Hans-Christian Schmid

- Masterclass - Gedanken zur Struktur von Langfilmstoffen am Beispiel des Films "Requiem"

- Hands-On-Workshop mit Treatment-Feedback

 

23. bis 25. April 2026

 

Wir freuen uns sehr, dass wir den renommierten Drehbuchautor, Regisseur und Produzent Hans-Christian Schmid erneut für ein verlängertes Wochenende in Wien gewinnen konnten.

 

Sein vielfältiges Schaffen umfasst preisgekrönte Filme wie „23- Nichts ist so wie es scheint“ (1998), „Crazy“ (2000), „Lichter“ (2003), "Requiem" (2006), "Am Ende kommen Touristen" (2007), „Sturm“ (2009), "Was bleibt" (2012), die Miniserie „Das Verschwinden“ (2018), die Folge der Fernsehserie„Polizeiruf 110: Der Fall Sikorska“ (2018) und "Wir sind dann wohl die Angehörigen" (2022).

 

Die Veranstaltungen mit Hans-Christian Schmid sind eine einmalige Gelegenheit, bei der wir in großem Ausmaß von Hans-Christian Schmids Erfahrungen in seinen unterschiedlichen Rollen profitieren können: Sein Drehbuchschreiben im Team mit seinen langjährigen Co-Autoren Michael Gutmann und Bernd Lange (eine beispielgebende Seltenheit bei Autorenfilmemacher*innen), die politischen Themen seiner Filme, seine Arbeit als Regisseur, (ausgehend von seinem Studium des Dokumentarfilms), seine Herausforderungen als Produzent der eigenen und anderer Filme und seine Erfahrung als Dozent an den verschiedenen Hochschulen.

 

Aufgrund der großen Nachfrage zum Acht-Sequenzen-Modell bei unseren Veranstaltungen mit Hans-Christian Schmid konnten wir ihn gewinnen, am 23. April 2026 in einer vertiefenden Masterclass zum Acht-Sequenzen-Modell anhand seines eigenen Films „Requiem“ (2006) eine detaillierte Filmanalyse zu machen. Hans Christian Schmid hat das Acht-Sequenzen-Modell bei dem Begründer Frank Daniel persönlich kennengelernt und bei vielen seiner Spielfilme erfolgreich angewandt.

Da auch der Andrang zum Hands-on-Workshop mit Treatment Feedback sehr groß war und wir nur wenige Teilnehmer*innen aufnehmen konnten, wird Hans Christian Schmid am 24. und 25. April 2026 erneut einen Workshop halten, bei dem weitere 6 Teilnehmer*innen jeweils zweieinhalb Stunden individuelles Feedback zu ihren Treatments erhalten.

 

 

Masterclass
Gedanken zur Struktur von Langfilmstoffen am Beispiel des Films "Requiem"

 

23.4.2026, 18.00 – 22.00 Uhr
Anhand seines preisgekrönten Spielfilms „Requiem“ (Drehbuch Bernd Lange, Hauptdarstellerin Sandra Hüller, die für ihre Rolle 2006 den Silbernen Bären bekam) wird Hans-Christian Schmid das Acht-Sequenzen-Modell von Frank Daniel im Detail vorstellen und die Anwendungsgebiete dieser dramaturgischen Methode veranschaulichen.

 

„Für mich und viele andere Autor*innen, die Frank Daniel bei einem seiner Workshops in den 90er Jahren kennengelernt haben, sind seine Überlegungen zur Dramaturgie ein wertvoller Begleiter bei der eigenen Arbeit geworden. Nicht als Gebrauchsanweisung, wie der Aufbau eines Drehbuchs zu sein hat, sondern als Unterstützung, bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Material. Das Publikum soll den Film im Kino nicht als eine Abfolge von Akten oder Sequenzen wahrnehmen, sondern als eine durchgängige Erzählung. Es soll in die Lage versetzt werden, bestimmte Ereignisse zu antizipieren, ohne dass sie vorhersehbar sind. Im besten Fall erleben wir die Erzählung so, als wären wir im Kopf der Hauptfigur, wir bangen und hoffen mit ihr. Im Gespräch mit Wilbirg Brainin-Donnenberg zeige ich am Beispiel des Films »Requiem« (Drehbuch: Bernd Lange) mit welchen dramaturgischen Mitteln wir gearbeitet haben, und warum sie für unser Schreiben so wichtig sind“. (Hans-Christian Schmid)

 

Anmeldung bis 8.4.2026.

Anmeldung zur Masterclass Requiem >

 

In Kooperation mit Creative Europe MEDIA Desk Austria im BMWKMS und der Filmakademie Wien 

 

 

Hands-on Workshop mit Treatment Feedback

Fr, 24.4.2026 / Sa, 25.4.2026

ca. 9.00 – 19.00 Uhr

Individuelles Feedback und Struktur-Analyse für sechs ausgewählte Treatments zu jeweils zweieinhalb Stunden. Pro Tag werden 3 Treatments besprochen, alle Drehbuchautor*innen des jeweiligen Tages sind anwesend und haben die 3 Treatments gelesen.

 

Die Stoffentwicklung ist für mich die wichtigste Phase im Entstehungsprozess eines Films. Vor allem bei der Arbeit am Treatment lässt sich die Struktur einer Geschichte gut erkennen und so verbessern, dass sie über die Länge eines Spielfilms trägt. Treatments sind einerseits konkret, weil sie die spätere Szenenfolge des Films widerspiegeln, andererseits noch so offen, dass es ohne großen Aufwand möglich ist, einzelne Sequenzen zu überarbeiten. Wir besprechen die Stoffe der Teilnehmer*innen auf Basis des Acht-Sequenzen-Modells von Frank Daniel und David Howard, sind aber offen für abweichende Erzählmuster. (Hans-Christian Schmid)

 

Der Hands-on Workshop richtet sich an Drehbuchautor*innen.
Die Masterclass zu „Requiem“ ist Voraussetzung für den Workshop.

 

Ort: Konferenzraum des österreichischen Filminstituts, Stiftgasse 6, 1070 Wien

 

In Kooperation mit Creative Europe MEDIA Desk Austria im BMWKMS und der Filmakademie Wien 

Details zur Bewerbung >

 

Weiterbildung

Let's talk about scripts - Markus Schleinzer, Alexander Brom

Rose

 

Mo, 28.04.2026

In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein fremder Soldat (ROSE) in einem abgeschiedenen, protestantischen Dorf und behauptet, der Erbe eines seit langem verwaisten Gutshofes zu sein. Ein vorgelegtes Dokument belegt seinen Anspruch, sehr zum Missfallen der Gemeinde.

Doch der Fremde setzt alles daran seinen Wunsch in die Tat umzusetzen, ein neues Leben zu beginnen. Er tut sein Möglichstes, um von der Gemeinschaft anerkannt und aufgenommen zu werden. Lässt sich selbst auf eine arrangierte Ehe mit der Tochter eines Großbauern ein. Und setzt damit alles aufs Spiel. Denn er ist mit falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts in dieses Dorf gekommen.

 

Das im 17. Jahrhundert angesiedelte Historiendrama wurde 2026 im Hauptwettbewerb der Berlinale uraufgeführt, wo die Hauptdarstellerin Sandra Hüller für ihre schauspielerische Leistung den Silbernen Bär erhielt, darüber hinaus wurde das Drehbuch für den Thomas Pluch Drehbuchpreis 2026 nominiert.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Markus Schleinzer (Drehbuch, Regie) und Alexander Brom (Drehbuch) über ihrer gemeinsamen Arbeit am Drehbuch, der Entwicklung von historischen Stoffen und den Aufbau einer entsprechenden Dramaturgie.

Marie Kreutzer wird die Veranstaltung moderieren.

 

Rose (AT 2026, 93 min)

Film: 19.30 (Kartenreservierung im Kino)

Gespräch: 21.00 

Moderation: Marie Kreutzer

Filmhaus - Kino am Spittelberg, Spittelbergg. 3, 1070 Wien

https://www.filmhaus.at/

 

Wir bitten um Anmeldung zum Gespräch >

 

 

 

Gesprächsreihe

Call for Papers für die Konferenz: Kritik der Dramaturgie


Tagung des deutschsprachigen Netzwerks Drehbuchforschung

Einreichfrist 30.4.26
Konferenz am 2./3. Oktober 2026, Filmakademie Wien


Die Konferenz »Kritik der Dramaturgie« widmet sich aus doppelter Perspektive der Dramaturgie als kritische Praxis. Einerseits geht es um die Kritik an Dramaturgie – um normative Erzählstrukturen und ihre ideologischen Implikationen und die Frage, welche Geschichten durch welche Dramaturgien hervorgebracht oder auch verhindert werden. Andererseits geht es um die Kritik mit Dramaturgie – der Frage nach dem analytischen und transformativen Potential dramaturgischer Verfahren.

 

Dramaturgie wird dabei als Architektur eines Werks und als angewandte Disziplin aufgefasst, die sich auf die konkrete ästhetische Gestaltung von Filmen und medialen Werken konzentriert. Damit positioniert sich Dramaturgie als wissenschaftliche Praxis im Feld der Ästhetik – vergleichbar mit der Poetik –, die reflexiv die Bedingungen und Möglichkeiten künstlerischer Gestaltung erforscht. Mit dem theoretischen Instrumentarium der Dramaturgie lässt sich untersuchen, wie mediale Anordnungen Wirklichkeit nicht nur repräsentieren, sondern rahmen, vermitteln und überhaupt erst konstituieren.


Mögliche analytische und methodologische Zugänge

 

- Qualitative Einzelstudien und Analysen filmischer Werke
- Berichte und Reflexionen aus der dramaturgischen Praxis
- Normen der Erzählstrukturen in Film und Fernsehen
- Produktionsbedingungen, Marktanforderungen & dramaturgische Konventionen
- Interdisziplinäre Perspektiven (Theater, Ausstellung, Performance, Musik…)
- Historische Transformationen dramaturgischer Praxen & Paradigmen
- Ideologische Implikationen dramaturgischer Modelle und kanonisierter Dramaturgien
- Postkoloniale, feministische Kritik an US- und eurozentrischen Erzählparadigmen
- Politisches Potenzial nicht-linearer, fragmentierter, offener und essayistischer Erzählformen
- Experimentelle, kollektive und partizipative dramaturgische Ansätze
- Ästhetische Erfahrungen durch dramaturgische Entscheidungen
- dramaturgische Strukturierung & affektive, emotionale Effekte
- Institutionelle Rahmenbedingungen dramaturgischer Ausbildung


Zur Einreichung aufgefordert sind Wissenschaftler*innen gleichermaßen wie Drehbuchautor*innen, Dramaturg*innen, Regisseur*innen und andere Filmpraktiker*innen.
Wir begrüßen Einzelvorträge (20 Min.) ebenso wie Panel-Vorschläge mit 3-4 Beiträgen (je 15 Min.) sowie Praxisberichte aus aktuellen Produktionen mit Reflexion der angewandten dramaturgischen Strategien (20 Min.).
Konferenzsprache ist deutsch, Vorträge können auch auf Englisch gehalten werden. 
 
Einreichung
Einreichungen samt abstract (max. 2000 Zeichen) und Kurzbiografie (max. 1000 Zeichen) bitte an: froestl@mdw.ac.at (Pipi Fröstl).

Bei Panel-Vorschlägen reichen Sie bitte zusätzlich ein Gesamtabstract sowie Einzelabstracts für alle Beiträge ein. Konferenz: 2./3. Okt 2026 an der Filmakademie Wien | mdw
Einreichungsfrist (verlängert): 30. April 2026


Benachrichtigung über Annahme: Ende Juni
Ein Zuschuss zu den Reisekosten kann beantragt werden, Vergabe erfolgt bei Verfügbarkeit der Mittel. Im Anschluss an die Tagung ist eine Publikation geplant.
 
Kontakt & weitere Informationen
Filmakademie Wien| Fachbereich Film- und Medienwissenschaft | Institut für Film und Fernsehen | Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) | https://www.filmakademie.wien | Univ.-Prof. Dr. Christine Lang: lang-c@mdw.ac.at

Eine Tagung des Netzwerks Drehbuchforschung – vertreten durch: Christine Lang, Pascal Rudolph, Kerstin Stutterheim, Claus Tieber (MUK Wien) https://drehbuchforschung.wordpress.com


In Kooperation mit dem Drehbuchforum Wien

 

 

Call for papers

trans script - Das Drehbuch aus der Perspektive Kostümbild

Mit Monika Buttinger

Anmeldung trans script Kostümbild

Nächster Termin: 5. Mai 2026

scriptLAB fiction unterstützt Drehbuchautor*innen bei der Erarbeitung von Treatments zu Langspielfilmprojekten, bei denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Drehbuchautor*innen, aber auch Nachwuchsautor*innen können ins Programm aufgenommen werden. Neben einer professionellen dramaturgischen Hilfestellung wird eine finanzielle Förderung für die Erarbeitung des Treatments vergeben.
Wir weisen darauf hin, dass scriptLAB kein Ausbildungsprogramm ist. Personen ohne jegliche Drehbuch- oder Schreib-Erfahrung sind daher von der Teilnahme ausgeschlossen.

 

Durch Kürzungen unserer Hauptförderstelle BMWKMS sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für ScriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.

 

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Stoffentwicklung

Kino. Lesen.

The Village Next to Paradise

 

Mit Mo Harawe (Drehbuch und Regie)

 

13.5.2026, 9.00 Uhr

Die Stadt Wien Büchereien und das Drehbuchforum Wien laden Schulklassen ein, sich anhand von österreichischen Filmen mit gesellschaftsrelevanten Themen zu beschäftigen. Ausgehend vom Drehbuch geht es um die Entwicklung der Geschichte und die spannende Umsetzung in einen Kinofilm. Manchmal ist auch ein Roman die Grundlage für den Weg vom Buch zum Film.

Bei der nächsten Ausgabe von Kino lesen ist der preisgekrönte somalisch-österreichische Drehbuchautor und Regisseur Mo Harawe mit seinem Film The Village next to Paradise zu Gast. Der Film feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes und erhielt fünf Auszeichnungen beim Österreichischen Filmpreis, darunter Bester Spielfilm, der Regiepreis und die Ehrung für das beste Drehbuch.

 

Moderation: Christian Neubacher (Drehbuchforum Wien)

Die Veranstaltung richtet sich an Schulklassen (10 - 16 Jahre) und interessiertes Kinopublikum.

 

Stadt Wien - Büchereien, 1070 Wien, Urban-Loritz-Platz 2a

In Kooperation mit den Büchereien Wien

Eintritt frei!

Wir bitten um Anmeldung >

If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees

Preisverleihung 10. Runde - 1. Stufe 27.5.2026

Wir freuen uns auf die Jubiläumsrunde des Wettbewerbs – wir sind stolz darauf, dass wir den Wettbewerb bereits zum 10. Mal organisieren!

Und besonders freuen wir uns, dass das diesjährige Thema, Genre: Familienfilm, eingeschlagen hat. Mit 63 Einreichungen hat das Interesse alle Erwartungen übertroffen - die Qualität der eingereichten Stoffe macht deutlich, wie sehr der Familienfilm hierzulande als Genre bislang unterschätzt wurde.

 

Keynote Anne Gröger 

Zu Gast ist die deutsche (Drehbuch)Autorin Anne Gröger, die wir für ein Keynote-Gespräch gewonnen  haben, bei dem sie über die lange Reise von der Idee bis hin zur Verfilmung von „Hey, ich bin der kleine Tod…aber du kannst auch Frida zu mir sagen“ berichten wird. 
Es ist eine Geschichte des Gelingens, die nicht die Schwierigkeiten bei der Finanzierung eines Familienfilms mit dem komplexen Thema Tod ausspart. 

Angestoßen durch einen Pitchaufruf, im Rahmen des Internationalen Kinderfilmfestivals Lucas in Frankfurt am Main, bei dem Anne Gröger den 3. Platz gewann, entstand aus der zum Herzensprojekt gewordenen Idee gleichzeitig ein Drehbuch und ein Roman. 

 

Als die erfreuliche Drehbuchförderung beim „besonderen Kinderfilm“ nicht in einer Herstellungsförderung mündete, gelang es 2021 den gleichnamigen Roman im dtv Verlag zu veröffentlichen. Gute Kritiken und zwei Literaturpreise halfen dann bei der weiteren Projektentwicklung des Films. Die Finanzierung für die Herstellung zusammenzustückeln war kein leichtes, umso erfreulicher, dass der Familienfilm dieses Jahr fertiggestellt wird. 

 

Anne Gröger wird mit Flora Mair über die ereignisreiche Herstellungsgeschichte des Films und ihre langjährige Erfahrung als Drehbuchautorin für Kinder- und Familienstoffe sprechen.


Die Preisverleihung findet am 27. Mai 2026, um 20.15 Uhr im Filmcasino in Wien statt.

 

 

Preisgeld 1. Stufe: 5× 4.000 Euro und dramaturgische Begleitung zur Entwicklung eines Treatments 2. Stufe: 1× 12.000 Euro und dramaturgische Begleitung zur Entwicklung eines Drehbuchs

Zusätzlich zur dramaturgischen Begleitung wird den Autor*innen je nach Exposé ein Kind oder eine jugendliche Person als Expert*in bei der Stoffentwicklung zur Seite gestellt.

 

Familienfilm

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Wettbewerbs wollen wir wieder einen neuen Impuls setzen und diesmal den Familienfilm in den Fokus zu rücken.

Ein gelungener Familienfilm nimmt Kinder und junges Publikum ernst: mit ihren Interessen, Herausforderungen, ihrem Blick auf die Welt. Gleichzeitig erreicht er als All Age Movie generationenübergreifend auch ein erwachsenes Publikum, was ihn auch so erfolgreich macht.

 

 

Pitching - Save the Date

29. Juni 2026, 9 - 16 Uhr

Nach der ersten Preisverleihung veranstaltet das Drehbuchforum Wien und Film Fatale – Interessensgemeinschaft österreichischer Produzentinnen & Producerinnen in Kooperation dem Österreichischen Filminstitut/gender*in*equality ein ganztägiges Pitching. Für durch die Jury ausgewählten Teilnehmer*innen des Wettbewerbs wird so die Möglichkeit geschaffen, die für den Wettbewerb entwickelten Stoffe  Produzent*innen und Producer*innen aus der Filmbranche vorzustellen und sich im persönlichen Gespräch wertvolles Feedback zu holen.

Die Teilnehmer*innen werden im Anschluß an die Preisverleihung verständigt.

Ort: WKW , Straße der Wiener Wirtschaft 1, 1020 Wien

 

Eine Initiative des Drehbuchforum Wien, des Österreichischen Filminstituts/Gender*Diversity*Inclusion und des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport in Kooperation mit FC Gloria Feminismus Vernetzung Film, Film Fatale - Interessensgemeinschaft österreichischer Producerinnen & Produzentinnen, Propro Produzentinnenprogramm und der Fachvertretung Film und Musikwirtschaft der WKW.

 

Alles Details zum Wettbewerb >

Drehbuchwettbewerb

Nächster Einreichtermin: 16. September 2026

scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden. Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.

 

Durch Kürzungen unserer Hauptförderstelle BMWKMS sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für ScriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.

 

Weitere Informationen >

Stoffentwicklung

Drehbuchentwicklungspreis der Stadt Salzburg

Ausschreibung 2026


Die Stadt Salzburg setzt im Bereich Film auf die forcierte, „handfeste“ Nachwuchsförderung an der Basis.

Seit 2013 wird alternierend zum „Simon S.“ Salzburger Filmnachwuchspreis der Drehbuchentwicklungspreis  biennal vergeben.

Ziel ist es, Drehbuchautor*innen und Autorenfilmer*innen in der wichtigen frühen Phase der Stoffentwicklung zu unterstützen und dem Bedarf nach der Entwicklung hochwertiger Stoffe für die Filmbranche nach zu kommen. Dies geschieht nicht nur durch einen Geldpreis für das ausgezeichnete Exposé, sondern wesentlich durch Mentor*innen aus der Branche. Sie begleiten die weitere dramaturgische Entwicklung bis zum Treatment, das bei Förderstellen und Produktionsfirmen eingereicht werden kann, damit letztlich ein verfilmbares Drehbuch daraus entstehen kann.
Der Drehbuchentwicklungspreis steht somit am Beginn eines Prozesses, der reale Umsetzungschancen bis zur Filmrealisierung bieten soll.

Der Preis in Höhe von € 4.000,-- wird für die Erstellung eines Treatments eines Kinospielfilms ab 60 Minuten anhand des von einer unabhängigen Jury ausgezeichneten Exposés vergeben. Zusätzlich bietet der Preis dramaturgische Betreuung durch eine:n Mentor:in / Dramaturgen:in.

 

Im Sinne der intendierten Nachwuchsförderung ist eine Bewerbung bis zum vollendeten 45. Lebensjahr möglich.

Kooperationspartnerin ist das drehbuchFORUM Wien.

Einreichfrist: 6. Juli 2026

Weitere Informationen >

 

Drehbuch - lesen!

Drehbücher zum Download

Aktuell: Die Preisträger*innen des Thomas Pluch Drehbuchpreises 2026

Als Service stellen wir österreichische Drehbücher, die mit Preisen ausgezeichnet wurden, als PDF zum Download bereit. Damit legen wir erneut den Fokus auf das Drehbuch und die Drehbuch-Autor*innen und bauen gleichzeitig eine Sammlung von herausragenden Werken auf.

Neu hinzugekommen sind zwei Drehbücher, die im März 2026 mit dem Thomas Pluch Drehbuchpreis ausgezeichnet wurden:

 

Der Hauptpreis ging an Rose von Markus Schleinzer und Alexander Brom, der Spezialpreis der Jury an Teresas Körper von Magdalena Chmielewska.

Wir danken den Drehbuchautor*innen für das Zurverfügungstellen ihrer Drehbücher und wünschen Ihnen eine spannende Lektüre. 

Zur Mediathek auf unserer Webseite >

 

Drehbuch Sammlung
In unserer Mediathek in unserem Büro haben wir 485 Drehbücher archiviert. Mitglieder können diese ausleihen, Nicht-Mitglieder vor Ort lesen (in Ausnahmefällen ist auch eine Ausleihe möglich). Die Bandbreite reicht von internationalen Klassikern wie Fellini's Casanova, Die Ehe der Maria Braun (Rainer Werner Fassbinder, Pea Fröhlich), über heimische Größen wie z.B. Nordrand von Barbara Albert oder Indien (Paul Harather, Josef Hader, Alfred Dorfer) bis zu aktuellen österreichischen Drehbüchern (der Bestand wird laufend erweitert).
Zur Mediathek >


Büchereien Wien

Lesen und ausborgen kann man Drehbücher auch auf der Wiener Hauptbücherei:

Seit 2003 stellt das Drehbuchforum Wien in Kooperation mit dem Magistrat der Stadt Wien – MA 13 Büchereien Wien ausgewählte Drehbücher österreichischer Filme zur Ausleihe bereit. Die Drehbücher werden von uns auf Basis der Thomas Pluch Drehbuchpreis Eintreichungen ausgewählt. Sie liegen am College 5 | Kunstraum auf der Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz auf. Die Sammlung wird laufend aktualisiert.

Zu den Wiener Büchereien >

 

 

Mediathek

Thomas Pluch Drehbuchpreis 2026

Thomas Pluch Hauptpreis

Rose von Markus Schleinzer und Alexander Brom

 

Thomas Pluch Spezialpreis der Jury

Teresas Körper von Magdalena Chmielewska

 

Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme

Angelika Spangel und Sophia Wiegele für Ein Unfall



Bei sonnigem Frühlingswetter und jazzigen Klängen der Saxophonistin Ilse Riedler fand die Preisverleihung der Carl-Mayer-Drehbuchpreise und der Thomas Pluch Drehbuchpreise heute im Rahmen der Diagonale in Graz statt. 

 

Wir freuen uns sehr die Preisträger*innen der Thomas Pluch Drehbuchpreise bekanntzugeben:

 

Der Hauptpreis in der Höhe von 12.000,- Euro ging an Markus Schleinzer und Alexander Brom für ihr Drehbuch Rose.

Der Spezialpreis der Jury in der Höhe von 7.000,- Euro ging an Magdalena Chmielewska für das Drehbuch Teresas Körper.

Wir danken der internationalen Jury: Lorenz Dangel, Milan Dor und Kyra Scheurer für ihre engagierte Arbeit und die wertschätzenden Jurybegründungen, die Sie hier lesen können.

Der Thomas Pluch Preis für kurze und mittellange Filme ging an Angelika Spangel und Sophia Wiegele für das Drehbuch Ein Unfall.

 

Dieser Preis wurde von der nationalen Jury (Jacob Groll, Marie Luise Lehner und Joana Scrinzi) vergeben, danke auch ihnen für die schöne Jurybegründung und die herausfordernde Aufgabe die fünf Nominierungen für die internationale Jury auszuwählen.

Wir gratulieren allen Preisträger*innen sehr herzlich!

 

Wir danken dem BMWKMS für die kontinuierliche Ausrichtung des Thomas Pluch Drehbuch Preises, den wir seit 34 Jahren vergeben. Besonderen Dank an Peter Schernhuber, den Leiter der Filmabteilung, für die großartige Zusammenarbeit.

 

Es war wieder eine Freude, die Drehbuchpreisverleihung gemeinsam mit dem Carl-Mayer-Preis zu veranstalten. Wir gratulieren Peter Pflügler zum Hauptpreis für sein Treatment HANS –or– Don‘t Bury Me in the Grave of My Father und Reza Resouli zum Förderpreis für sein Treatment Wurzeln und Wind und danken dem Juryvorsitzenden Sebastian Höglinger für die wie immer schöne Zusammenarbeit.

 

Danke auch an Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar für die Anerkennung und Sichtbarkeit der Drehbuchautor*innen durch die gemeinsame Drehbuchpreisverleihung im Rahmen der Diagonale und die gute Kooperation mit dem gesamten Team.

 

Im Anschluss luden wir im Namen der Bürgermeisterin der Stadt Graz Elke Kahr, dem BMWKMS und der Diagonale zu einem Sektempfang im Garten des Heimatsaals.

Die Statements der Preisträger*innen können Sie in den nächsten Tagen auf unserem Instagram-/Facebook-, LinkedIn und Bluesky Account genießen.

 

Alle weiteren Informationen zu den Preisträger*innen und den Jurien >

 

Leitfaden Credits

Leitfaden für Österreichs Film- und TV-Branche zu korrekten Credits für Leistungen von Autorinnen und Autoren

 

Endlich, das Drehbuch, an dem man jahrelang geschrieben hat, ist verfilmt! 

Doch dann laufen die Titel und plötzlich wird auch die Regie unter „Buch“ genannt. Dabei hat die doch nur zwei Szenen leicht abgeändert und ein paar Locations gestrichen?! Ähnliche Szenarien wie diese kennt jede*r Drehbuchschaffende, entweder aus persönlicher Erfahrung oder aus dem Umfeld. Oft ist unklar, wem wofür ein Buch-Credit zusteht und wie dieser genau zu bezeichnen ist. 

 

Der Drehbuchverband Austria hat einen umfangreichen Leitfaden erarbeitet, der die Credits für Autor*innen in Spielfilm und Serie definiert. Orientiert hat sich die Arbeitsgruppe an internationalen Standards, was gerade in der stark von Koproduktionen geprägten Serienlandschaft wichtig ist. Auch die Gepflogenheiten der heimischen Filmlandschaft wurden berücksichtigt, um alle Aspekte, vom Spielfilm über Serie bis zum Writersroom, abzudecken und ganz wichtig: die Bedeutung der Drehbuchcredits, auch gegenüber Produktion und Regie, hervorzuheben.

 

Der Leitfaden wurde bei dem Arbeitsfrühstück Credits & Croissants am 22.1.2025 im Depot Wien vor zahlreichem Branchen-Publikum präsentiert und diskutiert. Auf der Diagonale'25 wird der Leitfaden im Rahmen des Film Meeting auch in Graz vorgestellt.

 

Den Leitfaden als PDF finden Sie auf der Webseite des Drehbuchverband Austria >

Veranstaltung

„Credits & Croissants“