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14. September 2020
 

Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen des Drehbuchforum Wien!

Ein ungewöhnliches Jahr mit ungewöhnlichen Lösungen: Feierlich fand im Musikverein in Graz anlässlich der Präsentation des Diagonale’20 Eröffnungsfilms Der schönste Platz auf Erden von Elke Groen auch die Verleihung der Thomas Pluch Drehbuchpreise statt. Barbara Fränzen, die Leiterin der Filmabteilung des BMKÖS als Preisstifterin, übergab die Preise an die glücklichen Gewinner*innen – den Hauptpreis an Johanna Moder für Waren einmal Revoluzzer (Drehbuchmitarbeit Marcel Mohab und Manuel Rubey), den Spezialpreis der Jury an Sandra Wollner für The Trouble of Being Born und den Preis für kurze und mittellange Filme an Stefan Langthaler für Fabiu.
Wir gratulieren sehr herzlich!
Es war uns ein Anliegen, die Tradition der gemeinsamen Preisverleihung mit dem Carl-Mayer-Drehbuchpreis fortzusetzen, obwohl die Diagonale nicht im gewohnten Rahmen stattfinden konnte. Wir danken Barbara Fränzen sehr für ihr Engagement, für die kontinuierliche Unterstützung und Ermöglichung der hochdotierten Thomas Pluch Drehbuchpreise und Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber für den feierlichen Rahmen der Diagonale-Veranstaltung und die gute Zusammenarbeit!

Am 8. Oktober 2020 gibt es auch gleich die Gelegenheit mehr über den Preisträgerfilm Waren einmal Revoluzzer zu erfahren: Im Rahmen unserer Let‘s Talk about Scripts Reihe werden Johanna Moder, Marcel Mohab und Manuel Rubey über das Drehbuch und die Dramaturgie des Films sprechen sowie über die Zusammenarbeit im Dreierteam, es moderiert Elisabeth Scharang, im Filmcasino, wo wir auch den Film zeigen.

Davor, am 30. September, gibt es als Auftakt der Herbstveranstaltungen des Drehbuchforums ein Let‘s talk about Scripts zu Lovecut mit Iliana Estañol und Johanna Lietha. Es moderiert Nina Kusturica, vor dem Gespräch gibt es den Film zu sehen, im Stadtkino im Künstlerhaus.

Wenn Sie sich für unsere vergangenen Veranstaltungen im jahr 2019 interessieren und all die weiteren Aktivitäten des Drehbuchforums – wie etwa die ausgewählten scriptLAB Stoffe – dann finden Sie dies alles im gerade fertiggestellten Jahresbericht, inklusive zahlreicher Fotos.

Apropos scriptLAB – der nächste Einreichtermin ist der 22.9. für Fiction und der 14. Oktober für Docu.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Herbst, bleiben Sie gesund!

Wilbirg Brainin-Donnenberg, Christian Neubacher und Stefanie Weberhofer
drehbuchFORUM Wien

TPP logo
 
 
 
 

Verleihung der Thomas Pluch Drehbuchpreise

Feierliche Übergabe an die Preisträger*innen im Musikverein Graz

Die Preisträger*innen standen schon länger fest, mit der festlichen Übergabe hat es coronabedingt etwas gedauert:
Im Rahmen der Präsentation des Eröffnungsfilms der Diagonale’20, Der schönste Platz auf Erden von Elke Groen, wurden am 8. September 2020 im Musikverein Graz neben dem Diagonale-Preis Innovatives Kino der Stadt Graz und den Carl-Mayer-Drehbuchpreisen die Thomas Pluch Drehbuchpreise an die Autor*innen überreicht.

 
 
 
 
TPP 2020 Verleihung (c) Sebastian Reiser

Ungewöhnlich, aber umso festlicher wurde die Diagonale’20 im großen Saal des Musikverein Graz eröffnet. Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger, die beiden Leiter des Festivals, führten durch den Abend. Barbara Fränzen übergab als Vertreterin des Preisstifters, dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport die Thomas Pluch Drehbuchpreise.

Der mit 12.000.- Euro dotierte Thomas Pluch Hauptpreis ging an:

  • Johanna Moder für Waren einmal Revoluzzer

Drehbuchmitarbeit: Marcel Mohab, Manuel Rubey
Manuel Rubey konnte bei der Preisverleihung nicht dabei sein.

Der mit 7.000.- Euro dotierte Thomas Pluch Spezialpreis der Jury ging an:

  • Sandra Wollner für The Trouble with Being Born

Den Preis erhielt Sandra Wollner (Co-Autor Roderick Warich war für den Thomas Pluch Preis statutenbedingt nicht zugelassen), sie konnte allerdings nicht in Graz sein, an ihrer Stelle übernahm Produzentin Andi G. Hess den Preis.

Die internationale Jury bestand aus Wolfgang Kohlhaase (Drehbuchautor, DE), Dorothée Schön (Drehbuchautorin, DE), Jacqueline Surchat (Drehbuchautorin, Dramaturgin, CH), sie vergab aus den fünf nominierten Drehbüchern den Haupt- und den Spezialpreis.
Für den Haupt- und den Spezialpreis der Jury waren neben den Preisträger*innen Herzjagen von Elisabeth Scharang, Little Joe von Jessica Hausner und Geraldine Bajard und Nobadi von Karl Markovics nominiert.

Die nationale Jury, bestehend aus Marie Kreutzer (Drehbuchautorin, Regisseurin, AT), Nina Kusturica (Drehbuchautorin, Regisseurin, Produzentin, AT) und Gregor Schmidinger (Drehbuchautor, Regisseur, AT) hat aus den 24 Einreichungen fünf Drehbücher für den Hauptpreis nominiert und den Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme vergeben.

Der mit 3.000.- Euro dotierte Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme ging an:

  • Stefan Langthaler für Fabiu

Der Thomas Pluch Drehbuchpreis feiert heuer sein 28-jähriges Bestehen und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 22.000.- Euro eine der wichtigsten filmischen Auszeichnungen des Landes.
Prämiert werden realisierte Drehbücher abendfüllender Kino- und Fernsehspielfilme heimischer Drehbuchautor*innen des letzten Jahres.
Die feierliche Preisverleihung fand aufgrund der Covid-19 Bestimmungen erstmals nicht im Rahmen der Diagonale in Graz statt und konnte erst jetzt nachgeholt werden, das Preisgeld wurde aber schon bei Bekanntgabe der Preise im Frühjahr ausbezahlt.

Informationen zu den einzelnen Preisträger*innen, den nominierten Drehbüchern, der Jury und die Jurybegründungen finden Sie auf der Seite des drehbuchVERBAND Austria >

Wir gratulieren allen Preisträger*innen sehr herzlich!

 
 
Lovecut

Let's talk about scripts! - Iliana Estañol, Johanna Lietha

Lovecut - Mi, 30.9.2020, Stadtkino im Künstlerhaus

Im Jänner 2020 erhielten sie den Max Ophüls Preis für das beste Drehbuch, die Österreich-Premiere hätte auf der Diagonale im März stattfinden sollen, auch unser gemeinsames Let’s talk about scripts. Nun holen wir das Gespräch anlässlich des Kinostarts nach, Ende September sind Iliana Estañol und Johanna Lietha mit ihrem Film Lovecut bei uns zu Gast: Ein Episodenfilm über Liebe und Sexualität im Internetzeitalter – wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch mit den Drehbuchautorinnen, Regisseurinnen und Produzentinnen.
Es moderiert Nina Kusturica
Filmbeginn: 19.30 Uhr, Gesprächsbeginn etwa 21.15 Uhr
Anmeldung zum Film und Gespräch >

 
 

scriptLAB fiction Details

Nächster Einreichtermin 22. September 2020

scriptLAB fiction versteht sich als Starthilfe für abendfüllende Kinospielfilmprojekte, die in inhaltlicher, dramaturgischer und/oder formaler Hinsicht ungewöhnliche Ansätze verfolgen und bietet eine besondere Chance für die Entwicklung von Stoffen, die eine eigene Handschrift vorweisen und vorerst unabhängig von Förderinstitutionen, ProduzentInnen und kommerziellen Erwartungen entwickelt werden sollen. In diesem Sinne ist scriptLAB auch als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem man ohne Druck von außen Treatments und Konzepte erarbeiten kann. Das Förderprogramm beinhaltet sowohl dramaturgische Begleitung, als auch finanzielle Unterstützung.
Einreichungen bitte nur über den Postweg, Abgaben im Büro sind coronavirus-bedingt nicht möglich.
Weitere Informationen >

 
 
Revoluzzer

Let's talk about scripts! - Johanna Moder, Marcel Mohab, Manuel Rubey

Waren einmal Revoluzzer - Do, 8.10.2020, Filmcasino

Anfang Oktober dürfen wir erneut preisgekrönte Drehbuchautor*innen zu unserer Gesprächsreihe begrüßen: Johanna Moder (Drehbuch und Regie), Marcel Mohab und Manuel Rubey (Drehbuchmitarbeit und Schauspiel) haben den Thomas Pluch Drehbuchpreis 2020 für ihren Film Waren einmal Revoluzzer erhalten. Wir sind neugierig auf die Aspekte der Zusammenarbeit im Dreier-Team, den Einfluß der Schauspielerfahrung – Mohab und Rubey sind auch Hauptdarsteller im Film – und den Einfluß revolutionärer Vorstellungen auf die inhaltliche Ausrichtung der Geschichte.
Es moderiert Elisabeth Scharang
Filmbeginn: 19.45 Uhr, Gesprächsbeginn etwa 21.30 Uhr
Weitere Infos und Anmeldung zum Gespräch >

 
 

Rückblick: Jahresbericht 2019

Unser Jahresbericht 2019 ist fertig. 2019 war ein äußerst erfolgreiches Jahr mit vielen Veranstaltungen und über 1341 Teilnehmer*innen. Wir laden Sie ein, den Jahresbericht online durchzublättern, Sie finden nicht nur einen Überblick über unsere Tätigkeiten im Jahre 2019, sondern auch zahlreiche Fotos der Veranstaltungen und auch Links zu den Audio-Mitschnitten.

Zum Jahresbericht >

 
 
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