Büro geschlossen

Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie

Wir haben unser Büro nach Hause verlegt, das Büro in der Stiftgasse bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Sie erreichen uns daher ausschließlich per E-mail: office@drehbuchforum.at
Bleiben Sie wohlauf!

 

scriptLAB docu digital

Nächster Einreichtermin 3.Juni 2020

Wir stellen vorübergehend auch scriptLAB docu auf digitale Einreichungen um. Benutzen Sie dazu den Upload-Link auf unserer Webseite.

Bitte uploaden Sie Einreichungen ausschließlich als PDFs (in Summe 2 Dateien) und benennen diese mit Namen und Titel:
1 PDF Einreichformular
1 PDF mit den erforderlichen Unterlagen (eine Datei in der alles enthalten ist!).
Uploadlink, weitere Informationen und Einreichformular >

scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden.
Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.

 
Büro zuhause

Hilfe in Krisenzeiten

Anlaufstellen und Informationen

Die Situation ist für viele Filmschaffende schwierig, wir wollen daher einige wichtige Informationen bzw. Links, die wir zum Teil auch schon unseren Mitgliedern geschickt haben, weiterleiten.
Wir möchten an dieser Stelle die hervorragende Arbeit unserer Kolleg*innen von diesen Partnerorganisationen danken, ganz besonders dem Dachverband und der VDFS, und hier speziell Fabian Eder und Maria Anna Kollmann.

Allgemeine Informationen
Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden: www.filmschaffende.at
VdFS Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden: www.vdfs.at

Informationen zum kommenden ÖFI-Antragstermin am 26.05. – Stoffentwicklungsförderung
Aufgrund der einmaligen, Covid-19-bedingten Sonderdotierung für Entwicklungsförderungen durch das BMKOES und der daraus abgeleiteten Handlungsdringlichkeit hat der Aufsichtsrat beschlossen, Punkt 4. der Förderungsrichtlinien (“Stoffentwicklung”) temporär für den bevorstehenden Einreichtermin am 26.05. wie folgt zu erweitern:
Bei diesem Termin können ausnahmsweise auch Exposés zur Stoffentwicklung eingereicht werden.
Die Höhe der Förderung für Exposés beträgt 5.000 Euro (Fixbetrag). Die Auszahlung erfolgt in zwei Raten, wobei die 1. Rate 90% und die 2. Rate (nach Projektabschluss) 10% beträgt.
Das Erfordernis der Einreichung von (zumindest) einem Treatment für Stoffentwicklungen wird für den Antragstermin am 26.05. aufgehoben.
Nähere Informationen >

Härtefall-Fonds: Phase 2 – Sicherheitsnetz für Selbstständige
Antragstellung ab 20. April 2020 möglich
Der Härtefall-Fonds ist eine Soforthilfe der Bundesregierung für Selbständige. Phase 1 kann noch bis 17.4. beantragt werden. Phase 2 des Härtefall-Fonds startet ab 20. April, die Eckpunkte dafür stehen nun fest. Hier gibt es einen ersten Überblick, weitere Informationen folgen: https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-phase-2.html

SKE-Fonds der Literar-Mechana
Wir möchten noch einmal auf die unbürokratische und einfache Möglichkeit hinweisen, über den SKE-Fonds Unterstützung zu erhalten, dies allerdings nur für Bezugsberechtigte der Literar Mechana möglich:
Die sozialen und kulturellen Zwecken dienenden Einrichtungen („SKE“) der Literar-Mechana leisten Überbrückungshilfe bei Honorarausfällen für ersatzlos ausgefallene Veranstaltungen und Projekte sowie bei anderen Notfällen aufgrund der aktuellen Krisensituation. Entsprechenden Antrag unter Angabe der ausgefallenen Veranstaltungen und Honorare formlos an: rauch@literar.at (Frau Petra Rauch-Schmithausen)
Weitere Informationen: https://www.literar.at/Default.aspx

Eigene Kunst-Kultur-Hotline für Fragen zu Unterstützungsleistungen
Für rasche Antworten steht für in der Kunst und Kultur Tätigen ab heute eine neue telefonische Hotline der Sektion für Kunst und Kultur im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport (BMKÖS) zur Verfügung. Diese soll Kunstschaffenden Unterstützung etwa bei Fragen im Zusammenhang mit Soforthilfe-Maßnahmen des Künstler-Sozialversicherungsfonds und anderer Einrichtungen bieten.
Die Kunst und Kultur-Hotline ist Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 15:00 Uhr unter der Telefonnummer 01 53115 DW 202 555 aus ganz Österreich erreichbar. Die Berater*innen sind Fachexpert*innen, die bei allgemeinen Fragen, aber auch Fragen zu gesetzlichen Bestimmungen behilflich sein werden.

WK Wien Zuschüsse für EPUs und KMUs
WK Wien und Stadt Wien stocken Notlagenfonds für Mietzuschüsse und Ausgleich von Umsatzausfällen, Stundungen von Sozialversichersbeträgen u. a. als Folge von Covid-19 auf.
Weitere Informationen: https://www.wko.at/service/w/corona-hilfe-wiener-kleinbetriebe.html

KSVF
Der Unterstützungsfonds des Künstlersozialversicherungsfonds wurde massiv aufgestockt, um in Härtefällen ausreichend dotiert zu sein, siehe: www.ksvf.at
Der KSVF ersucht, Anträge sehr klar zu formulieren und den tatsächlichen Verdienstausfall durch die Corona-Krise genau darzustellen.
Die bisherigen Regelungen gelten trotz der Ausnahmesituation weiterhin, also kann mit Unterstützung nur dann gerechnet werden, wenn das Einkommen der Ehepartner_in bzw. eingetragenen Partner_in den Ausfall nicht abdecken kann, Lebensgemeinschaften bleiben davon unberührt.

AWS-Überbrückungsgarantien
Das Austria Wirtschaftsservice weitet seine Überbrückungsgarantien im Zusammenhang mit der COVID-19 – Krise aus und nimmt Vereinfachungen vor: Ab sofort wird im Auftrag der österreichischen Bundesregierung die aws-Überbrückungsgarantie deutlich ausgebaut und vereinfacht. Freiberufliche Tätigkeiten sind ab sofort garantiefähig. Garantien sind auch für die Stundung von bestehenden Kreditlinien verwendbar.
Es wird ein beschleunigtes Verfahren eingeführt, das eine umgehende Garantiezusage ermöglicht. Alle Ausweitungsmaßnahmen greifen ab sofort und betreffen auch die bereits gestellten Förderungsanträge. Die Ausnahme stellt das Schnellverfahren dar, das in den nächsten Tagen verfügbar sein wird.
Weitere Informationen: www.aws.at, office@aws.at

Auf einen Blick
Liste mit Unterstützungsmöglichkeiten PDF >

 
Logo Heldinnen in Serie

Drehbuchwettbewerb Heldinnen in Serie

Preisträgerinnen und Preisträger

Nach den sagenhaften 108 Einreichungen und einer virtuellen Jury-Sitzung im April gratulieren wir den Preisträgerinnen und Preisträgern von „Heldinnen in Serie“, deren Stoffe ein buntes Angebot aus allen Genres, seien es Science Thriller, Zeitreisen, Biopics, Crime oder Mystery, abdecken.
Wir freuen uns mit den Autorinnen und Autoren und wünschen ihnen eine intensive und erfolgreiche Mentoring-Phase, die in Zusammenarbeit mit dem Drehbuchforum Wien stattfinden wird:

Die Alpen sind rot: Cornelia Travnicek
Bionic: Regine Anour
Die Entdeckung der Kernspaltung: Florian Geiger
800 Gramm Leben: Konstanze Breitebner
The Invisible Sister: Stephanie Falkeis
Nachtvolk: Stefan Wolner & Dietmar Zahn

Der Wettbewerb wurde von FISA – Filmstandort Austria, dem Förderungsprogramm des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) zur Unterstützung von Kinofilmen ausgeschrieben. Die sechs Gewinner*innen werden mit einem Preisgeld von je 20.000 Euro ausgezeichnet.
Hier erfahren Sie mehr zu den ausgezeichneten Exposés >

 
 
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Thomas Pluch Drehbuchpreis 2020

Preisträger*innen

Der drehbuchVERBAND Austria freut sich im Namen des Preisstifters Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport die Preisträger*innen der Thomas Pluch Drehbuchpreise 2020 bekannt zu geben.
Die internationale Jury hat aus den fünf nominierten Drehbüchern die beiden folgenden Preise vergeben:

Der mit 12.000.- Euro dotierte Thomas Pluch Hauptpreis geht an:

Jurybegründung (Internationale Jury)
„Waren einmal Revoluzzer“ von Johanna Moder untersucht das politische Engagement zweier linksliberaler Freundespaare, die eine politisch verfolgte russische Familie aufnehmen. Die Geschichte begleitet die „Retter*innen“ in ihrem Akt der hilflosen Hilfsbereitschaft, bei dem die Gewissheiten ihres bürgerlichen Lebens in Frage gestellt werden. Was bleibt übrig von den Träumen und den Idealen der eigenen Jugend, wenn die Realität sie plötzlich auf eine Probe stellt? Die Krise bringt private und berufliche Probleme der Figuren gnadenlos und humorvoll an den Tag. Johanna Moder begleitet sie dabei mit kritischer Sympathie, die niemals denunziatorisch ist. Wenn wir also über die pointierten Dialoge dieses starken Ensembles lachen, dann lachen wir eben auch über unser eigenes Phlegma, unsere Lebenslügen und unsere Hilflosigkeit. Das Drehbuch überzeugt mit Witz, Leichtigkeit und Intelligenz und führt uns vor Augen, dass es mit zunehmendem Alter nicht einfach ist, jugendliche Revoluzzer*innen zu bleiben.

Drehbuchmitarbeit: Marcel Mohab, Manuel Rubey

Der mit 7.000.- Euro dotierte Thomas Pluch Spezialpreis der Jury geht an:

Jurybegründung (Internationale Jury)
„The Trouble With Being Born“ erzählt von einer beklemmenden Zukunft, in der Menschen Androiden nach ihren Vorstellungen individualisieren und „benutzen“ im abstoßenden Sinne des Wortes: Als Sexspielzeug, Sozialkontakt, Trostpflaster, Sandsack… Die zehnjährige Ida ist ein solcher Androide. Je weiter ihre „Besitzer“ diese perfekte Puppe nach ihren Wünschen formen und umformen, desto mehr tun sich ihre menschlichen Abgründe vor unseren Augen auf. Ist Ida ein Therapeutikum? Ein Suchtmittel? Eine Prothese für nicht Gelebtes? Die Menschen sind jedenfalls heillos defekt, nicht die Maschine. Sandra Wollner und Roderick Warich wagen sich mit ihrer Geschichte in ein irritierendes und beklemmendes Zwischenreich zwischen Horror und Science-Fiction. Sie stellen unbequeme Fragen zu dem, was den Menschen zum Menschen macht, und sind dabei so mutig und konsequent, viele Antworten schuldig zu bleiben. „The Trouble With Being Born“ ist ein radikaler, eigenwilliger und riskanter Blick in unsere Zukunft.

Den Preis erhält Sandra Wollner, Co-Autor Roderick Warich ist als deutscher Staatsbürger für den Thomas Pluch Preis nicht zugelassen.

Die internationale Jury bestand aus Wolfgang Kohlhaase (Drehbuchautor, DE), Dorothée Schön (Drehbuchautorin, DE), Jacqueline Surchat (Drehbuchautorin, Dramaturgin, CH).

Für den Haupt- und den Spezialpreis der Jury waren neben den Preisträger*innen Herzjagen von Elisabeth Scharang, Little Joe von Jessica Hausner und Geraldine Bajard und Nobadi von Karl Markovics nominiert.

Die nationale Jury, bestehend aus Marie Kreutzer (Drehbuchautorin, Regisseurin, AT), Nina Kusturica (Drehbuchautorin, Regisseurin, Produzentin, AT), Gregor Schmidinger (Drehbuchautor, Regisseur, AT) hat aus den 24 Einreichungen fünf Drehbücher für den Hauptpreis nominiert und den Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme vergeben.

Der mit 3.000.- Euro dotierte Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme geht an:

Jurybegründung (nationale Jury)
Zwei Männer aus unterschiedlichen Zeiten, die sich doch ähnlicher sind, als der erste Blick verrät. Beginnend mit einer starken Ausgangssituation folgen wir gespannt der unvorhersehbaren melancholischen Erzählung, die trotz ihrer Kürze rund und in sich geschlossen ist. Eine zutiefst menschliche Geschichte über ungelebte Sehnsüchte, die vermeintlich letzte Chance und wahre Liebe.
Das ist FABIU von Stefan Langthaler, der handwerklich gekonnt mit filmischen Bildern und größter Verantwortung seiner Figuren gegenüber äußerst sensible die Begegnungen von Arthur und Fabiu erzählt.

Der Thomas Pluch Drehbuchpreis feiert heuer sein 28-jähriges Bestehen und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 22.000.- Euro eine der wichtigsten filmischen Auszeichnungen des Landes.

Prämiert werden realisierte Drehbücher abendfüllender Kino- und Fernsehspielfilme heimischer Drehbuchautor*innen des letzten Jahres.
Die feierliche Preisverleihung fand aufgrund der Covid-19 Bestimmungen erstmals nicht im Rahmen der Diagonale in Graz statt, wir werden die Verleihung voraussichtlich im September in Kooperation mit der Diagonale und der Stadt Graz bei einem Festakt nachholen.

Informationen zu den einzelnen Preisträger*innen, den nominierten Drehbüchern und der Jury finden Sie auf der Seite des drehbuchVERBAND Austria >

 


Carl-Mayer-Drehbuchpreise
Der Preis, initiiert, abgewickelt und gestiftet vom Kulturressort der Stadt Graz, wird an ein anonym eingereichtes, kinofilmgerechtes fiktionales oder dokumentarisches Treatment vergeben und wurde die letzten Jahre zusammen mit dem Thomas Pluch Preis bei der Diagonale verliehen.

Der Hauptpreis von 15.000 Euro erhält:
Die Verkündung – Treatment von Josef Kleindienst

den Förderpreis von 7.500 Euro
Flat Mates – Treatment von Jan Prazak

Wir gratulieren allen Preisträger*innen sehr herzlich!

 
Logo Dachverband Webseite
SaveEUculture 200

Covid-19: Initiativen und Informationen

Offener Brief des Drehbuchverband Austria zur Covid19-Krise
Der Drehbuchverband hat einen offenen Brief an Förderinstitutionen und Kolleg*innen der Filmbranche verschickt, der auf die besondere Situation der Drehbuchautor*innen in der jetzigen Krisensituation hinweist und mit Lösungsvorschlägen an sie herantritt. Dies ist ein erster Schritt um die kurzfristigen, in weiterer Folge aber auch die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Krise zu verbessern.
Brief als PDF >

Offener Brief des Dachverbandes der Österreichischen Filmschaffenden an die Österreichische Bundesregierung
Die Verbände der Film- und Musikwirtschaft richten sich darin mit einer dringenden Bitte an die politisch Verantwortlichen um Unterstützung in der aktuellen Krise. Dazu stehen die folgenden drei Punkte im Zentrum:
1. Wiederaufnahme von Dreharbeiten
2. Absicherung der Branche für wiederaufgenommene Dreharbeiten
3. Abdeckung der finanziellen Schäden durch Covid-19
Hier als OTS Presseaussendung zu lesen >

Presseaussendung des Dachverbands der Österreichischen Filmschaffenden
Angesichts der dramatischen Lage, die Covid 19 in der österreichischen Filmbranche ausgelöst hat, hat der Dachverband die beiliegende Presseaussendung erstellt.
Darin weist der Dachverband auf die wirtschaftliche Leistung, die Situation der Filmschaffenden und den kulturellen Wert der Filmbranche hin und warnt vor den auf uns zukommenden Herausforderungen, die die Ovid-19 Krise mit sich bringt.
Folgende Maßnahmen werden deshalb gefordert:
1. Jeden Arbeitsplatz retten!
2. Anerkennung der Abhängigkeit der Neuen Selbstständige
3. Best Practice: Ein Hilfsfonds für alle Filmschaffenden
4. Vertriebswege sichern
Wir, das Drehbuchforum Wien und der Drehbuchverband Austria als Mitglied im Dachverband haben diese Aussendung mit erarbeitet und unterstützen diese Forderungen mit Nachdruck. Für die bereits eingerichteten Maßnahmen bedanken wir uns bei Förderinstitutionen und politisch Verantwortlichen.
Presseaussendung PDF >

Presseaussendung der Film- und Musikwirtschaft
Die Verbände der Film- und Musikwirtschaft richten sich mit einem offenen Brief an die Regierung und legen dieser einen Maßnahmen-Katalog bei, um die Covid 19 Krise in der Film- und Musikbranche bewältigen zu können.
Deklariertes oberstes Ziel ist dabei die Erhaltung der Vielfalt und Kreativität in der heimischen Film- und Musikbranche.
Link zur Presseaussendung >

#saveEUculture – Kampagne der Cultural Creators Friendship Group
- OFFENER BRIEF an die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten, in dem die Unterstützung des von der COVID-19-Krise betroffenen Kultur- und Kreativsektors, insbesondere der Kulturschaffenden, gefordert wird: http://DE.CulturalCreators.eu
- ÖFFENTLICHE PETITION zur Unterstützung des Offenen Briefes
http://www.saveEUculture.eu
- VIDEO-INTERVIEWS über individuelle Situation der Betroffenen, um die breite Öffentlichkeit zu sensibilisieren.
In Kürze verfügbar: http://interviews.CulturalCreators.eu
- KAMPAGNENVIDEOS mit mehreren Kreativschaffenden zusammenstellen in verschiedenen Sprachen um die europäische Dimension zu unterstreichen

Forderungen gegen die globale COVID-19-Krise in der Film- und Fernsehproduktion
Die unterzeichnenden internationalen und regionalen Organisationen, die Kreative in der Film- und Fernsehproduktion repräsentieren, treten mit einem Forderkatalog an die nationalen Regierungen, internationalen und regionalen zwischenstaatlichen Organisationen und Kulturförderungsinstitutionen heran, um angesichts der verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der globalen COVID-19-Krise auf unseren Industriesektor rasche, gezielte und koordinierte Maßnahmen zu ergreifen, um Unternehmen und alle Film- und Fernsehschaffenden – freiberuflich und selbständig – zu unterstützen. Dazu gehören wichtige Maßnahmen in Bezug auf staatliche Beihilfen, Steuern und soziale Sicherheit.
Wir, das Drehbuchforum Wien und der Drehbuchverband Austria unterstützen diesen Aufruf und stehen voll und ganz hinter den Forderungen.
Unterzeichner ist u.a. die FSE – Federation of Screenwriters in Europe, zu deren Mitgliedern auch der Drehbuchverband Austria zählt. Forderkatalog PDF >

 
Superwelt 300

Drehbuch - lesen!

Drehbücher zum Download und Lesen

Als Service stellen wir österreichische Drehbücher, die bereits Preise erhalten haben oder ausgezeichnet wurden, als PDF zum Download bereit. Damit legen wir erneut den Fokus auf das Drehbuch und die Drehbuch-Autor*innen und bauen gleichzeitig eine Sammlung von herausragenden Werken auf.

Neben Egon Schiele – Tod und Mädchen von Hilde Berger und Dieter Berner, Murer – Anatomie eines Prozesses von Christian Frosch, Nevrland von Gregor Schmidinger, Licht von Kathrin Resetarits, Zauberer von Clemens Setz, Sebastian Brauneis und Nicholas Ofczarek, Kater von Händl Klaus, Jack von Elisabeth Scharang, Siebzehn von Monja Art, Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist von Stefan Hafner und Thomas Weingartner, ist nun auch Superwelt von Karl Markovics, der dafür den Thomas Pluch Hauptpreis 2015 erhalten hat, auf unserer Webseite verfügbar.

Jurybegründung:
Eine Frau, ein Paar, ein erwachsener Sohn, der Alltag an der Supermarktkasse, eine kaputte Waschmaschine. Eine Frau bricht aus, langsam aber entschieden – und eine innere Reise beginnt, bei der das Unglaubliche passiert: Gott spricht zu ihr, und sie macht sich auf dem Weg zu ihm. Und doch wird es eine Reise zurück ins Leben, denn ihre unbeantwortet bleibenden großen Fragen werfen sie zurück auf das große Thema des Lebens: Liebe.
Die Genauigkeit, mit der der Autor die Sprache und Sprachlosigkeit der ProtagonistInnen in seinen wunderbaren, pointierten Dialogen nachzeichnet und die präzise Schilderung des Milieus, hat uns überzeugt. Es wird viel gehadert in diesem Buch, aber es ist nicht das Buch Hiob sondern das Buch Markovics.

Zur Webseite >

Darüber hinaus können Sie das Let’s talk about scripts SPEZIAL mit Karl Markovics zu Superwelt, dem Eröffnungsfilm der Diagonale 2015, hier anhören.
Zum Audio-Archiv >

 
Jungk Portrait 300

Drehbuch trifft Literatur - Lecture mit Peter Stephan Jungk

Eine Veranstaltung zum Nachhören

Eine erstaunliche Metamorphose: Die Verwandlung literarischer Texte in Drehbücher

Zauberei, Kunst oder „nur” Können? Der Schriftsteller, Essayist, Drehbuchautor und Dokumentarfilmregisseur Peter Stephan Jungk sprach zum Auftakt eines 2-tägigen Seminars am 12. Oktober 2017 in sehr persönlicher Weise vom Abenteuer der Adaption: Kurzgeschichten, Romane, Biografien, Essays dienen als Grundlage äußerst geglückter und mitunter missglückter Filme. Jungk schilderte eigene Berufserfahrungen mit besonderem Augenmerk auf die eminent unterschiedliche Herangehensweise des Schriftstellers und des Drehbuchautors. Seine Spurensuche vermittelte Anleitung und Anreiz, wie man literarische Stoffe am erfolgreichsten in Scripts verwandelt.
Moderation: Wilbirg Brainin-Donnenberg
Zum Audio-Archiv >

 
 
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