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Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen des drehbuchFORUM Wien!

29. April 2020

Vor einem Monat hätte die Thomas Pluch Drehbuch-Preisverleihung gemeinsam mit den Carl Mayer Drehbuchpreisen auf der Diagonale in Graz stattfinden sollen. Da es uns allen wichtig war, die Preise unbedingt zu vergeben, haben wir jetzt eine Lösung gefunden, dies möglichst schnell zu tun. Wir wollten die Lösung auch unbedingt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, Sport und öffentlicher Dienst, der Diagonale und dem Carl Mayer Preis, der Stadt Graz finden. So geben wir jetzt die Preisträger*innen bekannt und die Preise werden ausgezahlt, gerade jetzt eine wichtige Unterstützung. Die feierliche Preisübergabe wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Herzlichen Dank an unsere beiden Jurien: Die nationale Jury, zusammengesetzt aus Marie Kreutzer, Nina Kusturica und Gregor Schmidinger, die fünf Drehbücher für die internationale Jury nominierte und den Thomas Pluch Drehbuchpreis für kurz und mittellange Spielfilme auswählte. Und unserer internationalen Jury bestehend aus Wolfgang Kohlhaase, Dorothée Schön und Jacqueline Surchat, die sich freundlicherweise bereit erklärt hatte, die Jurysitzung per Videokonferenz abzuhalten, und den Hauptpreis und Spezialpreis der Jury vergaben.
Der Hauptpreis des Thomas Pluch Drehbuchpreises geht an Johanna Moder für ihr Drehbuch zu Waren einmal Revoluzzer. Der Spezialpreis der Jury geht an Sandra Wollner für The Trouble with Being Born.
Den Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme erhält Stefan Langthaler für Fabiu.

Wir gratulieren den Preisträger*innen sehr herzlich, auch im Namen von Barbara Fränzen als Vertreterin der Preisstifters, des Bundesministerium für Kunst, Kultur, Sport und öffentlicher Dienst, die die Preise dann im Herbst überreichen wird.

Wir gratulieren auch den Preisträgern des Carl Mayer Drehbuchpreises sehr herzlich: Josef Kleindienst zum Hauptpreis für Die Verkündung, und Jan Prazak zum Förderpreis mit Flat Mates!

Derzeit gibt es viele Initiativen und offene Briefe mit Forderungen an die Regierung, um auf die untragbare Situation für die Filmschaffenden und aller Kulturschaffenden in Österreich aufmerksam zu machen und zu verbessern. Hier der Offene Brief des Dachverbands der Filmschaffenden. Danke an alle, die sich gerade in der Filmbranche um Lösungen bemühen!

In unserer Drehbuch – lesen! Reihe freuen wir uns diesmal das mit dem Thomas Pluch Spezialpreis 2016 ausgezeichnete Drehbuch Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist von Stefan Hafner und Thomas Weingartner online zu stellen.

Aus unserem Archiv kommt diesmal das trans script Werkstattgespräch zu Originalton, Sounddesign, Musik/Komposition mit William Franck, Veronika Hlawatsch und Iva Zabkar zum Nachhören.

Am 12. Mai 2020 ist der nächste scriptLAB fiction Einreichtermin, am 6. Juni der nächste scriptLAB docu Einreichreichtermin. Wir danken unseren Förderstellen sehr, dass wir die scriptLAB-Plätze durch den Ausfall von Veranstaltungen etwas aufstocken konnten, da es besonders jetzt sehr wichtig ist, die Stoffentwicklung zu unterstützen.

Wir gratulieren nochmals allen Preisträger*innen sehr herzlich, auch im Namen des Drehbuchverband Austria, der den Thomas Pluch Preis organisiert!

Herzliche Grüße, genießen Sie den Frühling und bleiben Sie gesund!

Wilbirg Brainin-Donnenberg, Christian Neubacher und Stefanie Weberhofer
drehbuchFORUM Wien

 
 
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Thomas Pluch Drehbuchpreis 2020

Die Preisträger*innen

Der drehbuchVERBAND Austria freut sich im Namen des Preisstifters Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport die Preisträger*innen der Thomas Pluch Drehbuchpreise 2020 bekannt zu geben.
Die internationale Jury hat aus den fünf nominierten Drehbüchern die beiden folgenden Preise vergeben:

Der mit 12.000.- Euro dotierte Thomas Pluch Hauptpreis geht an:

  • Johanna Moder für Waren einmal Revoluzzer

Jurybegründung (Internationale Jury)
„Waren einmal Revoluzzer“ von Johanna Moder untersucht das politische Engagement zweier linksliberaler Freundespaare, die eine politisch verfolgte russische Familie aufnehmen. Die Geschichte begleitet die „Retter*innen“ in ihrem Akt der hilflosen Hilfsbereitschaft, bei dem die Gewissheiten ihres bürgerlichen Lebens in Frage gestellt werden. Was bleibt übrig von den Träumen und den Idealen der eigenen Jugend, wenn die Realität sie plötzlich auf eine Probe stellt? Die Krise bringt private und berufliche Probleme der Figuren gnadenlos und humorvoll an den Tag. Johanna Moder begleitet sie dabei mit kritischer Sympathie, die niemals denunziatorisch ist. Wenn wir also über die pointierten Dialoge dieses starken Ensembles lachen, dann lachen wir eben auch über unser eigenes Phlegma, unsere Lebenslügen und unsere Hilflosigkeit. Das Drehbuch überzeugt mit Witz, Leichtigkeit und Intelligenz und führt uns vor Augen, dass es mit zunehmendem Alter nicht einfach ist, jugendliche Revoluzzer*innen zu bleiben.

Der mit 7.000.- Euro dotierte Thomas Pluch Spezialpreis der Jury geht an:

  • Sandra Wollner für The Trouble with Being Born

Jurybegründung (Internationale Jury)
„The Trouble With Being Born“ erzählt von einer beklemmenden Zukunft, in der Menschen Androiden nach ihren Vorstellungen individualisieren und „benutzen“ im abstoßenden Sinne des Wortes: Als Sexspielzeug, Sozialkontakt, Trostpflaster, Sandsack… Die zehnjährige Ida ist ein solcher Androide. Je weiter ihre „Besitzer“ diese perfekte Puppe nach ihren Wünschen formen und umformen, desto mehr tun sich ihre menschlichen Abgründe vor unseren Augen auf. Ist Ida ein Therapeutikum? Ein Suchtmittel? Eine Prothese für nicht Gelebtes? Die Menschen sind jedenfalls heillos defekt, nicht die Maschine. Sandra Wollner und Roderick Warich wagen sich mit ihrer Geschichte in ein irritierendes und beklemmendes Zwischenreich zwischen Horror und Science-Fiction. Sie stellen unbequeme Fragen zu dem, was den Menschen zum Menschen macht, und sind dabei so mutig und konsequent, viele Antworten schuldig zu bleiben. „The Trouble With Being Born“ ist ein radikaler, eigenwilliger und riskanter Blick in unsere Zukunft.

Den Preis erhält Sandra Wollner, Roderick Warich ist als deutscher Staatsbürger für den Thomas Pluch Preis nicht zugelassen.

Die internationale Jury bestand aus Wolfgang Kohlhaase (Drehbuchautor, DE), Dorothée Schön (Drehbuchautorin, DE), Jacqueline Surchat (Drehbuchautorin, Dramaturgin, CH).

Für den Haupt- und den Spezialpreis der Jury waren neben den Preisträger*innen Herzjagen von Elisabeth Scharang, Little Joe von Jessica Hausner und Geraldine Bajard und Nobadi von Karl Markovics nominiert.

Die nationale Jury, bestehend aus Marie Kreutzer (Drehbuchautorin, Regisseurin, AT), Nina Kusturica (Drehbuchautorin, Regisseurin, Produzentin, AT), Gregor Schmidinger (Drehbuchautor, Regisseur, AT) hat aus den 24 Einreichungen fünf Drehbücher für den Hauptpreis nominiert und den Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme vergeben.

Der mit 3.000.- Euro dotierte Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme geht an:

  • Stefan Langthaler für Fabiu

Jurybegründung (nationale Jury)
Zwei Männer aus unterschiedlichen Zeiten, die sich doch ähnlicher sind, als der erste Blick verrät. Beginnend mit einer starken Ausgangssituation folgen wir gespannt der unvorhersehbaren melancholischen Erzählung, die trotz ihrer Kürze rund und in sich geschlossen ist. Eine zutiefst menschliche Geschichte über ungelebte Sehnsüchte, die vermeintlich letzte Chance und wahre Liebe.
Das ist FABIU von Stefan Langthaler, der handwerklich gekonnt mit filmischen Bildern und größter Verantwortung seiner Figuren gegenüber äußerst sensible die Begegnungen von Arthur und Fabiu erzählt.

Der Thomas Pluch Drehbuchpreis feiert heuer sein 28-jähriges Bestehen und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 22.000.- Euro eine der wichtigsten filmischen Auszeichnungen des Landes.

Prämiert werden realisierte Drehbücher abendfüllender Kino- und Fernsehspielfilme heimischer Drehbuchautor*innen des letzten Jahres.
Die feierliche Preisverleihung fand aufgrund der Covid-19 Bestimmungen erstmals nicht im Rahmen der Diagonale in Graz statt, wir werden die Verleihung voraussichtlich im September in Kooperation mit der Diagonale und der Stadt Graz bei einem Festakt nachholen.

Informationen zu den einzelnen Preisträger*innen, den nominierten Drehbüchern und der Jury finden Sie auf der Seite des drehbuchVERBAND Austria >

 


Carl-Mayer-Drehbuchpreise
Der Preis, initiiert, abgewickelt und gestiftet vom Kulturressort der Stadt Graz, wird an ein anonym eingereichtes, kinofilmgerechtes fiktionales oder dokumentarisches Treatment vergeben und wurde die letzten Jahre zusammen mit dem Thomas Pluch Preis bei der Diagonale verliehen.

Der Hauptpreis von 15.000 Euro erhält:
Die Verkündung – Treatment von Josef Kleindienst

den Förderpreis von 7.500 Euro
Flat Mates – Treatment von Jan Prazak

Wir gratulieren allen Preisträger*innen sehr herzlich!

 
 
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Covid-19: Initiativen und Informationen

Offener Brief des Dachverbandes der Österreichischen Filmschaffenden an die Österreichische Bundesregierung
Die Verbände der Film- und Musikwirtschaft richten sich darin mit einer dringenden Bitte an die politisch Verantwortlichen um Unterstützung in der aktuellen Krise. Dazu stehen die folgenden drei Punkte im Zentrum:
1. Wiederaufnahme von Dreharbeiten
2. Absicherung der Branche für wiederaufgenommene Dreharbeiten
3. Abdeckung der finanziellen Schäden durch Covid-19
Hier als OTS Presseaussendung zu lesen >

 
 
Wenn Du wüsstest... Graf Film

Drehbuch - lesen!

Drehbücher zum Download und Lesen

Als Service stellen wir österreichische Drehbücher, die bereits Preise erhalten haben oder ausgezeichnet wurden, als PDF zum Download bereit. Damit legen wir erneut den Fokus auf das Drehbuch und die Drehbuch-Autor*innen und bauen gleichzeitig eine Sammlung von herausragenden Werken auf.

Neben Egon Schiele – Tod und Mädchen von Hilde Berger und Dieter Berner, Murer – Anatomie eines Prozesses von Christian Frosch, Nevrland von Gregor Schmidinger, Licht von Kathrin Resetarits, Zauberer von Clemens Setz, Sebastian Brauneis und Nicholas Ofczarek, Kater von Händl Klaus, Jack von Elisabeth Scharang, Siebzehn von Monja Art, ist nun auch Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist von Stefan Hafner und Thomas Weingartner, die dafür den Thomas Pluch Spezialpreis der Jury 2016 erhalten haben, auf unserer Webseite verfügbar.

Jurybegründung:
Selten hat man im Fernsehen so viele hinterfotzige und dabei warm gezeichnete Figuren, die wir alle irgendwie kennen. Dem Autoren-Duo gelingt es, dem engen Korsett des Landkrimi-Formats eine Lebendigkeit einzuhauchen, die ihresgleichen sucht. Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist ist nicht nur die Coming of Age-Geschichte eines 35jährigen Polizisten, sondern eines ganzen Dorfes. Dessen Sprache wird so gut eingefangen, dass wir tief in die Seele der Figuren blicken. Viele überraschende Wendungen, mitreißende Montagesequenzen und ein schlüssiges Musikkonzept machen diesen Landkrimi zu einem hintergründigen Lesevergnügen.

Zur Webseite >

 
 
William Franck
Veronika Hlawatsch
Iva Zabkar

trans script - Das Drehbuch aus der Perspektive anderer Departements - Originalton, Sounddesign, Musik/Komposition

Eine Veranstaltung zum Nachhören

Mit William Franck, Veronika Hlawatsch und Iva Zabkar

Die Reihe trans script – Drehbuch aus der Perspektive anderer Departments fand im November 2019 eine spannende Fortsetzung mit den Bereichen Originalton, Sounddesign und Musik/Komposition. Wir konnten William Franck, Veronika Hlawatsch und Iva Zabkar zu einem ausführlichen Werkstattgespräch begrüßen. In einem mehrteiligen Gespräch, moderiert von Elisabeth Scharang, sprachen sie anhand konkreter Beispiele aus ihren jeweiligen Bereichen zu ihrer Lesart und Sicht auf Drehbücher mit spannenden Erkenntnissen für Drehbuchautor*innen.

Zum Archiv >

 
 

scriptLAB fiction digital

Nächster Einreichtermin: 12. Mai 2020

Wir versuchen so gut als möglich den Betrieb aufrechtzuerhalten, gerade unser Stoffentwicklungsprogramm scriptLAB soll ungestört weiter laufen, deshalb stellen wir vorübergehend auf digitale Einreichungen um. Benutzen Sie dazu den Upload-Link auf unserer Webseite.

Bitte uploaden Sie Einreichungen ausschließlich als PDFs (in Summe 2 Dateien) und benennen diese mit Namen und Titel:
1 PDF Einreichformular
1 PDF mit den erforderlichen Unterlagen (eine Datei in der alles enthalten ist!).
Uploadlink, weitere Informationen und Einreichformular >

scriptLAB fiction versteht sich als Starthilfe für abendfüllende Kinospielfilmprojekte, die in inhaltlicher, dramaturgischer und/oder formaler Hinsicht ungewöhnliche Ansätze verfolgen und bietet eine besondere Chance für die Entwicklung von Stoffen, die eine eigene Handschrift vorweisen und vorerst unabhängig von Förderinstitutionen, ProduzentInnen und kommerziellen Erwartungen entwickelt werden sollen. In diesem Sinne ist scriptLAB auch als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem man ohne Druck von außen Treatments und Konzepte erarbeiten kann. Das Förderprogramm beinhaltet sowohl dramaturgische Begleitung, als auch finanzielle Unterstützung.

 
 

scriptLAB docu digital

Nächster Einreichtermin 3. Juni 2020

Wir stellen vorübergehend auch scriptLAB docu auf digitale Einreichungen um. Benutzen Sie dazu den Upload-Link auf unserer Webseite.

Bitte uploaden Sie Einreichungen ausschließlich als PDFs (in Summe 2 Dateien) und benennen diese mit Namen und Titel:
1 PDF Einreichformular
1 PDF mit den erforderlichen Unterlagen (eine Datei in der alles enthalten ist!).
Uploadlink, weitere Informationen und Einreichformular >

scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden.
Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.

 
 

Termine, Tipps und Einreichfristen

Sources 2 Projects & Process / Mentors Training
Training Mentors for Screenwriters and Filmmakers
New application date for the workshop in October/November 2020
For professionals working as mentors in the field of script and story development (fiction and documentary), such as screenwriters, developers, consultants, script editors, producers, commissioning editors, trainers and decision makers.
Application date: 1 July 2020
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