table reading for dialogues – Ausschreibung

Einreichungen bis 8. Jänner 2020

Im Juni 2019 fand zum ersten Mal table reading für dialogues mit großem Erfolg statt, deshalb schreiben wir es diesen Herbst gleich nochmals aus.
Dieses bei der writers guild of Great Britain seit langem erfolgreich erprobte Modell baut auf der gegenseitigen Unterstützung von Autor*innen und Schauspieler*innen beim Dialogschreiben auf und bietet in der Drehbuchphase substantielle Hilfe bei der Erarbeitung von einzelnen Drehbuchszenen. Um die Erfahrung von Schauspieler*innen bei Dialogszenen zu nützen, tragen Schauspieler*innen ausgewählte Dialoge vor. In einem moderierten Gespräch erhalten die Autor*innen Feedback der Schauspieler*innen und der anderen Autor*innen. Table reading for dialogues ist keine öffentliche Veranstaltung, sondern eine geschlossene Runde der Beteiligten.
Vier bis fünf Projekte werden ausgewählt, jedes Projekt erhält 90 Minuten für die Lesung der Drehbuchszenen und die Besprechung.

Einreichunterlagen

Bitte keine fertigen Drehbücher einreichen!

Einreichungen bis 8. Jänner 2020 an office@drehbuchforum.at
Zur zeitlichen Planung: Table reading for dialogues findet tagsüber (ganzer Tag!) frühestens im Dezember 2019 statt, genaue Terminplanung erfolgt erst mit den ausgewählten Teilnehmer*innen.
Die Teilnahme ist gratis.

Rückmeldungen von Teilnehmer*innen

Ganz kurz und schmerzlos: ich fand es super. Es hat mir sehr geholfen und Sicherheit gegeben, mit der ich jetzt in den Dreh gehen kann, weil ich ein Gefühl bekommen habe, wie die Szenen funktionieren. Die Figuren wurden plötzlich so… lebendig… ich konnte sie wirklich erstmals greifen.
Ulrike Kofler

Ich fand das Table-Reading wirklich sinnvoll und produktiv. Die Schauspieler brachten eine wohlmeinende Haltung zu den Texten mit und haben sich bemüht, die Qualitäten zu erkennen und zu benützen. Dabei wurden auf unverkrampfte Weise auch Verbesserungsmöglichkeiten klar. Es bringt uns einfach einen Schritt näher zu dem ausgedachten Film, wenn die Texte mit verteilten Rollen von Schauspielern einmal ausprobiert werden. Vielen Dank für diese gute Veranstaltung.
Dieter Berner

…es hat mir immens viel gebracht! Einerseits war das kluge und unmittelbare Feedback der Schauspieler_innen sehr hilfreich, andererseits hat es mir ein Aha-Erlebnis verschafft, die Texte in einer Leseprobe zu hören und – last but not least – hat mich das konstruktive Feedback der Gruppe bestärkt und mir neue Einsichten verschafft!! Ich bin heute noch ganz aufgebaut und merke, dass ich viel Sicherheit gewonnen habe über die Richtung, in die dieses Drehbuch/dieser Film gehen muss – Dank den Erkenntnissen von gestern. Ich bin sehr glücklich, dass ich  dabei war und möchte keine Stunde missen, denn auch die Feedbackgespräche mit den Kollegen und Kolleginnen über deren Stoffe waren spannend. Einfach toll, wie alle bis zum Schluss konzentriert bei der Sache waren.
Gabi Mathes

Das Lesen mit den Drehbuchautor*innen ist für mich als Schauspielerin eine schöne Tätigkeit: man sitzt vertrauensvoll zusammen, liest die Texte, tauscht sich darüber aus, wie es sich anfühlt, die Texte zu sprechen, was besonders stimmig ist, wer und wie die Personen und Ereignisse wohl zu interpretieren wären und was vielleicht noch fehlt. Es ist ein achtsamer Umgang sowohl mit dem Text als auch mit allen Beteiligten, so etwas wie eine wohlwollende Zwischenetappe bzw. eine freundliche Jausenstation auf dem Weg zum fertigen Drehbuch. Ich habe den Tag mit den Autor*innen und dem Team als sehr bereichernd erlebt und freu mich aufs nächste Mal, vielleicht wieder dabei zu sein.
Doris Schretzmayer

Ich finde die “table read” Initiative ungeheuer wichtig & inspirierend für alle Beteiligten, nicht nur die Autoren und Regisseure, auch für uns Schauspieler. Dabei ist es egal, ob man gerade selbst liest, oder zuhört – ich hatte das Gefühl in jedem Moment etwas zu lernen, sei es über die Geschichten und Figuren, oder über die Arbeit & den Prozess dahinter!
Elisabeth Kanettis

Die Inputs von den KollegInnen waren immer authentisch, teils überraschend und brachten eine lebendige Sicht auf den Stoff, denn jeder Film ist ein Grenzgänger zwischen Kunst und Leben. Im Verlauf der Herstellung leiht sich die Kunst das Material vom Leben; und noch im vollendeten Film scheinen auch immer die Spuren von Leben durch. Diesem Doppelleben eines jedem Drehbuches nachzuspüren gelingt durch das table reading mit AutorInnen und DarstellerInnen hervorragend.
Michael Kreihsl

Das war ein nicht nur sehr angenehmer, sondern ein wirklich aufschlussreicher Tag mit Euch und allen Beteiligten.
Paul Matic

 
 
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