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Fokus PUBLIKUM


Modul 1: Stoffentwicklung mit ‚The Human Factor‘

Vortrag und Seminar / 1 Abend und 2 Tage / Roland Zag


Wie erklärt sich die emotionale Kraft erfolgreicher Filme? Auf welche Art und Weise kann man die eigene Geschichte so gestalten, dass sie andere Menschen erreicht und emotional berührt? Die Arbeit mit ‚the human factor’ gibt direkte, praktisch umsetzbare Antworten – nicht nur für Autoren, sondern auch für Produzenten, Verleiher, Redakteure und alle, die sich mit Stoffentwicklung befassen.

 

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Details Seminar
Biografie Roland Zag

 
 

Überblick Vortrag/Podiumsgespräch


Termin: Do, 5.5.11, 18.00-21:00
Vortrag Roland Zag: 18.00-19.15 / Diskussion: 19.30-21.00
Ort: Österreichisches Museum für Volkskunde, Gartensaal, Laudong. 15-19, 1080 Wien
Erreichbarkeit siehe Webseite VKM >
Kosten: für Mitglieder und SeminarteilnehmerInnen gratis / für Nicht-Mitglieder €10,-

Gäste am Podium: Veronika Franz (Drehbuch), Danny Krausz (Produktion), Wolfgang Widerhofer (Schnitt, Produktion) und Roland Zag

Moderation: Eva Spreitzhofer

 
 

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Termin: 6.5.2011-7.5.2011, 10.00 bis 18:00 (inkl. Mittagspause)

Ort: Podrecca Gartenhaus der Satel Privatstiftung, Linzerstrasse 375, 1140 Wien
ACHTUNG: Eingang direkt über den Garten, Isbarygasse 4, 1140 Wien.
Kosten: für Mitglieder €120,- für Nicht-Mitglieder €180,-
Plätze: Für 12 TeilnehmerInnen

Zielpublikum
Das Seminar mit Roland Zag Das Seminar wendet sich an alle AutorInnen, DramaturgInnen, ProduzentInnen und RedakteurInnen, die dadurch praktische Tools zur Verbesserung ihrer Arbeit an die Hand bekommen. Mitglieder des Drehbuchverbands werden im Fall einer Überbuchung vorgereiht.

 
 

Details Vortrag/Podiumsgespräch


mit Roland Zag, Veronika Franz, Danny Krausz, Wolfgang Widerhofer

Moderation: Eva Spreitzhofer


Donnerstag, 5.5.2011 von 18.00 bis 21:00

Roland Zag: “Das Kino in Österreich wie seinen Nachbarländern tendiert zu einer unseligen Spaltung: Hier das von der Kritik geliebte, aber kommerziell meist unergiebige Arthouse-Kino; dort der geschmähte, aber erfolgreiche Mainstream.

Diese Polarität führt zu einer unerfreulichen Situation: es gibt zu viele Filme, die ihre Mängel unter dem Deckmantel der künstlerischen Autonomie kaschieren; und zu viele, die uninspiriert auf den Massenerfolg schielen, welcher dann sehr oft nicht eintritt. Wirkliches Arthouse-Kino kann aber nur dann gedeihen, wenn auch ein gesunder Mittelbau und eine wirklich exzellente Oberschicht publikumsstarker Filme die Wirtschaft am Leben hält.

In meinem Vortrag will ich versuchen, die Spaltung in “Arthouse=gut, Mainstream=böse” aufzuweichen. Starkes Erzählen ist in allen Segmenten möglich. Jeder Film sucht sein eigenes Publikum. Es kann klein sein oder groß: es wird auf jeden Fall aus Menschen bestehen. Daher hilft es, sich mit bestimmten universellen Prinzipien zu beschäftigen, die für JEDE Art von filmischem Erzählen grundlegend ist. Von diesen Prinzipien will ich sprechen, sie vorstellen und anhand ausgewählter Beispiele aus dem Arthouse- bzw. Mainstreambereich dann im Plenum diskutieren.”

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Stoffentwicklung mit 'The Human Factor'

6.5.2011 - 7.5.2011


In diesem Seminar wird die praktische Anwendung der emotionalen Prinzipien des Drehbuchschreibens erarbeitet.

Im Kino bzw. vor dem Fernsehschirm entsteht zwischen Zuschauer und Film eine
ungeschriebene Übereinkunft: der „Publikumsvertrag“. Er umfasst bestimmte Prinzipien, die allerdings nicht aus in Stein gemeißelte Dogmen bestehen, sondern als variable Richtschnur dienen – sie sind gleichsam der „Autopilot“ im Nebel der kreativen Suche. Denn jede Geschichte erfordert ihren eigenen Zugang, hat ihre eigenen Gesetze.

Jenseits der äußeren strukturellen Merkmale eines Drehbuchs (Drei-Akt-Struktur, Wendepunkte, Höhepunkte etc.) liegen die emotionalen Auslöser, welche die dramaturgischen Prozesse bestimmen. Sie sorgen dafür, dass das Publikum sich emotional und empathisch auf die Geschichte einlässt. Die Auslöser liegen im zwischenmenschlichen Bereich.

Im Seminar wird es darum gehen, den richtigen Umgang mit der Theorie zu erlernen: Wie kann ich die Regeln kreativ und unschematisch auf die eigene Arbeit anwenden? Wie sehr vertraue ich auf meine Intuition? Und wann brauche ich Hilfe von außen?

Die Arbeit in der Gruppe bietet zudem die Gelegenheit, ein direktes Feedback der Teilnehmer abzufragen und schnell effektive Lösungen für den eigenen Stoff zu finden. Hierzu besteht die Möglichkeit, eigene Projekte im geschützten Raum vorzustellen und in Hinblick auf die emotionalen Auslöser bzw. die Kriterien des Publikumsvertrags hin zu überprüfen.

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Kuratiert von Ursula Wolschlager / Witcraft Szenario
Mit der Unterstützung des österreichischen Filminstituts, der Filmfonds Wien und des bm:ukk und der Satel Privatstiftung

 
 
 
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