VIENNALE: Gespräch mit LAÏLA MARRAKCHI

Mo 26. Oktiober 2026, 15.30 Uhr

Viennale Zentrale im Funkhaus Wien
Argentinierstraße 30b, 1040 Wien


Seit ihrem Debüt MAROCK, das 2005 in Marokko für Aufsehen sorgte, erzählt Laïla Marrakchi von Frauen, die ihre eigenen Wünsche und ihre eigene Stimme einfordern – mit Humor und großer Zuneigung: Von den Schwestern in ROCK THE CASBAH bis zu den marokkanischen Erdbeerpflückerinnen in Andalusien in LA MÁS DULCE (STRAWBERRIES).

Ein Gespräch über das Schreiben fürs Kino zwischen Marokko und Europa, zwischen Intimität und Gesellschaft, sowie über die Transformation von dokumentarischer Recherche in fiktionale Erzählungen.

 

Moderation: Olga Kosanović.

In englischer Sprache.

 

In Kooperation mit der Viennale

Eintritt frei, wir bitten um Anmeldung >

 

Spielzeiten auf der Viennale

So. 25 Okt, 18:30, Urania
Mo. 26 Okt, 13:00, Stadtkino im Künstlerhaus

https://www.viennale.at/de/kalender?search=marra&filter=

 

Let's talk about scripts - "Gentle Monster" mit Marie Kreutzer


Creative Europe Spezial!

Mi, 4. November 2026, 19.30 Uhr, Filmhaus am Spittelberg

Die Konzertpianistin Lucy zieht mit ihrem Mann Philip und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich?

Eine Geschichte über Lucy und Elsa, über Vertrauen und Täuschung, über Liebe und die Ehrlichkeit zu sich selbst.

 

Wir freuen uns sehr auf das Let’s talk about scripts mit Marie Kreutzer zur Dramaturgie des Films und ihrer Drehbucharbeit. Das Gespräch moderiert Thomas Reider.

 

Gentle Monster (AT/DE/FR 2026)

Film: 19:30 (Kartenreservierung im Kino)

Gespräch: 21.30

Wir bitten um Anmeldung >

 

Spittelberggasse 3, 1070 Wien

In Kooperation mit Creative Europe MEDIA Desk Austria im BMWKMS

Zum Kino >

Let's talk about scripts - "Wiener Blues: The Loneliest Man in Town" mit Tizza Covi, Rainer Frimmel

 

Mo, 23. November, 2026, 19.30 Uhr, Stadtkino im Künstlerhaus

 

Der Musiker Al Cook lebt alleine in seiner Altbauwohnung und einem kleinen Kellerstudio, umgeben von Erinnerungen: Bücher, Videokassetten und Schallplatten zeugen von einem einst erfüllten Leben. Hier scheint die Zeit still zu stehen, während sich draußen die Welt weiter dreht.

Der Blues, die Musik, die ihm alles bedeutet, gerät langsam in Vergessenheit. Seine Heimatstadt fühlt sich nicht mehr wie ein Zuhause an und der Verlust seiner geliebten Frau Silvia lastet schwer auf ihm. Als eine skrupellose Immobilienfirma sein Haus abreißen will, stellt sich die Frage: Wie lebt man weiter, wenn der Raum für die Erinnerungen verloren geht? Gezwungen, alles Vertraute hinter sich zu lassen, wagt er einen radikalen Neuanfang.

 

Wiener Blues: The Loneliest Man in Town

(86 min, AT 2026)

 

Film: 19.30 (Kartenreservierung im Kino)

Gespräch: 21.00

in Kooperation mit dem Stadtkino im Künstlerhaus, Akademiestraße 13, 1010 Wien

Wir bitten um Anmeldung >

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Nina Kusturica zu Mama Sarajevo

 

Gespräch zum Film im Rahmen der Buch Wien

Do, 26. November 2026, 10 Uhr, Donaulounge, Buch Wien (Messe Wien, Halle D und C)

 

Die Drehbuchautorin, Film- und Theaterregisseurin Nina Kusturica spricht über den Schreib- und Entstehungsprozess ihres neuesten Films Mama Sarajevo. Darin kehrt sie mit ihrer Mutter von Wien nach Sarajevo zurück, um den Verkauf ihrer Familienwohnung im Marijn Dvor (Marienhof) zu organisieren - 32 Jahre nach der Flucht. Es geht ihr dabei um eine Erforschung eines Ortes und dessen, was dieser als alte Heimat bedeutet, politisch sowie persönlich.

Unter anderem dienten die Texte Maria Todorovas als Grundlage für eine intensive Beschäftigung mit Aspekten der Verbundenheit, der imperialistischen Methoden der Habsburger Monarchie, sowie der Verwendung des Begriffs Balkan.

 
Nina Kusturica

Nina Kusturica ist Film- und Theaterregisseurin sowie Autorin.

Ihre Kinofilme – darunter Ciao Chérie (2017), Little Alien (2009) und Auswege (2003), ebenso wie ihre Dokumentar- und Kurzfilme wurden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt und ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an ihrem neuen Kinodokumentarfilm Mama Sarajevo, der im Frühjahr 2027 in den heimischen Kinos zu sehen sein wird.

Am Theater inszenierte sie unter anderem am Dschungel Wien, im WERK X und im Kosmos Theater. Sie lehrt Film und Filmschauspiel an Universitäten, gibt Workshops, arbeitet als dramaturgische Beraterin und ist regelmäßig als Jurorin und Beiratsmitglied für Förderinstitutionen und Filmfestivals tätig. Geboren in Mostar, aufgewachsen in Sarajevo, lebt sie seit 1992 in Wien.

 

Moderation: Wilbirg Brainin-Donnenberg 

In Kooperation mit Creative Europe MEDIA Desk Austria im BMWKMS, im Rahmen der Buch Wien – Donau Lounge.


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Buch Wien 

Hauptpreisverleihung 10. Runde - Thema: „Familienfilm“ und 10 Jahres-Jubiläum

If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees 

30.11.2026, 20.15 Uhr, Filmcasino

 

Am Montag, den 30. November 2026, findet die feierliche Hauptpreisverleihung des zweistufigen Drehbuchwettbewerbs IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT im Filmcasino in Wien statt. 

Die hochkarätige Jury wird aus den fünf Gewinner*innen der ersten Stufe das beste Treatment auszeichnen. Der/die Preisträger*in erhält 12.000 Euro und dramaturgische Begleitung zur Entwicklung eines Drehbuchs.

Zu unserer 10. Ausgabe werden wir das Jubiläum mit einem Rückblick feiern und alle Preisträger*innen der letzten Jahre dazu einladen. 

 

Die Preisträger*innen der 10. Wettbewerbsstufe


·      Diego Rojas Ortiz und Jorge Luis García mit Coral Child

·      Maximilian Fürst mit Der Erlebnisbericht

·      Lilli Schwabe und Kathi Senn mit Das Flüstern des Waldes

·      Ella Stanley und Moritz Licht mit Die Wimplewoods

·      Barbara Wolfram mit Wirbel

 

Eine faszinierende Bandbreite an Projekten und Protagonistinnen*, die ungewöhnliche Geschichten verspricht:

Die neunjährige Lucía, die in der Nähe einer Meeresforschungsstation aufwächst, entwickelt eine stille Freundschaft zu einem in den Korallen lebenden Wesen und lernt dabei, die Natur als etwas zu begreifen, das aktiv zurückblickt. Eine Geschichte, die dem Ozean eine intime, kindliche Präsenz verleiht und damit ökologische Trauer in eine unmittelbare Erfahrung transferiert. (Coral Child)

Eine achtjährige Pflegefamilientochter droht kurz vor dem Wiedersehen mit ihrer leiblichen Mutter alles zu verlieren, als sie in einer Kinderbande bestehen will und bei einem Ladendiebstahl erwischt wird. Die Geschichte zeigt, was es bedeutet als Frau, als Pflegemutter, als Mädchen und als Schülerin ganz selbstverständlich mehr Fürsorgearbeit leisten zu müssen als andere. (Der Erlebnisbericht)

In dem modernen Märchen entdecken zwei Waisenkinder ein uraltes Familiengeheimnis und folgen in den Wäldern den Spuren ihrer (Räuber-)Vorfahren. Es braucht keinen Prinzen mehr, der alle rettet. Das erledigen die Mädchen selbst, mit Hilfe von Pilzen. So lernen sie, dass der größte Schatz weder Gold noch Geld ist, sondern die Natur. (Das Flüstern des Waldes)

Die Heldin ist eine neugierige Maus, die von ihrem Froschkönig-Vater losgeschickt wird, um angesichts eines drohenden Krieges auf einem verlassenen Minigolfplatz das Tierreich zu retten. Uns begegnet ein Hamster mit Angststörungen, ein vierzehnjähriger Junge, der vom Zweiten Weltkrieg besessen ist, eine Eidechse, die gerne raucht, obwohl sie mit jedem Zigarettenzug kurz in Ohnmacht fällt. Ein Familienfilm der etwas wilderen Sorte. (Die Wimplewoods)

Eine zehnjährige Mathematikbegeisterte zieht mit ihren Müttern aufs Land und sucht Halt in Zahlen und Formeln, während um sie herum alles in Bewegung gerät. Sie startet mit zwei neuen Freund*innen eine Petition für einen umstrittenen Windpark, wodurch sie beim gemeinsamen Haustürwahlkampf lernt, dass Zuhören wichtiger ist als Rechthaben. (Wirbel)

 

Wir danken der fünfköpfigen Jury:

Anne Gröger Drehbuchautorin und Schriftstellerin

Senad Halilbašić Drehbuchautor und Dramaturg

Dorothea Löcker Verlegerin, Autorin und Illustratorin

Antonia Prochaska Leiterin Filmbildung der Akademie des Österreichischen Films

Isa Schieche Vorjahrespreisträgerin, Drehbuchautorin und Regisseurin

 

Die Biografien der Jurymitglieder sowie weitere Infos zum Wettbewerb finden Sie hier und unterhalb: https://www.drehbuchforum.at/stoffentwicklung/wettbewerb-if-she-can-see-it/


Zusätzlich zum Preisgeld und der dramaturgischen Begleitung erhielten alle Preisträger*innen von Kindern und Jugendlichen Feedback zu ihren Exposés.

 

Der 2016 initiierte Drehbuchwettbewerb IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT. Frauen*figuren jenseits der Klischees unterstützt Autor*innen bei der Entwicklung innovativer Frauen*figuren mit dem Ziel mehr Vielfalt, Lebendigkeit und neue Vorbilder in die Drehbücher und damit auch in die österreichischen und internationalen Kinos zu bringen.

 

Dank an das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport – unser Partner des Wettbewerbs – danke an Peter Schernhuber für die Finanzierung des Wettbewerbs, um den uns viele beneiden. Danke an Roland Teichmann – Leiter des Österreichische Filminstitut und Iris Zappe-Heller - Stellvertretende Leiterin des Österreichischen Filminstituts und Beauftragte für Gender*Diversity*Inclusion für ihr kontinuierliches Engagement.

 

Zu unserem 10jährigen Jubiläum haben wir einen kurzweiligen Überblick unserer Preisträger*innen und der Themen vorbereitet, wir freuen uns mit Euch zu feiern!

 

Ort: Filmcasino, Margaretenstraße 78, 1050 Wien

Musikalische Begleitung: Der Jodlklub - Johanna Milz, Elisabeth Gabriel, Liese Lyon 

Im Anschluß laden wir zu Cocktails und Buffet.

Eintritt frei.

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Drehbuchwettbewerb

Save the Date: Streaming & Co.
Vienna Game


Best Practice Case Study mit Stefan Brunner (Creator & Writer) und Sandra Bohle (Story Consultant & Staff Writer), Produzentin Bettina Kuhn (Produzentin Satel Film Wien) und Magdalena Steffenhagen (Disney+)

3. Dezember 2026, 17.30 - 22.00, Grand Loft im Filmquartier Wien

 

Unsere Veranstaltungsreihe „Streaming & Co“ setzen wir mit einer Best Practise Case Study fort:

Die sechsteilige Disney+ Original Serie “Vienna Game” des Schweizer Drehbuchautors Stefan Brunner widmet sich dem Wiener Kongress 1814/15, der ersten großen europäischen Weichenstellung im 19. Jahrhundert, reich an Humor, Suspense, Intrigen, Twists und skurrilen Charakteren.

Der Release ist im November 2026, am 3. Dezember 2026 laden wir sie zu einem ausführlichen Werkstattgespräch mit den Drehbuchautor*innen Stefan Brunner (Creator und Autor) und Sandra Bohle (Story Consultant & Staff Writer), Produzentin Bettina Kuhn (Satel Film Wien) und Magdalena Steffenhagen, die bei Disney+ das Projekt redaktionell verantwortet. Wir spannen den Bogen von der Idee, über die Entwicklung des Serienkonzepts und des Drehbuchs bis hin zur Realisierung der Serie.

 

Das dreistündige von Marie-Therese Thill moderierte Gespräch findet in zwei Blöcken zu je 90 Minuten statt, dazwischen eine ausführliche Pause zur Vernetzung und Verpflegung. 

 
Die Veranstaltung richtet sich an Drehbuchautor*innen, Regisseur*innen, Produzent*innen, TV-Redakteur*innen, Dramaturg*innen, Förderstellen, Streaming-Redakteur*innen.

 

Ausführlichere Details folgen demnächst, verbindliche Anmeldung bereits jetzt möglich.

 

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl, Mitglieder werden vorgereiht.

Die Kosten beinhalten ein kleines Buffet (Pausenverpflegung zwischen den beiden Teilen). 

Im Anschluss laden wir gemeinsam mit Creative Europe Desk Austria im BMWKMS zu einem kleinen Umtrunk

 

Anmeldung / Teilnahmegebühren

30.- Euro regulär

25.- Euro für Student*innen

20.- Euro für Drehbuchforums- und Drehbuchverbands-Mitglieder

 

In Kooperation mit Creative Europe Desk Austria im BMWKMS, VAM und Filmfonds Wien

 

Die TV und Online-Landschaft verändern sich rasant, die Player Netflix, Disney+, Apple TV+ und Amazon Prime Video etc. sorgen für eine Dynamisierung des Marktes, die positive aber auch negative Seiten hat. Wie verändert sich dadurch die Arbeitswelt von Drehbuchautor*innen?

Zur Veranstaltung Streaming & Co laden wir internationale Autor*innen, Produzent*innen und Scouts ein, um profund aus erster Hand über die Arbeit für Streaming-Plattformen als Arbeitsfeld zu erfahren.

 

Die Anmeldung garantiert noch keine fixe Teilnahme, begrenzte Teilnehmer*innenzahl, Mitglieder werden vorgereiht.

Anmeldung >

Jahresbericht 2025

Unsere Aktivitäten im Rückblick


Mit dem Jahresbericht geben wir unseren Mitgliedern und Fördergeber*innen Auskunft über all unsere Aktivitäten eines Jahres. 2025 war für uns wieder ein sehr engagiertes Jahr mit einem breitgefächerten Programm und sehr positiven Feedback.

Höhepunkte unserer Veranstaltungen waren die Masterclass, Film-Screenings und zwei Workshops mit dem preisgekrönten deutschen Drehbuchautor, Regisseur und Produzent Hans-Christian Schmid im November. Im Oktober haben wir erneut mit der Viennale kooperiert und ein Gespräch mit der renommierten argentinischen Filmemacherin Lucrecia Martel organisiert. Im April gewannen wir die Drehbuchautorin Marianne Wendt für ein trans-script – Das Drehbuch aus der Perspektive Green-Storytelling zum Thema „Keeper of the Vision – Autor*innen gestalten Zukunft“.
Zum Thema der 9. Runde des Drehbuchwettbewerbs If she can see it, she can be it „Gegenwart findet hopeful end“ sprach Wendt über die Macht des Storytellings als Hebel für gesellschaftlichen Wandel, die Wichtigkeit der Haltung und die Suche nach Geschichten des Gelingens.

Für das trans-script – Drehbuch aus der Perspektive Produktion konnten wir die vier Produzent*innen Lixi Frank, Sabine Moser, Tommy Pridnig und Arash T. Riahi zu ausführlichen Werkstattgesprächen mit gemeinsamer Schlussrunde einladen.

Als Auftakt der 10. Runde des Drehbuchwettbewerbs If she can see it, she can be it mit dem Genre „Familienfilm“ war Eva Novrup Redvall von der Universität Kopenhagen zu Gast, die mit Best-Practice-Beispielen aus Dänemark Familienfilm aus verschiedenen Perspektiven beleuchtete.

 

Daneben gab es noch unsere Veranstaltungsreihen wie Let’s talk about scripts, Arbeit-Alltag-Welt-Exkursionen, table reading for dialogues und die Stoffentwicklungsprogramme scriptLAB fiction / docu und viele mehr - alle Details können Sie hier nachlesen:

 

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Buch sucht Film

Präsentation der ausgewählten Titel im Rahmen der Buch Wien: 26. November 2026

 

Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels hat zur neuen Initiative „Buch sucht Film“ eingeladen. Eingereicht werden konnten Werke aus allen Genres (Krimi, Belletristik, Sachbuch, Kinder- und Jugendbuch etc.). Der Fokus lag auf Neuerscheinungen, die nicht länger als drei Jahre zurückliegen.
Eine Fachjury wird aus allen Einreichungen zehn Titel für die finale Präsentation vor Vertreter:innen der Filmbranche (Produzent:innen, Drehbuchautor:innen, Regisseur:innen) auswählen. Auf der Buch Wien 2026 haben die ausgewählten Verlage im Rahmen einer moderierten Präsentation jeweils fünf Minuten Zeit, das Fachpublikum für ihre Geschichte zu begeistern. Im Anschluss bietet ein Get-together Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen sowie Gespräche über Inhalte, Lizenzen und Verfilmungsoptionen zu führen.
 
Jury
Die Entscheidung über die Auswahl der eingereichten Werke trifft eine unabhängige Fachjury. Diese besteht 2026 aus Christine Dollhofer (Filmfonds Wien), Milan Dor (Drehbuchforum Wien), Elisabeth Hinterholzer (Filmladen), Klaus Lintschinger (ORF) und Marijana Stoisits (Vienna Film Commission). „Buch sucht Film“ ist eine Initiative des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels, die von der Stadt Wien Kultur gefördert wird.
 Alle Details > 

Credits-Leitfaden

Nun auch auf Englisch verfügbar

Der Drehbuchverband Austria hat einen umfangreichen Leitfaden erarbeitet, der die Credits für Autor*innen in Spielfilm und Serie definiert. Orientiert hat sich die Arbeitsgruppe an internationalen Standards, was gerade in der stark von Koproduktionen geprägten Serienlandschaft wichtig ist. Auch die Gepflogenheiten der heimischen Filmlandschaft wurden berücksichtigt, um alle Aspekte, vom Spielfilm über Serie bis zum Writersroom, abzudecken und ganz wichtig: die Bedeutung der Drehbuchcredits, auch gegenüber Produktion und Regie, im deutschsprachigen Raum hervorzuheben.

Der Leitfaden wurde im Jänner 2025 präsentiert, hat sich in der Filmbranche und bei Förderstellen sehr gut etabliert und ist seit Mai 2026 auch auf Englisch verfügbar. Mit der Übersetzung wollen wir Drehbuchautor*innen bei internationalen Produktionen unterstützen, den Vergleich mit ähnlichen fremdsprachigen Richtlinien erleichtern und zum Austausch mit Partner-Verbänden einladen.

Dank an Maria Hinterkörner und der gesamten Arbeitsgruppe für die Übersetzung!

 

Credits-Leitfaden >

Screen Credits Manual >

 

Nächster Termin: 4. November 2026

scriptLAB fiction unterstützt Drehbuchautor*innen bei der Erarbeitung von Treatments zu Langspielfilmprojekten, bei denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Drehbuchautor*innen, aber auch Nachwuchsautor*innen können ins Programm aufgenommen werden. Neben einer professionellen dramaturgischen Hilfestellung wird eine finanzielle Förderung für die Erarbeitung des Treatments vergeben.
Wir weisen darauf hin, dass scriptLAB kein Ausbildungsprogramm ist. Personen ohne jegliche Drehbuch- oder Schreib-Erfahrung sind daher von der Teilnahme ausgeschlossen.

 

Durch Kürzungen unserer Hauptförderstelle BMWKMS sind wir gezwungen die finanzielle Unterstützung für scriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.

 

Weitere Informationen >

Stoffentwicklung

Nächster Einreichtermin: 17. März 2027

scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden. Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.

 

Durch Kürzungen unserer Hauptförderstelle BMWKMS sind wir gezwungen die finanzielle Unterstützung für scriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.

 

Weitere Informationen >

Stoffentwicklung

Veranstaltungen zum Nachhören

 

Neues in unserer Mediathek: Audio-Mitschnitte
Sollten Sie eine unserer Veranstaltungen versäumt haben oder nochmals nachhören wollen – ausgewählte Audio-Mitschnitte unserer Gespräche finden Sie in unserer Mediathek.
Aktuell gibt es:

 

trans script - Das Drehbuch aus der Perspektive Kostümbild

Audio Teil 1

Audio Teil 2
4. Mai 2026, Depot Wien

Mit Monika Buttinger

Moderation: Arman T. Riahi

 

Let's talk about scripts! Rose

Di, 28.04.2026, Filmhauskino am Spittelberg

Mit Markus Schleinzer und Alexander Brom

Moderation: Marie Kreutzer

Mediathek

Drehbuchentwicklungspreis der Stadt Salzburg

Ausschreibung 2026


Die Stadt Salzburg setzt im Bereich Film auf die forcierte, „handfeste“ Nachwuchsförderung an der Basis.

Seit 2013 wird alternierend zum „Simon S.“ Salzburger Filmnachwuchspreis der Drehbuchentwicklungspreis  biennal vergeben.

Ziel ist es, Drehbuchautor*innen und Autorenfilmer*innen in der wichtigen frühen Phase der Stoffentwicklung zu unterstützen und dem Bedarf nach der Entwicklung hochwertiger Stoffe für die Filmbranche nach zu kommen. Dies geschieht nicht nur durch einen Geldpreis für das ausgezeichnete Exposé, sondern wesentlich durch Mentor*innen aus der Branche. Sie begleiten die weitere dramaturgische Entwicklung bis zum Treatment, das bei Förderstellen und Produktionsfirmen eingereicht werden kann, damit letztlich ein verfilmbares Drehbuch daraus entstehen kann.
Der Drehbuchentwicklungspreis steht somit am Beginn eines Prozesses, der reale Umsetzungschancen bis zur Filmrealisierung bieten soll.

Der Preis in Höhe von € 4.000,-- wird für die Erstellung eines Treatments eines Kinospielfilms ab 60 Minuten anhand des von einer unabhängigen Jury ausgezeichneten Exposés vergeben. Zusätzlich bietet der Preis dramaturgische Betreuung durch eine:n Mentor:in / Dramaturgen:in.

 

Im Sinne der intendierten Nachwuchsförderung ist eine Bewerbung bis zum vollendeten 45. Lebensjahr möglich.

Kooperationspartnerin ist das drehbuchFORUM Wien.

Einreichfrist: 6. Juli 2026

Weitere Informationen >

 

Buch sucht Film: Bringen Sie Ihre Bücher auf die Leinwand!

Präsentation der ausgewählten Titel im Rahmen der Buch Wien: 26. November 2026

 

Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels hat zur neue Initiative „Buch sucht Film“ eingeladen. Eingereicht konnten Werke aus allen Genres (Krimi, Belletristik, Sachbuch, Kinder- und Jugendbuch etc.). Der Fokus lag auf Neuerscheinungen, die nicht länger als drei Jahre zurückliegen.
Eine Fachjury wird aus allen Einreichungen zehn Titel für die finale Präsentation vor Vertreter:innen der Filmbranche (Produzent:innen, Drehbuchautor:innen, Regisseur:innen) auswählen. Auf der Buch Wien 2026 haben die ausgewählten Verlage im Rahmen einer moderierten Präsentation jeweils fünf Minuten Zeit, das Fachpublikum für ihre Geschichte zu begeistern. Im Anschluss bietet ein Get-together Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen sowie Gespräche über Inhalte, Lizenzen und Verfilmungsoptionen zu führen.
 
Jury
Die Entscheidung über die Auswahl der eingereichten Werke trifft eine unabhängige Fachjury. Diese besteht 2026 aus Christine Dollhofer (Filmfonds Wien), Milan Dor (Drehbuchforum Wien), Elisabeth Hinterholzer (Filmladen), Klaus Lintschinger (ORF) und Marijana Stoisits (Vienna Film Commission). „Buch sucht Film“ ist eine Initiative des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels, die von der Stadt Wien Kultur gefördert wird.
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Drehbuch - lesen!

Drehbücher zum Download

Aktuell: Die Preisträger*innen des Thomas Pluch Drehbuchpreises 2026

Als Service stellen wir österreichische Drehbücher, die mit Preisen ausgezeichnet wurden, als PDF zum Download bereit. Damit legen wir erneut den Fokus auf das Drehbuch und die Drehbuch-Autor*innen und bauen gleichzeitig eine Sammlung von herausragenden Werken auf.

Neu hinzugekommen sind zwei Drehbücher, die im März 2026 mit dem Thomas Pluch Drehbuchpreis ausgezeichnet wurden:

 

Der Hauptpreis ging an Rose von Markus Schleinzer und Alexander Brom, der Spezialpreis der Jury an Teresas Körper von Magdalena Chmielewska.

Wir danken den Drehbuchautor*innen für das Zurverfügungstellen ihrer Drehbücher und wünschen Ihnen eine spannende Lektüre. 

Zur Mediathek auf unserer Webseite >

 

Drehbuch Sammlung
In unserer Mediathek in unserem Büro haben wir 485 Drehbücher archiviert. Mitglieder können diese ausleihen, Nicht-Mitglieder vor Ort lesen (in Ausnahmefällen ist auch eine Ausleihe möglich). Die Bandbreite reicht von internationalen Klassikern wie Fellini's Casanova, Die Ehe der Maria Braun (Rainer Werner Fassbinder, Pea Fröhlich), über heimische Größen wie z.B. Nordrand von Barbara Albert oder Indien (Paul Harather, Josef Hader, Alfred Dorfer) bis zu aktuellen österreichischen Drehbüchern (der Bestand wird laufend erweitert).
Zur Mediathek >


Büchereien Wien

Lesen und ausborgen kann man Drehbücher auch auf der Wiener Hauptbücherei:

Seit 2003 stellt das Drehbuchforum Wien in Kooperation mit dem Magistrat der Stadt Wien – MA 13 Büchereien Wien ausgewählte Drehbücher österreichischer Filme zur Ausleihe bereit. Die Drehbücher werden von uns auf Basis der Thomas Pluch Drehbuchpreis Eintreichungen ausgewählt. Sie liegen am College 5 | Kunstraum auf der Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz auf. Die Sammlung wird laufend aktualisiert.

Zu den Wiener Büchereien >

 

 

Mediathek

Thomas Pluch Drehbuchpreis 2026

Thomas Pluch Hauptpreis

Rose von Markus Schleinzer und Alexander Brom

 

Thomas Pluch Spezialpreis der Jury

Teresas Körper von Magdalena Chmielewska

 

Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme

Angelika Spangel und Sophia Wiegele für Ein Unfall



Bei sonnigem Frühlingswetter und jazzigen Klängen der Saxophonistin Ilse Riedler fand die Preisverleihung der Carl-Mayer-Drehbuchpreise und der Thomas Pluch Drehbuchpreise heute im Rahmen der Diagonale in Graz statt. 

 

Wir freuen uns sehr die Preisträger*innen der Thomas Pluch Drehbuchpreise bekanntzugeben:

 

Der Hauptpreis in der Höhe von 12.000,- Euro ging an Markus Schleinzer und Alexander Brom für ihr Drehbuch Rose.

Der Spezialpreis der Jury in der Höhe von 7.000,- Euro ging an Magdalena Chmielewska für das Drehbuch Teresas Körper.

Wir danken der internationalen Jury: Lorenz Dangel, Milan Dor und Kyra Scheurer für ihre engagierte Arbeit und die wertschätzenden Jurybegründungen, die Sie hier lesen können.

Der Thomas Pluch Preis für kurze und mittellange Filme ging an Angelika Spangel und Sophia Wiegele für das Drehbuch Ein Unfall.

 

Dieser Preis wurde von der nationalen Jury (Jacob Groll, Marie Luise Lehner und Joana Scrinzi) vergeben, danke auch ihnen für die schöne Jurybegründung und die herausfordernde Aufgabe die fünf Nominierungen für die internationale Jury auszuwählen.

Wir gratulieren allen Preisträger*innen sehr herzlich!

 

Wir danken dem BMWKMS für die kontinuierliche Ausrichtung des Thomas Pluch Drehbuch Preises, den wir seit 34 Jahren vergeben. Besonderen Dank an Peter Schernhuber, den Leiter der Filmabteilung, für die großartige Zusammenarbeit.

 

Es war wieder eine Freude, die Drehbuchpreisverleihung gemeinsam mit dem Carl-Mayer-Preis zu veranstalten. Wir gratulieren Peter Pflügler zum Hauptpreis für sein Treatment HANS –or– Don‘t Bury Me in the Grave of My Father und Reza Resouli zum Förderpreis für sein Treatment Wurzeln und Wind und danken dem Juryvorsitzenden Sebastian Höglinger für die wie immer schöne Zusammenarbeit.

 

Danke auch an Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar für die Anerkennung und Sichtbarkeit der Drehbuchautor*innen durch die gemeinsame Drehbuchpreisverleihung im Rahmen der Diagonale und die gute Kooperation mit dem gesamten Team.

 

Im Anschluss luden wir im Namen der Bürgermeisterin der Stadt Graz Elke Kahr, dem BMWKMS und der Diagonale zu einem Sektempfang im Garten des Heimatsaals.

Die Statements der Preisträger*innen können Sie in den nächsten Tagen auf unserem Instagram-/Facebook-, LinkedIn und Bluesky Account genießen.

 

Alle weiteren Informationen zu den Preisträger*innen und den Jurien >

 

Leitfaden Credits

Leitfaden für Österreichs Film- und TV-Branche zu korrekten Credits für Leistungen von Autorinnen und Autoren

 

Endlich, das Drehbuch, an dem man jahrelang geschrieben hat, ist verfilmt! 

Doch dann laufen die Titel und plötzlich wird auch die Regie unter „Buch“ genannt. Dabei hat die doch nur zwei Szenen leicht abgeändert und ein paar Locations gestrichen?! Ähnliche Szenarien wie diese kennt jede*r Drehbuchschaffende, entweder aus persönlicher Erfahrung oder aus dem Umfeld. Oft ist unklar, wem wofür ein Buch-Credit zusteht und wie dieser genau zu bezeichnen ist. 

 

Der Drehbuchverband Austria hat einen umfangreichen Leitfaden erarbeitet, der die Credits für Autor*innen in Spielfilm und Serie definiert. Orientiert hat sich die Arbeitsgruppe an internationalen Standards, was gerade in der stark von Koproduktionen geprägten Serienlandschaft wichtig ist. Auch die Gepflogenheiten der heimischen Filmlandschaft wurden berücksichtigt, um alle Aspekte, vom Spielfilm über Serie bis zum Writersroom, abzudecken und ganz wichtig: die Bedeutung der Drehbuchcredits, auch gegenüber Produktion und Regie, hervorzuheben.

 

Der Leitfaden wurde bei dem Arbeitsfrühstück Credits & Croissants am 22.1.2025 im Depot Wien vor zahlreichem Branchen-Publikum präsentiert und diskutiert. Auf der Diagonale'25 wird der Leitfaden im Rahmen des Film Meeting auch in Graz vorgestellt.

 

Den Leitfaden als PDF finden Sie auf der Webseite des Drehbuchverband Austria >

Veranstaltung

„Credits & Croissants“