Archäologie 1
Archäologie 2

Exkursion Stadtarchäologie

mit Martin Penz 10.10.2017

Wenn in Wien bei Großbaustellen wie etwa Neubausiedlungen oder die U-Bahnerweiterungen gegraben wird, wird die Stadtarchäologie gerufen, um den Boden zu sondieren. So kann es schon Mal passieren, dass im Stadterweiterungsgebiet Keramikfunde aus der Kupferzeit auftauchen, oder dass sich herausstellt, dass Vindobona um viele Jahre früher gebaut wurde als gedacht. Die Stadtarchäologie Wien erforscht die Vergangenheit der österreichischen Bundeshauptstadt durch Ausgrabungen und Publikation der Ergebnisse. Dabei bildet die archäologische Grabung (Forschungs- und Notgrabungen) die Grundlage für die darauffolgende wissenschaftliche Aufarbeitung. Gearbeitet wird in kleinen Teams von Archäolog*innen, Studierenden und Mitarbeiter*innen der Grabungsfirmen, die sowohl körperlich fit genug für die Grobarbeit sind, als auch schnell auf Feinarbeit umschalten können, wenn dies wertvolle Funde erforderlich machen.

Die Exkursion führt uns an eine aktuelle Grabungsstelle in Oberlaa. Wir haben dabei die Gelegenheit gemeinsam mit dem Ausgrabungsleiter und Stadtarchäologen Martin Penz die Grabungen zu besichtigen und sowohl über die einzelnen Schritte der Tätigkeit der Stadtarchäologie, den Arbeitsalltag der Teams als auch Spannendes über diverse Entdeckungen zu erfahren.
Die Ausgrabung ist frei zugänglich, entsprechendes Schuhwerk ist jedoch empfohlen. Bei starkem Regen findet die Exkursion nicht statt!

Mag. Martin Penz (auf dem Foto rechts vorne) hat Ur- und Frühgeschichte studiert und ist seit 2003 bei der Stadtarchäologie tätig. Seine Arbeit umfasst den Bereich der Grabungen sowie die Auswertung und Archivierung der Fundstücke. Die Ergebnisse der Forschungen werden durch wissenschaftliche Publikationen vermittelt, die Fundstücke gehen an Museen.

Datum: Dienstag, 10.10.2017
Uhrzeit: 14:45, wir ersuchen dringend um Pünktlichkeit
Treffpunkt: U1 Station Oberlaa, Ausgang Laaer-Berg-Straße
Teilnehmer*innenzahl begrenzt
Dauer: etwa 2 Stunden

Anmeldung bis 9.10.2017 unbedingt erforderlich

Koordination: Lisbeth Kovacic

 
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Schiff
Donauschiff Plan

Exkursion - Donauschiff/Cruise Director

mit Helmut Kusdat, 10.5.2016

Schiffsreisen inspirieren AutorInnen seit jeher zu den vielfältigsten Geschichten. Von „Moby Dick“ und „Tod auf dem Nil“ über „Love Boat“, dem „Traumschiff“ oder der Doku Soap „Verrückt nach Meer“ bis hin zu „Titanic“, bedienen sich verschiedenste Genres und Formate dieser Szenerie. Es wird getötet, geliebt, gekidnappt oder auch einfach nur ums Überleben gekämpft, beziehungsweise gestorben.

Doch wie ergeht es der Person, die auf realen Kreuzfahrten dafür zu sorgen hat, dass „nichts“ passiert?
„Cruise Director“ ist die offizielle Berufsbezeichnung für diesen verantwortungsvollen Posten.

Helmut Kusdat ist das vierte Jahr Independent Cruise Director für Avalon Waterways und war davor 10 Jahre lang für andere Flusskreuzfahrtgesellschaften tätig. Von April bis November ist er auf Schiffen am Rhein, Main, Donau, Mosel und der Rhone unterwegs.

Der Aufgabenbereich eines Cruise Directors reicht von banalen Dingen, wie der Befreiung einer verwirrten Dame aus ihrer unverschlossenen Kabine, bis hin zur Erstversorgung von Verletzten oder auch der Erledigung von Formalitäten für die Überstellung eines altersbedingt verstorbenen Gastes ins Heimatland. Auch Hoch- und Niedrigwasser, oder ein Streik der Schleusenwärter, wie im Jahre 2013, sind Probleme für die Helmut Kusdat gewappnet sein muss.

Am 10. Mai legt die Illumination, ein 110m langes Suite Ship der Avalon Waterways Flotte, während ihrer Reise von Amsterdam nach Budapest, in Wien an. Helmut Kusdat wird uns an Bord begrüßen und während einer Tour durch das Schiff über Erlebnisse sowie die An- und Unanehmlichkeiten seines Jobs berichten.

 
Helmut Kusdat 285
 
 
Karin Klaric 300
Purple Eat 300

Exkursion Asylrechtsberaterin Karin Klaric

27.4.2016

Nach unserer Exkursion zu zwei Asylrichterinnen in den Bundesverwaltungsgerichtshof wollen wir in unserem Schwerpunktthema “Flüchtlinge” nun auch mehr über die Arbeit einer Rechtsberaterin für Fremde und Asylwerber erfahren.

Karin Klaric hat bei der Caritas und dem Verein Ute Bock als Rechtberaterin gearbeitet, bis sie 2010 zusammen mit Kurosch Allahyari und Brigitte Mayer den Verein “Purple Sheep” gegründete. “Purple Sheep” möchte Menschen, die nach Österreich geflüchtet sind, hier Asyl beantragt haben und deren Antrag abgelehnt wurde, dabei unterstützen, ihr Recht einzufordern.

Dem Verein wurde im September 2010 von Hans Jörg Ulreich, Bauträger und Mitbegründer der Initiative “Freunde Schützen” ein Haus in Wien Meidling zur Verfügung gestellt. Dort können bestens integrierte unbescholtene Familien, die kurz vor der Abschiebung stehen, untergebracht werden.

Wir werden Karin Klaric im Freunde Schützen Haus treffen und erfahren aus welchen Gründen ein schon eingeleitetes Abschiebeverfahren rechtswidrig sein kann. Ein prominenter Fall dieser Art sind die Komani Zwillinge, die nachdem sie schon in den Kosovo abgeschoben waren, nach Wien zurück kehren konnten, mittlerweile 13 Jahre alt sind und eine Kooperative Mittelschule in Wien besuchen.

Die Vorraussetzung, dass die Familien Unterkunft im Freunde Schützen Haus bekommen, sind ein mehr als 5-jähriger Aufenthalt als Asylwerber in Österreich. Die BewohnerInnen müssen auch in der Lage sein, sich selbst erhalten zu können und gut deutsch sprechen.

Unter der Mitwirkung mehrerer BewohnerInnen wurde vergangenen Sommer eben dort die Soko Donau Folge „Die verlorenen Kinder“ gedreht, welche im Herbst 2016 im ORF ausgestrahlt wird.

Nach erfolgreichen Catering Unternehmungen der BewohnerInnen stellte Hans Jörg Ulreich im Februar 2014 dem Verein einen Marktstand im nahe gelegenen Meidlinger Markt zu Verfügung. „Purple eat“ wurde gegründet und bietet ein täglich wechselndes, der Nationalität der Köchin oder des Kochs entsprechendes Bio Menü zum Preis einer Mindestspende von 7€ an. Somit entsteht ein höchst gelungenes Intergrationsprojekt, das man sich schmecken lassen kann.

Neben den Familien im Wohnhaus betreut Karin Klaric derzeit mehr als 300 Fälle, die Beratung findet des Öfteren auch im Marktstandl statt.

Datum: Mi, 27.4.2016
Uhrzeit: 15:00
Ort: Freunde Schützen Haus Arndtstraße 88, 1120 Wien, Eingang um die Ecke Griesshofgasse

Anmeldung bis 20.4. unbedingt erforderlich!
(die Anmeldung garantiert noch keine Teilnahme, wir geben bis 21.4. dahingehend Bescheid)
Webseite Purple Sheep >

 
 
Asylgericht 300
Asyl Infografik

Exkursion Bundesverwaltungsgerichtshof - Asylrichterinnen

16.3.2016, 12.40 Uhr

Die aktuelle europäische Flüchtlingskrise spiegelt sich auch in den nationalstaatlichen Gerichten und Asylgesetzen wider.
Das österreichische Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Beschwerden gegen Bescheide des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl betreffend Asylanträge, die Vergabe von Aufenthaltstiteln aus humanitären Gründen, Entscheidungen über die Beendigung des Aufenthaltes Fremder in Österreich und die Organisation von deren Ausreise sowie die Verhängung der Schubhaft.

Zu Beginn des diesjährigen Schwerpunkts Flüchtlinge unserer Reihe Arbeit Alltag Welt besuchen wir Richterinnen, die über diese Beschwerden zu urteilen haben.

Welche Voraussetzungen braucht man, um Asylrichterin zu werden? Wie sehen die charakterlichen Fähigkeiten aus, die man für diesen Beruf mitbringen muss?
Welche Aufgabengebiete umfasst die Tätigkeit? Welche Stadien durchläuft ein Asylantrag? Welche Aufgaben hat die erste und welche die zweite Instanz? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen den Instanzen?

Am 16.3.2016 werden uns zwei Asylrichterinnen des BVWG Wien diese und mehrere Fragen beantworten. Sie werden uns an Hand von Beispielen mögliche Schwierigkeiten, Komplikationen oder auch falsche Angaben bei Anträgen bzw. angefochtene Entscheidungen erläutern.

Auch werden sie uns erklären, was sie an Ihrem Beruf besonders schätzen und wo sie die Schwierigkeiten oder besondere Herausforderungen sehen. Wir werden erfahren, wie sich eine durchschnittliche Arbeitswoche und tägliche Routinen gestalten.

Die Richterinnen möchten jedoch nicht zur aktuellen politischen Lage Stellung nehmen. Das Gespräch soll sich auf die berufliche Tätigkeit und nicht auf ihre Meinung als Privatperson konzentrieren.

Im Anschluss an das Gespräch haben wir die Möglichkeit, einer Verhandlung beizuwohnen, in der eine der beiden Richterinnen über den Antrag einer Person aus Somalia richten wird.

Der Bundesverwaltungsgerichtshof hat ersucht, die Namen der Richterinnen, die uns bei der Exkursion zu Verfügung stehen, nicht zu veröffentlichen.

Es sind weder Film- noch Tonaufnahmen erlaubt. Es gibt beim Eingang eine Sicherheitsschleuse, jedoch keine Ausweispflicht.

Ort: Bundesverwaltungsgerichtshhof
Erdbergstraße 192–196, 1030 Wien

Treffpunkt: Eingangsbereich 12:40 pünktlich! (Zu-spät-Kommende können nicht nachkommen)
Verhandlung: 13:30-16:00
Man kann die Verhandlung vorzeitig verlassen.

Die Exkursion ist restlos ausgebucht, Anmeldungen sind nicht mehr möglich.
(die Anmeldung garantiert noch keine Teilnahme, wir geben am 14.3. dahingehend Bescheid)

PDF-Infografik des BM.I: Asylverfahren in Österreich >

 
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Collage Gerichtsmedizin
Gerichtsmediziner Dr. Wolfgang Denk 300

Arbeit Alltag Welt: Gerichtsmedizin

Mi, 13.1.2016, 10 Uhr

Jeder Tod hat seine Geschichte, jede Leiche erzählt ein Geheimnis. Die Aufgabe von Gerichtsmedizinern ist es, diese zu entdecken. Ihre Expertise gilt als letzte Instanz einer nicht mehr anfechtbaren Wahrheit. Von ihnen werden fehlende Beweise geliefert. Was ihnen entgeht, bleibt für immer unentdeckt.

In den Medien wird dieser Berufsstand immer populärer. Aber was haben CSI, Crossing Jordan oder Dr. Boerne aus dem Tatort mit der Wirklichkeit zu tun? Wie sieht der Alltag eines Gerichtsmediziners aus? Was sind mögliche Anhaltspunkte, um gewisse Todesursachen festzustellen? Unter welchen Umständen kann man Tathergänge nicht mehr eindeutig klären? Wie hört sich der Fachjargon an?

 

Dr. Wolfgang Denk ist Facharzt für gerichtliche Medizin und allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger in Wien. Er ist zum Beispiel bei Fällen wie Julia Kührer Gutachter gewesen, wo eine genaue Todesursache nicht mehr feststellbar war. Ein Gewaltakt musste aber als wahrscheinlich angenommen werden, weil „16-jährige statistisch gesehen nicht plötzlich eines natürlichen Todes sterben.“

In einem anderen Fall gab ein Täter an, auf seine Freundin gefallen zu sein und sie dadurch unabsichtlich „erdrückt“ zu haben. Es konnte jedoch bewiesen werden, dass die Frau nicht unabsichtlich erdrückt, sondern absichtlich erstochen worden ist.

Aber auch die „Änderung einer Geschlechtsbezeichnung im Geburtenbuch“ im Zuge einer Geschlechtsumwandlung fallen in den Arbeitsbereich eines Gerichtsmediziners.

Dr.Denk wird uns an Hand von Beispielen und mit Bildmaterial über seine beruflichen Tätigkeiten erzählen und darlegen, warum er mit den fiktiven Vertretern seines Berufstandes nicht d’accord geht.

Ort: Konferenzraum des Österreichischen Filminstituts
Stiftgasse 6, 1070 Wien (gleich neben unserem Büro)
Anmeldung unbedingt erforderlich!
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl, im Falle der Überbuchung werden Mitglieder bevorzugt.

 
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Detektiv Collage

Arbeit Alltag Welt: Exkursion Detektiv

Di, 23.06.2015, 09:45 - 12:00 Uhr


Was wurde aus der archetypischen Heldenfigur des Film Noir: dem Detektiv? Das Bild des stets Hut tragenden Helden in Trenchcoat, der in die Fänge von meist amourösen Wirrungen gerät, hat keine nachhaltige Überholung in filmischen Darstellungen erfahren. Heute sind es vor allem Figuren in TV-Filmen und Serien, die das Bild des Detektivs/der Detektivin prägen.
Unsere Exkursion führt zu Berufsdetektiv Bernhard Maier, dessen Detektei sich vorwiegend mit Ermittlungen bei betriebsinterner Kriminalität und mit Betrugsaufklärung in der Finanzwirtschaft befasst. Er wird uns seinen realen Arbeitsalltag schildern, von interessanten Fällen berichten und uns ein zeitgemäßes Bild des Detektivs vermitteln.

Berufsdetektiv Bernhard Maier
Der studierte Politologe Bernhard Maier gründete sein Unternehmen BM-Investigations im Jahr 1997. Die Wirtschaftsdetektei befasst sich vorwiegend mit Ermittlungen bei betriebsinterner Kriminalität und mit Betrugsaufklärung in der Finanzwirtschaft. Auch Background-Checks und Pre-Employment-Screenings gehören zum Leistungsangebot des Unternehmens. Neben seiner Arbeit im Detektiv- und Sicherheitsgewerbe publiziert Bernhard Maier laufend Beiträge zu kriminologischen Themen in der Fach- und Tagespresse. Er ist gerichtlich beeideter Sachverständiger für das Gewerbe der Berufsdetektive und war bis Ende 2014 Vize-Präsident des Österreichischen Detektiv-Verbandes (ÖDV). Für seine Bemühungen zur Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit von Privatermittlern wurde er mit dem Malcolm W. Thomson Memorial Award 2014 vom Council of International Investigators (CII), einer weltweiten Netzwerkorganisation für Detektive, ausgezeichnet.

Das Fotografieren ist nicht gestattet.
Tonaufnahmen können für ausschließlich private Zwecke gemacht werden.

ACHTUNG Änderung des Ortes:
Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen findet die Exkursion nun hier statt:

Konferenzraum des Österreichischen Filminstituts
Stiftgasse 6
1070 Wien
(gleich neben unserem Büro)

Anmeldung unbedingt erforderlich!
Anmeldefrist: 16.6.2015

Beschränkte TeilnehmerInnenzahl, im Falle der Überbuchung werden Mitglieder bevorzugt.

 
 
Bezirksgericht

Exkursion Bezirksrichter / Bezirksgericht

Fr., 13.03.2015, 09:50 Uhr – ca. 12:00 Uhr


Von den US-amerikanischen Serien schon lange aufgegriffen, wird sie im deutschsprachigen Raum vorwiegend in den Dokusoaps der Privatsender verhandelt: die Gerichtsbarkeit auf lokaler Ebene. Doch gerade diese bietet aufgrund ihres mikrokosmischen Charakters, in der sich große, universelle Themen um Recht und Gerechtigkeit abspielen, einen ergiebigen Schauplatz für Figuren und Geschichten.
In den Bezirksgerichten werden Ehen geschieden, Exekutionsverfahren geführt, Konflikte geschlichtet und Straftäter ins Gefängnis geschickt. Richter Oliver Scheiber leitet das Bezirksgericht Meidling und kann viel erzählen: Vom Alltag am Gericht, von der Rolle des Richters als Sozialarbeiter, von den Schwierigkeiten der Wahrheitsfindung bis hin zu den Problemen der Justiz. Über seine Arbeit erhält er Einblick ins Leben der Menschen. Er weiß über die realen Verhältnisse und gesellschaftlichen Missstände Bescheid, wenn er etwa die Tragik des Automatenglückspiels zu sehen bekommt oder die Verfolgung der kleinen Gauner während die Großen meist unbehelligt bleiben.
Dr. Oliver Scheiber wird uns durch die Amtsstube seines Bezirksgerichts führen und Einblick in die Arbeit und den Amtsalltag eines Richters gewähren.

Treffpunkt: Vor dem Gerichtseingang
12., Schönbrunner Straße 222-228/Stg.3 (Das Gericht befindet sich im Gebäude des Einkaufszentrums U4-Center Meidling)
Wir bitten um zeitgerechtes Erscheinen.
Wegen der Sicherheitsschleuse benötigen alle TeilnehmerInnen einen Lichtbildausweis.

Anfahrt: U4 Station „Meidlinger Hauptstraße“ (U4) oder mit den Buslinien 15A, 9A, 63A, 10A

Max. 20 TeilnehmerInnen
Anmeldung unbedingt erforderlich, Anmeldefrist: Mo 9.3.2015

Programmplanung: Libertad Hackl

 
Dr Scheiber
 
 
AUA 1
AUA 5

Arbeit Alltag Welt: Exkursion Flugzeugwerft der Austrian Airlines

Mo 17.11.2014, 13.20 Uhr


Die meisten von uns kennen den Flugverkehr als PassagierInnen, doch wenig bekannt ist, welche technischen und logistischen Abläufe vor jedem Start eines Flugzeugs zu tätigen sind und wer sie ausführt.
Die nächste Exkursion im hochtechnologischen Bereich führt uns in die Werft der Austrian Airlines. In den riesigen Hangars werden neben den Routinereparaturen an den Flugzeugen während des Linienbetriebs u.a. auch Änderungsarbeiten wie Kabinenumbauten, technische Störungsbehebungen oder Reparaturen in der Größenordnung eines Triebwerktausches durchgeführt. In den angegliederten Werkstätten wird die Funktionstüchtigkeit sämtlicher Flugzeugbestandteile kontrolliert, gewartet und repariert, von hier aus müssen sie den MechanikerInnen der Werft rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden. Regelmäßige Checks und die Betreuung der Flotte rund um die Uhr gehören zur Tagesordnung der rund 1000 MitarbeiterInnen: „Sie tragen die Verantwortung für die Sicherheit der gesamten Flotte“.

 
AUA Pfister
 

Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel: Mit der Schnellbahn S7, dem CAT ab Wien Mitte, oder dem Flughafenbus ab Wien Morzinplatz bzw. Postbus von Wien Bahnhof Meidling oder Westbahnhof zum Flughafen.
Mit dem Zug aus Wien kommend, bitte einfach nach „vorne“ in Zugrichtung gehen und diesen Aufgang benützen. Auf der Ankunftsebene (E0) einfach hinausgehen und gleich vis a vis befindet sich der Bussteig 1.

Auto: Aus Wien über die A4-Flughafenautobahn kommend, nehmen Sie die Ausfahrt Flughafen, biegen dann rechts auf der Ausfahrt Richtung Bundesstrasse ab und fahren zurück Richtung Schwechat. Nach der nächsten Ampel biegen Sie links ein zur Austrian Airlines Basis.
(Von Schwechat kommen Sie auf der Bundesstrasse Richtung Flughafen und biegen nach der Einfahrt zum MAZUR-Parkplatz rechts zur Austrian Airlines Basis ein.)
Ihr Fahrzeug können Sie auf dem großen Parkplatz RECHTS abstellen – beim Zufahrtsschranken bitte läuten und dem Portier das Stichwort „Werftführung“ nennen.
(Die Führung in der Technischen Basis der AUA beginnt pünktlich um 14.00Uhr!)

Beschränkte TeilnehmerInnenzahl (max. 25 Personen) – Anmeldung unbedingt erforderlich!
Anmeldefrist: Fr 14.11.

Es gelten die gleichen Sicherheitsvorschriften wie am Flughafen – keine gefährlichen oder spitzen Gegenstände, keine Flüssigkeiten, kein voluminöses Gepäck (wie Trollies, Rucksäcke etc.) mitnehmen!!!
Aus Sicherheitsgründen ist das Fotografieren nur ohne Blitz erlaubt, Video- und Tonaufnahmen sind untersagt.

Programmplanung: Libertad Hackl

Die maximale TeilnehmerInnenzahl ist erreicht, Anmeldungen sind daher nicht mehr möglich!

 
 
Opel3 300
Opel4 300

Arbeit Alltag Welt: Exkursion Opel Wien Motoren- und Getriebewerk

Mi., 8.10.2014, 13:45 Uhr


Die kommende Exkursion führt zur Opel Wien GmbH, dem größten Motoren- und Getriebewerk von General Motors weltweit und Arbeitsplatz für 1.850 ArbeiterInnen, Angestellte und Lehrlinge. In 3 Schichten arbeiten hier u.a. Maschinen- und Fahrzeugbauer, Maschinenschlosser, Werkzeugmacher, Dreher und Fräser in 150 Teams zusammen und stellen bis zu 1,5 Mio. Motoren und Getriebe im Jahr her.

Wie sich Organisation und Arbeitsteilung eines Betriebes dieser Größenordnung bewerkstelligen lassen, darüber wird den DrehbuchautorInnen Frau Elisabeth Schuller, Manager Communications der Opel Wien GmbH, im Rahmen einer Firmenpräsentation berichten.
Im Anschluss werden wir durch die imposante Werkhalle geführt. Motoren auf Fließbändern in verschiedenen Höhen kreuzen die Wege der Menschen, die hier arbeiten. Signale ertönen, Lampen leuchten auf, beinahe im Sekundentakt gibt eine Anzeigentafel darüber Bescheid, um wieviel die Produktion das Soll unter- oder überschritten hat. Während die einen ArbeiterInnen ihre routinierten Handgriffe tätigen, blicken andere auf die große Anzeigentafel, um dann aufzuspringen, wenn ein Störsignal ertönt. Dann begeben sie sich augenblicklich zu einer der Maschinen, wo sie schnellstmöglich Reparaturen vornehmen, ohne dabei die Produktion aufzuhalten. Zu keiner Zeit, weder am Tag noch im Jahr, herrscht hier Maschinenstillstand.
Abschließend stehen uns drei ArbeiterInnen zur Verfügung, sie werden uns ein Bild ihres Betriebsalltags vermitteln.

Treffpunkt
Rezeption der Opel Wien GmbH
Groß-Enzersdorfer Straße 59, 1220 Wien
13:45 bis etwa 16:15 Uhr Uhr
Wir bitten um zeitgerechtes Erscheinen.

Anfahrt
U2 Station „Aspernstraße“, weiter mit Autobus 26A Richtung Großenzersdorf-Busbahnhof bis Station „Flugfeldstraße“

Beschränkte TeilnehmerInnenzahl, Anmeldung unbedingt erforderlich.
Anmeldefrist: 3.10.2014
Auf Wunsch der Opel Wien GmbH ersuchen wir nicht zu fotografieren!
Aus Sicherheitsgründen ist bei Werksführungen flaches, geschlossenes Schuhwerk Vorschrift.

Programmplanung: Libertad Hackl

 
 
FörsterIn 300

Arbeit Alltag Welt: Exkursion Förster/Försterin

Mi, 14.5.2014, 13:30 bis ca. 16:00 Uhr


Wir alle kennen den Förster als eine der Heldenfiguren des deutschsprachigen Heimatfilms der Nachkriegszeit: stets um das Wohl von Wald und Tier besorgt, kämpfte er gegen Wilderer und für die Gerechtigkeit. Doch werfen wir einen genaueren Blick auf die Realität dieses alten Berufsstandes, sehen wir schnell, dass es sich dort, wo einander Zivilsation und Natur treffen, um ein vielschichtiges Arbeitsfeld handelt. Revierförster David Jandl wird uns durch sein Revier Purkersdorf-Hadersdorf-Ottakring führen und einen Einblick in Leben und Arbeitsalltag eines modernen Försters gewähren.

Treffpunkt Feuerwache Steinhof
Heschweg 100 1140/ 1160 Wien

Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinien 46B und 146B Haltestelle „Feuerwache Am Steinhof“, 2 Min. Fußweg zum Haupteingang zu den Steinhofgründen

Die Exkursion kann auch rollstuhltauglich gestaltet werden, sollte der Bedarf bestehen!

Beschränkte TeilnehmerInnenzahl, Anmeldung unbedingt erforderlich (siehe online Formular unten).
Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um pünktliches Erscheinen.

Programmplanung: Katharina Mückstein

 
Anmeldung zur Exkursionn >
 
Förster Jandl
 
 
Geheimdienst 300

Arbeit Alltag Welt: Exkursion


Geheim- und Nachrichtendienste 10.12.2013, 16 Uhr

Sei es “Der dritte Mann”, “James Bond” oder ganz aktuell die US-Serie “Homeland” – die Arbeit der Geheim- oder Nachrichtendienste beflügelte in der Filmgeschichte schon die Fantasie vieler AutorInnen. Vom Kalten Krieg bis zu den aktuellen Skandalen um die Datensammlung der NSA hat sich die Arbeitswelt der Nachrichtendienste mit Sicherheit enorm verändert. Wir freuen uns sehr, mit Gert René Polli, dem ehemaligen Leiter des Österreichischen Heeresnachrichtendienstes einen Spezialisten zu Gast zu haben, der uns aus erster Hand vom Arbeitsalltag eines Nachrichtendienstlers berichten kann und ausführlich auf Fragen aus der Sicht der DrehbuchautorInnen eingehen wird.

ACHTUNG Ortswechsel
Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
Stiftgasse 6, 1070 Wien
Zeit: 10.12.2013, 16 – 18 Uhr
Moderation: Dagmar Streicher

Fotos zur Veranstaltung finden Sie in unserer Fotogalerie >

Programmplanung: Katharina Mückstein

 
Polli 285 2
 
 
La Stanza (c) Sacher

Arbeit Alltag Welt: Exkursion


Schwerpunkt Psychotherapie und Psychiatrie


Kennen wir nicht alle die Film-Klischees vom Therapeuten, der mit seinen KlientInnen schläft oder von der Psychiaterin, die dem Patienten mit antiquierten Foltermethoden zu Leibe rückt? Aber auch die Darstellungen therapeutischer Gesprächsführung oder räumlicher Settings in Film und TV haben oft mit der Realität von Psychotherapie und Psychiatrie wenig gemein.

Unsere Exkursionen in die Arbeitswelten von PsychotherapeutInnen und PsychiaterInnen sollen den Filmschaffenden helfen, die betreffenden Berufsbilder in Drehbüchern und Filmen authentisch darzustellen. Weil wir verständlicherweise eine direkte Anwesenheit bei Thearpie-Sitzungen nicht ermöglichen können, erweitern wir das Konzept unserer Reihe für dieses Mal in Richtung Workshop. Fragemöglichkeiten an die Beteiligten bleiben in gewohntem Umfang erhalten.

Das drehbuchFORUM Wien bietet drei Termine zum Thema an.
Fotos zu den Veranstaltungen finden Sie in unserer Fotogalerie >

 

 
WagnerSpital(c)Thomas Ledl

Psychiatrie


Exkursion ins Otto-Wagner Spital/ Psychotherapiestation

Montag, 10. Juni 2013, 14-16 Uhr
Treffpunkt 13:50 beim Portierhaus/ Haupteingang Sanatoriumstraße
Baumgartner Höhe 1, 1145 Wien

Geführt von Oberärztin Dr.in Sandra Weipert besuchen wir die Psychotherapiestation des Otto Wagner Spitals. Über die Besichtigung der Räumlichkeiten hinaus bekommen die AutorInnen einen Einblick in die verschiedenen Kompetenzbereiche der Station, wo PsychiaterInnen, Pflegepersonal und Administration Hand in Hand arbeiten.

Das multiprofessionelle Team der Abteilung bietet eine umfassende Palette an Leistungen an: psychiatrische Untersuchung, Diagnostik, Behandlung, Beratung und Betreuung für Menschen in unterschiedlichsten psychischen Krisen.


Es werden Menschen mit komplexen psychiatrischen und/oder psychosomatischen Krankheitsbildern elektiv zu einer stationären und/oder tagesklinischen spezifischen Behandlung aufgenommen. Die Diagnostik und Therapie baut auf dem Verständnis des bio-psycho-sozialen Modells auf, schwerpunktmäßig wird mit den Mitteln einer teambasierten methodenintegrativen Psychotherapie gearbeitet.

Der Aufenthalt auf der Psychotherapiestation basiert auf Freiwilligkeit.
Die Ärzte und Ärztinnen der Station arbeiten überdies jede Woche zusätzlich einige Nachtschichten auf einer anderen Station, dem Akutbereich der Psychiatrie. Sie kennen daher die Facetten des Alltags im Otto-Wagner-Spital und werden uns davon berichten.

Die TeilnehmerInnenzahl ist beschränkt.
Aufgrund des großen Interesses können wir keine Anmeldungen mehr entgegen nehmen!
Das Fotografieren, Filmen oder Anfertigen von Tonaufnahmen ist verboten.

Sandra Weipert
1968 in Bonn geboren, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeutische Ausbildung in tiefenpsychologischer Psychotherapie und Verhaltenstherapie, Fortbildungen u.a. in DBT (Dialektisch Behavioraler Therapie), Traumatherapie. Schwerpunkte: Persönlichkeitsstörungen, Traumafolgestörungen, Psychosomatische Erkrankungen. Seit 2009 Leitende Oberärztin der Psychotherapiestation Pavillon 2 an der 1. Psychiatrischen Abteilung des Otto-Wagner-Spitals.

 
 

Psychotherapie 1

Wir treffen drei VertreterInnen unterschiedlicher Schulen der Psychotherapie. Sie kommen aus den Bereichen der Systemischen Psychotherapie (Dr.in Christina Lenz), der Personzentrierten Psychotherapie (Dr.in Beatrix Teichmann-Wirth) und der Psychoanalyse (Univ.-Prof. Dr. August Ruhs). Die drei ExpertInnen stellen in kurzen Impulsstatements ihre Praxis und Methode vor und beantworten die Fragen der Autoren und Autorinnen. Diese erste Veranstaltung soll einen Einblick in die Arbeit der verschiedenen Therapieformen und in die persönlichen Erfahrungen der TherapeutInnen geben. Weiters können sie als Inspiration dienen, bis zum zweiten Treffen selbst Szenen mit Psychotherapie-Bezug zu schreiben.
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl – Anmeldung unbedingt erforderlich
(Psychotherapie 1+2 sind zusammenhängende Veranstaltungen, können aber auch getrennt besucht werden)

Datum: Montag, 6. Mai 2013 von 9 – 12.00 Uhr
Ort: Salzgries 16/3a, 1010 Wien, Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse


Psychotherapie 2

Im zweiten Teil geht es um den Authentizitäts-Check. Wir lesen die von den AutorInnen erarbeiteten Szenen und bekommen von den PsychotherapeutInnen Feedback. Im Anschluss sehen wir Ausschnitte aus Spielfilmen, die Psychotherapie thematisieren, und die ExpertInnen kommentieren die Darstellungen der TherapeutInnen und des Settings.
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl – Anmeldung unbedingt erforderlich
(Psychotherapie 1+2 sind zusammenhängende Veranstaltungen, können aber auch getrennt besucht werden. AutorInnen ohne erarbeitete Szenen sind ebenfalls willkommen.)

Datum: Donnerstag, 16. Mai 2013 von 9 – 12.00 Uhr
Ort: Salzgries 16/3a, 1010 Wien, Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse

Beschränkte TeilnehmerInnenzahl, Anmeldung unbedingt erforderlich (siehe online Formular unten). Bitte mit Vermerk, ob Sie beide Veranstaltungen besuchen wollen, oder nur eine der beiden.
Wir bitten um pünktliches Erscheinen.
Die Teilnahme ist kostenlos.

 
 
 
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