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Drehbuch - lesen!

Drehbücher zum Download und Lesen


Hier finden Sie österreichische Drehbücher, die bereits Preise erhalten haben oder ausgezeichnet wurden, als PDF zum Download. Damit wollen wir den Fokus auf das Drehbuch und die Drehbuch-Autor*innen legen und gleichzeitig eine Sammlung von herausragenden Werken aufbauen.

 

Der Film wurde mit dem 11.000 Euro dotierten Thomas Pluch Hauptpreis 2013 ausgezeichnet und erhielt u.a. beim Skip City International D-Cinema Festival den Preis für den Besten Spielfilm, beim Festival del Cinema Europeo, Lecce den Publikums-Spezialpreis und beim Linea d’Ombra Festival Culture Giovani, Salerno, den Preis für den Besten Spielfilm.

Kuma als PDF >


Jurybegründung:
Hier sind Figuren nicht nur einfach skizzierte Filmcharaktere, sondern komplex beschriebene Menschen, die aus ihren Nöten und Sehnsüchten heraus handeln. Es gelingt den AutorInnen, uns an Situationen teilhaben zu lassen, die uns helfen, unsere Welt ein wenig besser verstehen zu können und Vorurteile abzubauen. (Auszug)

 

Der Film wurde mit dem 7.000 Euro dotierten Thomas Pluch Spezialpreis der Jury
2014 ausgezeichnet und erhielt u.a. beim Festival del Cinema Europeo in Lecce den Cineuropa Award und den Preis für das beste Drehbuch, den Award of the International Confederation of Art Cinemas (CICAE) beim Sarajevo Film Festival, den Firebird Award beim Hongkong International Film Festival und den Wiener Filmpreis – Bester Spielfilm bei der Viennale 2014.

Macondo als PDF >


Jurybegründung:
Die Autorin beschreibt eine Welt, die sie sehr gut zu kennen scheint. Das empfand die Jury als die große Stärke des Buches, denn nach der Lektüre hat man das Gefühl auch schon mal dort gewesen zu sein, obwohl man das im echten Leben gar nicht möchte. Denn der Alltag, den die Autorin beschreibt, ist oft nicht spektakulär, aber meistens unangenehm. Es sind nur Migranten und Migrantinnen, die dort wohnen, weil sie noch nicht richtig angekommen sind und das auch nie werden. Und wer nicht muss, geht dort nicht hin.

 

Ausgezeichnet mit: Thomas Pluch Hauptpreis 2014

Die Auslöschung als PDF >


Jurybegründung:
Ganz sachte, unaufgeregt, subtil, trotzdem sehr präzise und zutiefst bewegend wird uns eine Geschichte erzählt, die sich in unserer Gesellschaft tausendfach zuträgt und aufgrund der demografischen Entwicklung immer mehr Menschen, Lebenspartner, Kinder, Freunde betrifft. Es geht um eine starke Person, die sich selbst verliert. Der schmerzhafte, schleichende Abschied vom Ich, die Entfremdung von den Angehörigen, der Verlust jeder Selbstbestimmung. Aber das Drehbuch ist nicht nur ein Drama über einen Alzheimer-Erkrankten, sondern in seinen besten Momenten ein Liebesfilm.



 

Ausgezeichnet mit: Thomas Pluch Hauptpreis 2015

Superwelt als PDF >


Jurybegründung:
Eine Frau, ein Paar, ein erwachsener Sohn, der Alltag an der Supermarktkasse, eine kaputte Waschmaschine. Eine Frau bricht aus, langsam aber entschieden – und eine innere Reise beginnt, bei der das Unglaubliche passiert: Gott spricht zu ihr, und sie macht sich auf dem Weg zu ihm. Und doch wird es eine Reise zurück ins Leben, denn ihre unbeantwortet bleibenden großen Fragen werfen sie zurück auf das große Thema des Lebens: Liebe.
Die Genauigkeit, mit der der Autor die Sprache und Sprachlosigkeit der ProtagonistInnen in seinen wunderbaren, pointierten Dialogen nachzeichnet und die präzise Schilderung des Milieus, hat uns überzeugt. Es wird viel gehadert in diesem Buch, aber es ist nicht das Buch Hiob sondern das Buch Markovics.

 

Ausgezeichnet mit: Thomas Pluch Spezialpreis der Jury 2016, Fernsehpreis für Erwachsenenbildung 2016, Prix Europa Special Commendation 2015

Drehbuch Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist als PDF >


Jurybegründung:
Selten hat man im Fernsehen so viele hinterfotzige und dabei warm gezeichnete Figuren, die wir alle irgendwie kennen. Dem Autoren-Duo gelingt es, dem engen Korsett des Landkrimi-Formats eine Lebendigkeit einzuhauchen, die ihresgleichen sucht. Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist ist nicht nur die Coming of Age-Geschichte eines 35jährigen Polizisten, sondern eines ganzen Dorfes. Dessen Sprache wird so gut eingefangen, dass wir tief in die Seele der Figuren blicken. Viele überraschende Wendungen, mitreißende Montagesequenzen und ein schlüssiges Musikkonzept machen diesen Landkrimi zu einem hintergründigen Lesevergnügen.

 

Ausgezeichnet mit: Thomas Pluch Spezialpreis der Jury 2017, Max Ophüls Preis 2017 / Bester Film und Beste Nachwuchsdarstellerin, Publikumspreis Bester Film beim 30. Queergestreift Filmfestival Konstanz 2017, Cima Prize beim 32. Cinema Jove IFF Valencia 2017, DACHS-Drehbuchpreis 2017 für das beste Drehbuch

Drehbuch Siebzehn als PDF >


Aus der Jurybegründung:
Das […] Drehbuch zeichnet sich durch seinen detaillierten Blick auf eine Zeit der Umbrüche und sein spielerisches Erkunden von Körperlichkeit aus. Die Geschichte schildert mehr oder weniger geglückte Versuche der Protagonistinnen aus der Heteronormativität auszubrechen und verweigert dabei jegliche Romantisierung der Jugend.

 

Ausgezeichnet mit dem Thomas Pluch Hauptpreis 2016.

Drehbuch Jack als PDF >


Aus der Jurybegründung:
Kann man für eine Figur empathisch mitfühlen, und sie dennoch distanziert betrachten? Ja, das geht. Denn die Autorin erliegt nicht der Versuchung, ihren Protagonisten zu erklären oder zu entschuldigen. So wird z. B. seine Kindheit nur gestreift und über die Figur der Mutter unglaublich plastisch erzählt. Das Drehbuch ist eine Versuchsanordnung, die die Frage nach Schuld und Unschuld verhandelt und das Urteil dem Leser überlässt. So entsteht ein Sittengemälde, das wie ein Spiegel für uns alle funktioniert, in den wir lieber nicht hineinschauen würden.

 

Ausgezeichnet mit dem Thomas Pluch Hauptpreis 2017.

Drehbuch Kater als PDF >


Aus der Jurybegründung:
Der präzise, unaufgeregte Blick für das Atmosphärische im Alltäglichen und der offene Umgang mit Sexualität lassen dieses Drehbuch herausragen. Der Autor geht ein großes Risiko ein: Er stellt eine Behauptung auf, ohne sie klassisch dramaturgisch zu untermauern.

 

Ausgezeichnet mit dem Thomas Pluch Spezialpreis der Jury 2018.

Drehbuch Zauberer als PDF >


Jurybegründung
Angstfrei, immer überraschend, poetisch, intuitiv, ideenreich, dreist, verstörend, befreiend und befreit: Das sind die Qualitäten, die uns an diesem kraftvollen Buch überzeugt haben.
Wir sehen hier eine Art zu erzählen, die sich nicht um Konventionen und Erwartungen schert, sondern radikal ihrer inneren Stimme folgt. Hier erzählt jemand seine Geschichte, genau so wie er will.
Wir wollen diese Waghalsigkeit unterstützen und möchten die Autoren zu weiteren so mutigen Drehbüchern auffordern.

 

Ausgezeichnet mit dem Thomas Pluch Hauptpreis 2018. Das Drehbuch basiert auf dem Roman Am Anfang war die Nacht Musik von Alissa Walser.

Drehbuch Licht PDF >


Jurybegründung Thomas Pluch Drehbuchpreises
Vom ersten Satz an werden wir durch die präzise Schilderung und die kraftvolle Bildsprache in eine Welt entführt, die man fühlen, riechen, hören und sehen kann.
Die Figuren offenbaren sich uns durch ihre Sprache und ihre Physis, nicht durch Informationen zu ihrem psychologischen Hintergrund.
Dieses Buch hat uns überzeugt durch seine glaubhaften, präzisen Dialoge, durch seine Feinfühligkeit und den besonderen Humor, sowie durch seine cinematographische Kraft und Sinnlichkeit.
Wir spüren den Schmutz in der Küche, das Jucken der Perücken auf der trockenen Kopfhaut, und die Last der tonnenschweren Kleider. Mit gefühlter Leichtigkeit entführt uns die Autorin in ein anderes Jahrhundert.
[…]

 

Ausgezeichnet mit dem Thomas Pluch Spezialpreis der Jury für ein Drehbuch mit besonders herausragend behandelten Aspekten. Weitere Preise: Filmfestival Max Ophüls Preis 2019: Bester Schauspielnachwuchs (Simon Frühwirth) und Preis der Jugendjury,
Diagonale 2019 Schauspielpreis für Simon Frühwirth, Auszeichnung als Bester Spielfilm beim Filmfestival Kitzbühel 2019, Preis der Jugendjury beim Heimatfilmfestival 2019

Drehbuch Nevrland PDF >

Jurybegründung Thomas Pluch Drehbuchpreises
Sofort tauchen wir mit der Hauptfigur in die dichte und fließende Erzählung einer einsamen Seele ein, die mit unergründlichen Ängsten konfrontiert ist. Eine Generation verloren in Zeit und Raum von immer verfügbarem Onlinesex, heillos überfordert von der Brutalität der realen Welt und der Zärtlichkeit physischer Nähe. Der Thomas Pluch Spezialpreis geht an Nevrland. Gregor Schmidinger erzählt handwerklich virtuos und in visuell starken Bildern die Geschichte des 17-jährigen Jakob, der mit plötzlich auftretenden Panikattacken zu kämpfen hat und zwischen einer surrealen, virtuellen und der realen Welt hin und her geworfen wird. Virtueller Camsex, Dark Room Clubbing, eine entfremdete Männerwelt in der Familie und im Job des Schlachthofs stehen im starken Gegensatz zur Verletzlichkeit der Hauptfigur auf der Suche nach Nähe.[…]

 

Ausgezeichnet mit: Hauptpreis des Thomas Pluch Drehbuchpreises 2019, Großer Diagonale-Preis 2018, Wiener Filmpreis – Spezialpreis der Jury 2018, Bester Spielfilm und Beste weibliche Nebenrolle (Inge Maux) beim Österreichischen Filmpreis 2019, Der Papierene Gustl 2018, Bester politischer Film, Cinepolitica 2019

Drehbuch Murer PDF >


Jurybegründung Thomas Pluch Drehbuchpreises
Eine unglaublich dicht erzählte Geschichte, die in jedem Satz, jedem Dialog, jeder Beschreibung das Unfassbare nüchtern seziert. Es entfächert sich beim Lesen das ungeschönte Geflecht einer Gesellschaft und wie sie mit ihren Tätern umgeht oder eben nicht. „Murer – Anatomie eines Prozesses“ ist ein Drehbuch, das empört und fassungslos macht, weil es in immer neuen, überraschend grausamen Wendungen die Tatsache einer unglaublichen Schuld erzählt, die durch die Banalität des Bösen schlicht ignoriert wird. Der historische Stoff hat in Zeiten von “alternative facts” und Rechtspopulismus nichts an Aktualität eingebüßt. Gerade im Zusammenspiel des großen Ensembles an Figuren und ihrer messerscharfen Dialoge wird das Ausmaß an Denunziation, Manipulation und Einschüchterung deutlich. Menschlichkeit und Gerechtigkeit werden brutal übergangen und “ausgemerzt”.

 

Bei der Romyverleihung 2017 wurde der Film in den Kategorien Bestes Buch Kino-Film und Bester Produzent Kino-Film ausgezeichnet und beim Österreichischen Filmpreises 2017 für Beste Regie und Bestes Drehbuch nominiert.

Drehbuch Egon Schiele – Tod und Mädchen PDF >

 

 
 
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