Licht 300

Let's talk about scripts! - Kathrin Resetarits / Licht

13.12.2017, 20 Uhr, Admiral Kino

Wien 1777. Die früh erblindete 18jährige Maria Theresia „Resi“ Paradis ist als Klavier-Wunderkind bekannt. Nach zahllosen medizinischen Fehlbehandlungen wird sie dem umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut. Langsam beginnt Resi in dem offenen Haus der Mesmers, zwischen Rokoko und Aufklärung, das erste Mal in ihrem Leben Freiheit zu spüren. Als Resi in Folge der Behandlung erste Bilder wahrzunehmen beginnt, bemerkt sie mit Schrecken, dass ihre musikalische Virtuosität verloren geht…

Wir freuen uns sehr auf das Gespräch mit der Drehbuchautorin des Films Licht Kathrin Resetarits. Sie schrieb das Buch frei nach dem Roman “Am Anfang war die Nacht Musik” von Alissa Walser, Regie führte Barbara Albert.

Wir zeigen den Film im Admiral Kino um 20 Uhr (normaler Kartenverkauf), anschließend um etwa 21.45 beginnt das Gespräch bei freiem Eintritt.
Moderation: Sandra Bohle
Wir bitten um Anmeldung >

 
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Thomas Pluch Drehbuchpreis 2018

Ausschreibung

Der Drehbuchverband Austria freut sich, die Ausschreibung des Thomas Pluch Drehbuchpreises 2018 bekannt zu geben. Die Preise in der Gesamthöhe von 22.000 Euro werden vom Bundeskanzleramt für Kunst und Kultur gestiftet und im Rahmen der Diagonale, Festival des österreichischen Films, verliehen.

Der Zeitraum der öffentlichen Erstaufführung umfasst den 1. Jänner 2017 bis 16. März 2018.
Die Einreichfrist endet am 20. Dezember 2017.

Alle weiteren Unterlagen wie das Einreichformular, detailierte Informationen und die Statuten finden Sie hier >

 

FSE European Screenwriters Award 2017

Anne Landois gewinnt mit “Engrenages”

Anne Landois, Showrunner und Drehbuchautorin der vielfach ausgezeichneten TV-Serie Engrenages (Spiral), gewinnt den zweiten FSE European Screenwriters Award. Der Preis wurde am 23. November 2017 von der Federation of Screenwriters in Europe (FSE) in Brüssel im Rahmen eines feierlichen Festakts vergeben. Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung!
Die französische Kriminal- und Justizserie Engrenages gewann schon 2015 den International Emmy Award für Beste Serie und einen Globes de Cristal Award.
Als Österreichischer Beitrag war Agnes Pluch nominiert, sie wurde in der zeitgleich zur Verleihung erscheinenden Publikation, welche wichtige europäische Drehbuchautor*innen portraitiert, vorgestellt.

Ziel des FSE Award ist es auf die Bedeutung der Drehbuchautor*innen für den Film sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei politischen EntscheidungsträgerInnen aufmerksam zu machen und die Vernetzung auf europäischer Ebene zu intensivieren. Die Nominierten wurden von den einzelnen Mitgliederverbänden vorgeschlagen, den Preis selbst vergibt der Vorstand der FSE.

2015 gewann der dänische Drehbuchautor Adam Price, Schöpfer und Showrunner der außergewöhnlich erfolgreichen TV-Serie Borgen.

Wir danken der Literar Mechana und vielen weiteren europäischen Verwertungsgesellschaften für die Unterstützung des FSE Awards.

FSE – Federation of Screenwriters in Europe
Die FSE vereint 25 nationale Drehbuchverbände in 19 Ländern, mit insgesamt mehr als 7.500 Mitgliedern. Der drehbuchVERBAND Austria ist seit 2007 Mitglied der FSE.
Zur FSE Webseite >

 
Preisträger*innen, Jury und Initiator*innen
 
Maya Götz
Maya Götz, Roland Teichmann, Iris Zappe-Heller
 
Die Preisträger*innen
Musik: Angélica Castelló

IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT*

Drehbuchwettbewerb zu Frauen*figuren jenseits der Klischees

Die Preisträger*innen der 1. Wettbewerbsstufe

Das Drehbuchforum Wien und das Österreichischen Filminstitut/gender*in*equality freuen sich sehr, die Preisträger*innen der ersten Wettbewerbsstufe von IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT bekannt zu geben:

Die Gewinner*innen erhalten ein Preisgeld von je 5.000 Euro und eine dramaturgische Begleitung durch erfahrene Drehbuchautor*innen bei der Entwicklung des Treatments.

Am Montag Abend, dem 23. Oktober 2017, fand die Preisverleihung der ersten Runde, des zweistufigen Drehbuchwettbewerbs IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT im Filmcasino statt.
Zum Auftakt hielt die international renommierte Medienwissenschaftlerin und Medienpädagogin Maya Götz das Impulsreferat “Schön begrenzt: Lillifee, Wonderwoman und Topmodel. Die Fallen aktueller Mädchen- und Frauenbilder und wie wir sie verändern können.”

Die Einladung an Autor*innen, Frauen*figuren ohne Stereotypien zu entwickeln, brachte ein faszinierendes Spektrum von Charakteren und Genres zu Tage – u.a. Tragikomödie, Thriller, Roadmovie, Drama, Komödie, Coming of Age, Sience Fiction, Liebesfilm, Musikfilm, Historiendrama, Action-Komödie, Horror, Mockumentary, Kriminalfilm, Neo-Noir Thriller, Arthouse Drama, Literaturadaptionen. Die hohe Zahl der eingereichten Exposés (insgesamt 77, davon 78% von Frauen) konnte belegen, dass es viel Interesse und viele Ideen gibt, sich mit der Zielsetzung des Wettbewerbs auseinander zu setzen.

In der Auswahl der Jury spiegeln sich nicht nur die Vielfalt der Figuren, sondern auch filmische Herangehensweisen, die ebenfalls Klischees zu vermeiden suchen:
Eine Mutter, die nach dem mysteriösen Tod ihres Kindes nicht so reagiert, wie es ihrer tradierten Rolle entspricht, wird aus drei unterschiedlichen Erzählperspektiven beleuchtet (Das Fehlen von Hannah von Jessica Lind).
Als Literaturadaption des erfolgreichen Romans von Didi Drobna wird die Geschichte eines jugendlichen Schwesternpaars aus desolaten Familienverhältnissen zwischen Burnout, Psychiatrie und einer Abenteuerreise mit erzählerischer Leichtigkeit umgesetzt (Zwischen Schaumstoff von Didi Drobna und Achmed Abdel-Salam).
Die Reise einer jungen Frau*, die klare Identitäten und Beziehungsmuster als fluid begreift – verspricht ein narratives und visuelles Wagnis (Mi – ein Roadmovie mit fantastischen Elementen, die nicht drogeninduziert sind von Weina Zhao und Ines Hochgerner).
Und zwei Biopics, spannende Hommagen an österreichische Künstlerinnen als Pionierinnen: Die Wiener Hollywood-Diva Hedy Lamarr, bekannt als die schönste Frau der Welt, wird nunmehr auch für ihre weltverändernde Erfindung zur Mobiltelefonie gewürdigt. (Hedys Ekstase von Peter Stephan Jungk und Lillian Birnbaum).
Und schließlich die Geschichte der Fotokünstlerin Trude Fleischmann aus den 1920er Jahren, an die als eine der ersten Fotografinnen in einer Männerdomäne erinnert wird – als Reflexion über Sehen und Gesehen-Werden anhand des berühmten Aktportraits mit der Tänzerin Claire Bauroff. (Trude von Lisa Terle).

Zusätzlich zu den Preisträger*innen haben 20 weitere von der Jury ausgewählte Stoffe die Gelegenheit im Rahmen eines Pitchings am 8.11.2017 Produzentinnen und Producerinnen vorgestellt zu werden. Die Pitching-Veranstaltung ist eine Kooperation von Drehbuchforum Wien, FC GLORIA – Frauen Vernetzung Film, Film Fatale – Interessensgemeinschaft österreichischer Producerinnen & Produzentinnen, Propro Produzentinnenprogramm, Österreichisches Filminstitut/gender*in*equality und WKW – Fachvertretung Wien Film- und Musikwirtschaft

Wir danken der fünfköpfigen Jury des zweitstufigen Wettbewerbs für ihre Fachkenntnis auf praktischer und theoretischer Ebene:

Katrina Daschner, Künstlerin und Filmemacherin (Pferdebusen), Preisträgerin des Vorjahres
Eva Flicker, Professorin am Institut für Soziologie der Universität Wien
Christian Frosch, Drehbuchautor, Regisseur (Von jetzt an kein zurück
Johanna Moder, Drehbuchautorin, Regisseurin (High Performance)
Cornelia Travnicek, Schriftstellerin (Chucks, Parablüh – Monologe mit Sylvia)


Die Jurybegründungen sowie die Biografien der Preisträger*innen und alle weiteren Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier >

Das Impulsreferat von Maya Götz können Sie in unserem Archiv nachhören:
http://www.drehbuchforum.at/archiv/audio

In dieStandard.at finden Sie ein Interview von Beate Hausbichler mit Maya Götz mit dem Titel Aktuelle Frauenbilder produzieren reine Anpassung, das anlässlich ihres Vortrag bei unserer Preisverleihung geführt wurde:
http://derstandard.at/2000066316751/Aktuelle-Frauenbilder-produzieren-reine-Anpassung?ref=artwh

 

Jahresbericht Drehbuchforum 2016

Erfreulicher Rückblick

Im Zuge der Generalversammlung wurde der Jahresbericht 2016 präsentiert. 2016 war ein äußerst erfolgreiches Jahr mit vielen Veranstaltungen und zum 1. Mal mit über 1000 Teilnehmer*innen (1102). Wir laden Sie ein, den Jahresbericht online durchzublättern, Sie finden nicht nur einen Überblick über unsere Tätigkeiten im Jahre 2016, sondern auch zahlreiche Fotos der Veranstaltungen.
http://www.drehbuchforum.at/ueber-uns/verein

 

Vorstandswahl

drehbuchFORUM Wien
Wir freuen uns sehr, dass der bisherige Vorstand des drehbuchFORUM Wien bei der Generalversammlung am 17.10. 2017 von den Mitglieder wiedergewählt wurde:
Milan Dor (Obmann), Marie Kreutzer (Obmann-Stellvertreterin), Robert Buchschwenter, Hilde Berger, Gabriele Mathes, Ulrike Schweiger, Sandra Bohle.

 
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25 Jahre TPP Karte 300

25 Jahre Thomas Pluch Drehbuchpreis

Interview mit Milan Dor und Agnes Pluch im Film, Sound & Media

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Thomas Pluch Drehbuchpreises befragte das Branchenmagazin Film, Sound & Media in ihrer Mai-Ausgabe die beiden Vorstandsmitglieder des Drehbuchverband Austria, Milan Dor und Agnes Pluch, zum Berufsbild des Drehbuchautors/der Drehbuchautorin, der Wichtigkeit des Thomas Pluch Preises und den Voraussetzungen die es braucht um gute Drehbücher entstehen zu lassen.
In einem eigenen Absatz informiert Wilbirg Brainin-Donnenberg über die Aufgaben und Leistungen des drehbuchFORUM Wien und des drehbuchVERBAND Austria.
Das Interview als PDF >

 

drehbuchFORUM und drehbuchVERBAND auf Facebook

Seit dem diesjährigen Thomas Pluch Drehbuchpreis ist das drehbuchFORUM Wien und der drehbuchVERBAND Austria auf Facebook vertreten. Zusätzlich zu unserem Newsletter und der Webseite finden Sie dort Beiträge und Nachrichten zu unseren Aktivitäten, aber auch Podcasts, Informationen zu drehbuchrelevanten Themen und Veranstaltungshinweise.
Join us on Facebook und laden Sie interessierte Freund_innen ein:
https://www.facebook.com/drehbuchverband/?fref=ts

 
 
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