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Let's talk about scripts! - Josef Hader

Mo, 2.10.2017, 19 Uhr, Depot

Mit knapp 270.000 Besucher*innen ist Wilde Maus schon jetzt einer der erfolgreichsten österreichischen Filme, Josef Hader ist nun auch als (alleiniger) Drehbuchautor und Regisseur ein außerordentlicher Kassenschlager gelungen. Bei unserem ersten Let’s talk about scripts nach der Sommerpause werden wir mit Josef Hader über diesen Erfolg sprechen, vor allem aber über das Drehbuchschreiben, die Entwicklung von Figuren und den Bau dramaturgischer Bögen.
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, Eintritt frei, Anmeldung unbedingt erforderlich.
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Beste aller Welten
Beste aller Welten

Let's talk about scripts! - Adrian Goiginger

Mo, 9.10.2017, Film 19.30, Gespräch 21.30, Filmcasino

In Die beste aller Welten erzählt Adrian Goiginger ungeschönt von seinen Kinderjahren in der unheilen Welt einer Junkiewohnung und von seiner Mutter, die im Chaos ihrer eigenen Sucht den Raum für eine gute Kindheit zu schaffen verstand. Wir zeigen den vielfach preisgekrönten Film in unserer Reihe Let’s talk about scripts am 9.10. im Filmcasino, danach freuen wir uns Adrian Goiginger begrüßen zu dürfen, der sich ausführlich über Dramaturgie und Drehbuch seines Films unterhalten wird.
Der Film ist um 19.30 Uhr regulär im Filmcasino zu sehen (Kartenreservierungen bitte im Kino), das Gespräch, Beginn etwa um 21.30 Uhr, ist bei freiem Eintritt, Anmeldung unbedingt erforderlich.
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Drehbuch trifft Literatur - Lecture und Workshop mit Peter Stephan Jungk

Eine erstaunliche Metamorphose: Die Verwandlung literarischer Texte in Drehbücher.

Lecture
Donnerstag, 12.10.2017, 19h Lecture und Publikumsgespräch

Zauberei, Kunst oder „nur” Können? Der Schriftsteller, Essayist, Drehbuchautor und Dokumentarfilmregisseur Peter Stephan Jungk spricht in sehr persönlicher Weise vom Abenteuer der Adaption: Kurzgeschichten, Romane, Biografien, Essays dienen als Grundlage äußerst geglückter und mitunter missglückter Filme. Jungk schildert eigene Berufserfahrungen mit besonderem Augenmerk auf die eminent unterschiedliche Herangehensweise des Schriftstellers und des Drehbuchautors. Seine Spurensuche vermittelt Anleitung und Anreiz, wie man literarische Stoffe am erfolgreichsten in Scripts verwandelt. 
Moderation: Wilbirg Brainin-Donnenberg
Anschließend laden wir zu Wein und Brot
 
Bei freiem Eintritt, Anmeldung bis 28. September 2017 unbedingt erforderlich.
Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Zweiteiliger „Hands-on“ Workshop
Oktober und Dezember 2017
Im 2-teiligen Workshop erhalten die Teilnehmer*innen profunde Kenntnisse und das nötige Werkzeug um aus einem literarischen Werk ein Drehbuch entstehen zu lassen (1. Teil), sie erarbeiten auf Basis dieses Wissen einen ersten Adaptions-Entwurf (Hands on) und werden diesen Entwurf individuell und ausführlich analysieren und überarbeiten (2. Teil).

Workshop 1. Teil
13.10.2017, 14-19h / 14.10.2017, 10-18h / 15.10.2017, 10-13h
Eine intensive Auseinandersetzung mit Filmen, ihren Regisseur*innen und den literarischen Vorlagen, die ihnen zugrunde liegen. Peter Stephan Jungk wird anhand ausgewählter Beispiele (u.a. An Education, Breakfast at Tiffany’s und Der Blaue Engel) und seiner eigenen Arbeit über die Adaption literarischer Stoffe für eine filmische Umsetzung sprechen.

„Hands-on“
Zwischen dem 1. und dem 2. Workshop: Alle Teilnehmer*innen erarbeiten einen Adaptions-Entwurf von ca. 5 – 6 Seiten. Der Entwurf basiert entweder auf einem der im 1. Workshop besprochenen Filme, den man gänzlich NEU adaptiert, oder auf einer noch zu benennenden literarischen Vorlage. Alle eingereichten Exposés werden von allen Teilnehmer*innen gelesen.

Workshop 2. Teil
15.12.2017,14 – 19h / 16.12.2017,10 – 18h
Anhand der konkret erarbeiteten Entwürfe: Diskussion über alle eingereichten Stoffe mit Anleitungen, Anregungen, Korrekturen, Verbesserungsvorschlägen von Peter Stephan Jungk. Der Hands-on Workshop richtet sich an Drehbuchautor*innen und Autoren-Filmemacher*innen.

Anmeldefrist: 28. September 2017
Ort: Filmhaus am Spittelberg, Konferenzraum des Österreichischen Filminstituts, 1. Stock, Stiftgasse 6, 1070 Wien
 
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scriptLAB docu

Nächster Einreichtermin 25. Oktober 2017

scriptLAB docu unterstützt DokumentarfilmregisseurInnen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene DokumentarfilmemacherInnen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden.
Einreichungen nehmen wir jederzeit entgegen, nächster Einreichtermin ist am 25. Oktober 2017.
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scriptLAB fiction

Nächster Einreichtermin 9.11.2017

Unser Stoffentwicklungsprogramm scriptLAB fiction richtet sich an erfahrene DrehbuchautorInnen ebenso wie an NachwuchsautorInnen. Es versteht sich als Starthilfe für abendfüllende Kinospielfilmprojekte, die in inhaltlicher, dramaturgischer und/oder formaler Hinsicht ungewöhnliche Ansätze verfolgen und bietet eine besondere Chance für die Entwicklung von Stoffen, die eine eigene Handschrift vorweisen und vorerst unabhängig von Förderinstitutionen, ProduzentInnen und kommerziellen Erwartungen entwickelt werden sollen. Das Förderprogramm beinhaltet sowohl dramaturgische Begleitung, als auch finanzielle Unterstützung.
Nächster Einreichtermin ist am 9. November 2017
Wir nehmen Einreichungen jeder Zeit entgegen.
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TPP 2017 Logo 300
25 Jahre TPP Karte 300

25 Jahre Thomas Pluch Drehbuchpreis

Interview mit Milan Dor und Agnes Pluch im Film, Sound & Media

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Thomas Pluch Drehbuchpreises befragte das Branchenmagazin Film, Sound & Media in ihrer Mai-Ausgabe die beiden Vorstandsmitglieder des Drehbuchverband Austria, Milan Dor und Agnes Pluch, zum Berufsbild des Drehbuchautors/der Drehbuchautorin, der Wichtigkeit des Thomas Pluch Preises und den Voraussetzungen die es braucht um gute Drehbücher entstehen zu lassen.
In einem eigenen Absatz informiert Wilbirg Brainin-Donnenberg über die Aufgaben und Leistungen des drehbuchFORUM Wien und des drehbuchVERBAND Austria.
Das Interview als PDF >

 
Hauptpreisverleihung if she can Daschner und Jury

IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT*

Drehbuchwettbewerb zu Frauen*figuren jenseits der Klischees

Ausschreibung 2017

Eine Initiative des Drehbuchforum Wien und des Österreichischen Filminstituts/gender*in*equality

• Weibliche Hauptrollen mindern Einspielergebnisse
• Komödien mit weiblichen Hauptdarstellerinnen sind ein riskantes Geschäft
Das sind zwei von fünf Hollywood-Lügen, welche die New York Times vom 2. Mai 2017 widerlegt. Die anderen drei beziehen sich auf Schauspieler*innen mit schwarzer Hautfarbe, Migrationshintergrund oder in fortgeschrittenem Alter.

Diesen hartnäckigen und dennoch falschen Behauptungen entgegenzutreten, ist einer von vielen Gründen, den erfolgreichen Drehbuchwettbewerb IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT. Frauen*figuren jenseits der Klischees 2017 fortzusetzen.

Die überdurchschnittlich hohe Einreichzahl mit 85 Exposés (70 davon von Frauen) und das enorme Echo waren ein wichtiges Zeichen an die Branche. Es gibt ganz offensichtlich viele spannende Ideen und großes Interesse am Thema. Durch den Drehbuchwettbewerb fühlten sich viele Autor*innen ermutigt, bewusst andere Stoffe zu erzählen und differenzierte Frauen*figuren zu entwickeln.

Mit einer gezielten Unterstützung von Drehbuchautor*innen bei der Entwicklung von Frauen*figuren jenseits der Klischees wollen das Drehbuchforum Wien und das österreichische Filminstitut dazu beitragen, dass heimische Autor*innen ihre Ideen in einem finanziell abgesicherten Rahmen frei ausarbeiten können, ohne (wie oft üblich) in Vorleistung zu gehen und ohne sich an vermeintlichen Erfolgsrezepten orientieren zu müssen.
Der Drehbuchwettbewerb IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT wird zusätzlich zu den gut dotierten Preisgeldern und der dramaturgischen Begleitung der Preisträger_innen auch 2017 wieder ein Pitching von 20 Stoffen aus der Shortlist beinhalten, um möglichst vielen der für den Wettbewerb entwickelten Einreichungen einen guten Start in die Drehbuchentwicklung zu geben.

Der zweistufige Drehbuchwettbewerb richtet sich an die österreichische Filmbranche. Einreichberechtigt sind Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren, Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren österreichischer Nationalität oder EU- oder EWR-Bürger*innen mit ständigem Wohnsitz in Österreich. 

Einzureichen sind Exposés für abendfüllende Kino-Spielfilme mit mindestens einer zentralen Frauenfigur. Alle Genres und Formate sind willkommen, auch mit Komödien können etablierte Stereotypen demaskiert und treffsicher Überzeugungsarbeit geleistet werden.

Exposés können ab sofort eingereicht werden.
Einreichfrist: 31. August 2017, es gilt das Datum des Poststempels.

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Gewinner_innen mit Jury
Händl Klaus Barbara Fränzen
 
Händl Klaus 300
TPP 2017 Logo 300
 
Monja Art 300
Tizza Covi 200
Nora Friedel 200

Thomas Pluch Drehbuchpreis 2017

Die PreisträgerInnen


Der drehbuchVERBAND Austria freut sich im Namen des Preisstifters Bundeskanzleramt Kunst und Kultur die Preisträger_innen der Thomas Pluch Drehbuchpreise 2017 bekannt zu geben. Die internationale Jury hat aus den fünf nominierten Drehbüchern den mit 12.000.- Euro dotierten

Thomas Pluch Hauptpreis ausgewählt, er geht an:

Der Thomas Pluch Spezialpreis der Jury geht ex equo zu je 3.500.- Euro an:

Die Internationale Jury bestand aus Stienette Bosklopper (Produzentin, Drehbuchautorin, Produzentin von Nanouk Leopold, NL), Angelina Maccarone (Drehbuchautorin, Regisseurin, Lola-Preisträgerin für das beste unverfilmte Drehbuch 2017, DE), Peter Stephan Jungk (Schriftsteller, Drehbuchautor und Dokumentarfilmer, sein Film Auf Ediths Spuren wird auf der Diagonale 2017 gezeigt, USA/AT)

Für den Haupt- und den Spezialpreis der Jury waren Kater von Händl Klaus, Liebe möglicherweise von Michael Kreihsl, Mister Universo von Tizza Covi, Die Notlüge von Pia Hierzegger und Siebzehn – von Monja Art nominiert.

Die nationale Jury, bestehend aus Johanna Moder (Drehbuchautorin, Regisseurin, AT), Goran Rebic (Drehbuchautor, Regisseur, AT), Ulrike Schweiger (Drehbuchautorin, Regisseurin, Dramaturgin, AT), hat aus 23 Einreichungen fünf Drehbücher für den Hauptpreis nominiert und den Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme zu 3.000.- Euro vergeben.

Den Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme erhält:

Der Thomas Pluch Drehbuchpreis feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen mit einer Hommage an den Namensstifter Thomas Pluch und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 22.000.- Euro eine der wichtigsten filmischen Auszeichnungen des Landes.

Prämiert werden realisierte Drehbücher abendfüllender Kino- und Fernsehspielfilme heimischer DrehbuchautorInnen des letzten Jahres.
Die feierliche Preisverleihung fand gemeinsam mit dem Carl-Mayer-Drehbuchpreis im Rahmen der Diagonale’17 am Freitag, 31. März 2017 im Hotel Wiesler in Graz statt.

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