
If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees
Hauptpreisverleihung + Neuausschreibung, 10.12.2025, 20.15, Filmcasino
Wir freuen uns sehr, Sie zur Hauptpreisverleihung des 9. Drehbuchwettbewerbs If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees am Mittwoch, 10.12.2025 um 20.15 Uhr einzuladen. Die Veranstaltung wird wieder im Filmcasino stattfinden.
Begrüßungsworte von:
- Milan Dor Vorstandsvorsitzender Drehbuchforum Wien
- Wilbirg Brainin-Donnenberg, Geschäftsführerin Drehbuchforum Wien
- Peter Schernhuber, Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
- Roland Teichmann und Iris Zappe-Heller, Österreichisches Filminstitut
Das Schwerpunktthema Gegenwart findet Hopeful End inspirierte zu zahlreichen Geschichten. Aus 62 eingereichten Exposés wurden 5 Exposés mit je 5.000 Euro (plus dramaturgische Begleitung) prämiert.
Vor der Preisverleihung werden die Nominierten für den Hauptpreis mit ihren Stoffen nochmals kurz vorgestellt:
- Lorenz Uhl und Jasmin Baumgartner mit Autobahn Anthems
- Eleonore Belasi mit Castigo
- Sandra Bohle mit Chuzpe
- Isa Schieche mit Lawles
- Fatih Gürsoy mit Die Wanderer der toten Zeit
Aus diesen Treatments wird der Hauptpreis in der Höhe von 15.000 Euro (plus dramaturgische Begleitung) für die Entwicklung eines Drehbuchs vergeben.
Wir danken unserer internationalen Jury: der Drehbuchautorin und Dramaturgin Geraldine Bajard, dem Drehbuchautor und Regisseur Mo Harawe, der Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Dramaturgin Jessica Lind, der Dramaturgin Anna Seifert-Speck und der Vorjahrespreisträgerin und Schauspielerin Jeanne Werner.
Die Hauptpreisverleihung der 9. Runde ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für die Jubiläumsrunde der Ausschreibung des Wettbewerbs – wir sind stolz darauf, dass wir den Wettbewerb bereits zum 10. Mal organisieren!
Wir freuen uns gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport und dem Österreichischen Filminstitut anzukündigen, dass der Drehbuchwettbewerb aufgrund des großen Erfolgs erneut ausgeschrieben wird.
Das Thema ist diesmal Familienfilm
Special Guest: Eva Novrup Redval
Wir konnten Eva Novrup Redval von der Universität Kopenhagen für ein Keynote-Gespräch zu ihrem Buch "Writing and Producing for Children and Young Audiences - Cases from Danish Film and Television“ gewinnen (In Dänemark sind 25% der Fördermittel für Kinder- und Jugendfilm reserviert!). Eva Novrup Redval wird als Inspiration für Autor*innen auch aus ihren Studien berichten, welche Themen für Kinder und Jugendliche spannend sind. Als Motivation für Produzent*innen und Förderstellen wird der große Erfolg verschiedener 2025 produzierter dänischer Filme analysiert. Moderation des Gesprächs Antonia Prochaska (Leiterin der Filmbildung bei der Akademie des Österreichischen Films) und Flora Mair (drehbuchFORUM Wien).
Die Details zur Neuausschreibung (Fokus, Zeitplan etc) werden an diesem Abend verkündet.
Moderation der Veranstaltung: Wilbirg Brainin-Donnenberg, Geschäftsführerin drehbuchFORUM Wien und Initiatorin des Wettbewerbs
Im Anschluss an die Preisverleihung laden wir zu Cocktails und Wein und zu Snacks des Interkulturellen Frauenvereins *mosaic*. Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 2.12.2025.
Eine Initiative des Drehbuchforum Wien, des Österreichischen Filminstituts/gender*in*equality und des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport in Kooperation mit FC GLORIA Feminismus Vernetzung Film.
Drehbuchwettbewerb

Let's talk about scripts - Creative Europe Special: White Snail / Elsa Kremser, Levin Peter
14. Jänner 2026, Filmhaus am Spittelberg
Masha, ein belarussisches Model, träumt von einer Karriere in China. Misha arbeitet in einer Minsker Leichenhalle und erweckt die Toten in seinen Ölgemälden zum Leben. Die beiden Außenseiter fühlen sich auf ungewöhnliche Weise voneinander angezogen und streifen gemeinsam durch die warmen Sommernächte. Misha eröffnet Masha eine unbekannte Welt, die ihr Gefühl von Schönheit und Sterblichkeit auf die Probe stellt. WHITE SNAIL ist die fragile Liebesgeschichte zweier Außenseiter, die erkennen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind.
Wir freuen uns sehr, dass wir knapp zwei Wochen vor Kinostart exklusiv die Sneak Preview des Film im Rahmen unserer Gesprächsreihe durchführen können. Zu Gast sind die beiden Drehbuchautor*innen (und Regisseur*innen) Elsa Kremser und Levin Peter, mit denen wir uns über das Derhbuch und die Dramaturgie des Films austauschen werden.
Film: 19:30 | Tickets direkt beim Kino
Gespräch: 21:30 Wir bitten um Anmeldung
Moderation: Elisabeth Scharang
Filmhauskino am Spittelberg, Spittelberggasse 3, 1070 Wien
In Kooperation mit Creative Europe Desk Austria im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.
Gesprächsreihe

Ausschreibung 2026
Der Drehbuchverband Austria freut sich, die Ausschreibung des Thomas Pluch Drehbuchpreises 2026 bekannt zu geben. Die Preise in der Gesamthöhe von 22.000 Euro werden vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport gestiftet und im Rahmen der Diagonale, Festival des österreichischen Films, verliehen.
- Thomas Pluch Hauptpreis
Für das beste Drehbuch für einen abendfüllenden Kinospielfilm oder einen abendfüllenden Fernsehfilm (ab 70 Minuten). Mit 12.000 Euro prämiert.
- Thomas Pluch Spezialpreis der Jury
Für ein Drehbuch mit besonders herausragend behandelten Aspekten. Der Jury steht frei, die Kategorie festzulegen. Zugelassen sind Drehbücher zu abendfüllenden Kinospielfilmen oder abendfüllenden Fernsehfilmen (ab 70 Minuten). Mit 7.000 Euro prämiert.
Ausgenommen für beide Kategorien sind Drehbücher für Fernsehfilme, die einer Reihe angehören (wie z.B. Tatorte). Drehbücher für Formate wie Landkrimis und Stadtkomödien mit eigenständigen Geschichten und Figuren sind zugelassen – außer sie entwickeln sich zu einer Reihe (wie z.B. Steiermark-Landkrimis.)
- Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme
Für das beste Drehbuch für Kino-Spielfilme mit einer Mindestlänge von 15 Minuten bis maximal 70 Minuten. Mit 3.000 Euro prämiert.
Es werden inhaltlich und handwerklich anspruchsvolle Werke ausgezeichnet, die sich eingehend und kritisch mit gesellschaftspolitischen, kulturell relevanten oder sozialen Themen beschäftigen, welche die Lebenswirklichkeit des Publikums berühren. Berücksichtigt werden nur Filme, die im vorangegangenen Produktionsjahr zur Erstaufführung gelangten.
Zeitraum der öffentlichen Erstaufführung: 1. Jänner 2025 – 23. März 2026
Die Einreichfrist endet mit 17. Dezember 2025 für Filme, die bereits eine Premiere oder Ausstrahlung hatten, für alle anderen gilt die Einreichfrist 28. Jänner 2026.
Thomas Pluch Drehbuchpreis

Nächster Termin: 20. Jänner 2026
scriptLAB fiction unterstützt Drehbuchautor*innen bei der Erarbeitung von Treatments zu Langspielfilmprojekten, bei denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Drehbuchautor*innen, aber auch Nachwuchsautor*innen können ins Programm aufgenommen werden. Neben einer professionellen dramaturgischen Hilfestellung wird eine finanzielle Förderung für die Erarbeitung des Treatments vergeben.
Wir weisen darauf hin, dass scriptLAB kein Ausbildungsprogramm ist. Personen ohne jegliche Drehbuch- oder Schreib-Erfahrung sind daher von der Teilnahme ausgeschlossen.
Durch Kürzungen unserer Hauptförderstelle BMWKMS sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für ScriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.
Stoffentwicklung
Investitionspflicht für Streamingdienste
Petition unterzeichnen!

Creators for Europe United - Petition
Generative KI-Systeme nutzen millionenfach kreative Werke ohne Zustimmung, Transparenz, Lizenzierung und Vergütung. Auf Kosten von Urheber/inne/n und Rechteinhaber/inne/n erwirtschaften Tech-Konzerne damit Milliardengewinne und erweitern ihren Macht- und Einflussbereich. Die gesamte Kultur- und Kreativbranche geht nicht nur leer aus, sondern hat bis jetzt keinerlei Möglichkeit, die KI-Nutzung ihrer Werke zu prüfen und von ihrem Recht Gebrauch zu machen, die Nutzung zu verbieten. Im schlimmsten Fall werden kreative Leistungen langfristig durch KI-generierte Inhalte vollständig ersetzt. Deshalb haben Mitarbeiter/innen verschiedenster Verbände aus dem Kultur- und Kreativbereich die Initiative Creators for Europe United gestartet und vier Hauptforderungen in einem offenen Brief an Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen zusammengefasst:
1. Transparenz: Offenlegung aller zum KI-Training und für andere Zwecke verwendeten Werke
2. Vergütung: Faire Bezahlung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte
3. Durchsetzung: Konsequente Anwendung bestehender Urheberrechtsgesetze
4. Beteiligung: Einbindung der Kreativbranchen in die KI-Regulierung
Bisher wurden die Forderungen der Kultur- und Kreativbranche in Brüssel weitgehend ignoriert. Das will die Initiative Creators for Europe United nachhaltig ändern. Einzelne können den Tech-Giganten wenig entgegensetzen, gemeinsam jedoch können die Kultur- und Kreativbranchen nicht ignoriert werden.
KI kann ein wertvolles Werkzeug sein, wenn sie fair und rechtmäßig entwickelt wird. Das ist nur möglich unter Einhaltung grundlegender Prinzipien des Urheberrechts, die in anderen Bereichen selbstverständlich sind. Ohne die von Urheber/inne/n geschaffenen Werke wären KI-Systeme leer und bedeutungslos. Es ist Zeit, dass dieser Umstand anerkannt und respektiert wird. Die Zukunft der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft steht auf dem Spiel.
Creators for Europe United - Petition

Veranstaltungen zum Nachhören
Neues in unserer Mediathek: Audio-Mitschnitte
Sollten Sie eine unserer Veranstaltungen versäumt haben oder nochmals nachhören wollen – ausgewählte Audio-Mitschnitte unserer Gespräche finden Sie in unserer Mediathek.
Aktuell gibt es:
Zu Gast: Marianne Wendt
Moderation: Wilbirg Brainin-Donnenberg
Let´s talk about scripts! Altweibersommer >
Zu Gast: Pia Hierzegger
Moderation: Marie Kreutzer
Let´s talk about scripts! Perla >
Zu Gast: Alexandra Makarová
Moderation: Mirjam Unger
Let´s talk about scripts! Pfau - bin ich echt >
Zu Gast: Bernhard Wenger
Moderation: Robert Buchschwenter
Let´s talk about scripts! bluish >
Zu Gast: Lilith Kraxner und Milena Czernovsky
Moderation: Andrea Braidt
Mediathek








Leitfaden Credits
Leitfaden für Österreichs Film- und TV-Branche zu korrekten Credits für Leistungen von Autorinnen und Autoren
Endlich, das Drehbuch, an dem man jahrelang geschrieben hat, ist verfilmt!
Doch dann laufen die Titel und plötzlich wird auch die Regie unter „Buch“ genannt. Dabei hat die doch nur zwei Szenen leicht abgeändert und ein paar Locations gestrichen?! Ähnliche Szenarien wie diese kennt jede*r Drehbuchschaffende, entweder aus persönlicher Erfahrung oder aus dem Umfeld. Oft ist unklar, wem wofür ein Buch-Credit zusteht und wie dieser genau zu bezeichnen ist.
Der Drehbuchverband Austria hat einen umfangreichen Leitfaden erarbeitet, der die Credits für Autor*innen in Spielfilm und Serie definiert. Orientiert hat sich die Arbeitsgruppe an internationalen Standards, was gerade in der stark von Koproduktionen geprägten Serienlandschaft wichtig ist. Auch die Gepflogenheiten der heimischen Filmlandschaft wurden berücksichtigt, um alle Aspekte, vom Spielfilm über Serie bis zum Writersroom, abzudecken und ganz wichtig: die Bedeutung der Drehbuchcredits, auch gegenüber Produktion und Regie, hervorzuheben.
Der Leitfaden wurde bei dem Arbeitsfrühstück Credits & Croissants am 22.1.2025 im Depot Wien vor zahlreichem Branchen-Publikum präsentiert und diskutiert. Auf der Diagonale'25 wird der Leitfaden im Rahmen des Film Meeting auch in Graz vorgestellt.
Den Leitfaden als PDF finden Sie auf der Webseite des Drehbuchverband Austria >
Veranstaltung
„Credits & Croissants“

Nächster Einreichtermin: 8. April 2026
scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden. Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.
Stoffentwicklung