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Wir freuen uns sehr im Namen des Drehbuchverbands Austria und des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport als Preisstifterin, die 5 nominierten Drehbücher des Thomas Pluch Preises 2026 bekanntzugeben:

Die nationale Jury, bestehend aus  Jacob Groll (Drehbuchautor, Regisseur und Präsident der Federation of European Screenwriters) Marie Luise Lehner (Drehbuchautorin, Regisseurin, Schriftstellerin und Pluch-Spezialpreisträgerin) Joana Scrinzi (Editorin und mehrfache Schnittpreis Gewinnerin – Österreichischen Filmpreis, Diagonale, Dt. Kamerapreis), hat aus den 11 Einreichungen folgende 5 Drehbücher für den Thomas Pluch Hauptpreis und den Thomas Pluch Spezialpreis der Jury nominiert, wobei wie immer das Drehbuch und nicht die Verfilmung das Kriterium ist:

 

Landkrimi Acht von Marie Kreutzer, Rose von Markus Schleinzer und Alexander Brom, The Stories (The 67th Summer) von Abu Bakr Shawky, Teresas Körper von Magdalena Chmielewska und White Snail (Der grüne Wellensittich) von Elsa Kremser und Levin Peter

Wir gratulieren allen nominierten Autor*innen sehr herzlich!

Wir danken der nationalen Jury sehr für ihre engagierte Arbeit, auch für die Auswahl des Thomas Pluch kurz- und mittellangen Drehbuchpreises (3.000,- Euro), der auf der Diagonale verliehen wird. 

 

Es ist uns gelungen eine hochkarätige internationale Jury zusammenzustellen, die aus den 5 nominierten Drehbüchern auf der Diagonale den Thomas Pluch Hauptpreis (12.000 Euro) und den Spezialpreis der Jury (7.000 Euro) vergeben wird. Wir danken Lorenz Dangel (mehrfach Filmpreis ausgezeichneter Komponist und Musiker), Milan Dor (mehrfach ausgezeichneter Drehbuchautor, Dramaturg, Regisseur, Produzent) und Kyra Scheurer (Dramaturgin, Lektorin, Festivalleiterin edimotion, Dozentin)  für ihre Bereitschaft und sind gespannt auf die Jurysitzung in Graz.

 

Wir laden Sie schon jetzt herzlich zur Preisverleihung der Thomas Pluch Drehbuchpreise und Carl Mayer Drehbuchpreise im Rahmen der Diagonale am Montag, den 23. März 2026 um 11h im Heimatsaal im Volkskundemuseum Graz!  

  

Im nächsten Newsletter informieren wir Sie detaillierter über unsere Veranstaltungen auf der Diagonale.

 

Wir möchten Sie noch auf zwei spannende Ausschreibungen hinweisen:

Den Call for Papers der Konferenz: Kritik der Dramaturgie (Tagung des deutschsprachigen Netzwerks Drehbuchforschung) am 2. und 3. Oktober 2026 auf der Filmakademie Wien, bei der wir Kooperationspartner*innen sind. Einreichfrist: 15. April 2026

 

Und auf den neu ausgeschriebenen Nachwuchs-Drehbuchwettbewerb Cine.FINUM zum Thema „Freundschaft“, Einreichfrist ist der 17. Mai 2026

 

Herzliche Grüße

Wilbirg Brainin-Donnenberg, Christian Neubacher, Flora Mair

drehbuchFORUM Wien

Thomas Pluch Drehbuchpreis 2026

Die Nominierten | Preisverleihung

Der Drehbuchverband Austria freut sich im Namen des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport die fünf Nominierungen für den Thomas Pluch Hauptpreis und den Thomas Pluch Spezialpreis der Jury bekanntgeben zu können:

 

  • Landkrimi Acht von Marie Kreutzer
  • Rose von Markus Schleinzer, Alexander Brom
  • The Stories von Abu Bakr Shawky 
  • Teresas Körper von Magdalena Chmielewska
  • White Snail von Elsa Kremser, Levin Peter

 

Folgende Preise werden verliehen:

 

Thomas Pluch Hauptpreis (mit 12.000 Euro prämiert)
Für das beste Drehbuch für einen abendfüllenden Kinospielfilm oder einen abendfüllenden Fernsehfilm (ab 70 Minuten).

 

Thomas Pluch Spezialpreis der Jury (mit 7.000 Euro prämiert)
Für ein Drehbuch mit besonders herausragend behandelten Aspekten. Der Jury steht frei, die Kategorie festzulegen. Zugelassen sind Drehbücher zu abendfüllenden Kinospielfilmen oder abendfüllenden Fernsehfilmen (ab 70 Minuten).

 

Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme (mit 3.000 Euro prämiert)
Für das beste Drehbuch für Kino-Spielfilme mit einer Mindestlänge von 15 Minuten bis maximal 70 Minuten.

 

Es werden inhaltlich und handwerklich anspruchsvolle Werke ausgezeichnet, die sich eingehend und kritisch mit gesellschaftspolitischen, kulturell relevanten oder sozialen Themen beschäftigen, welche die Lebenswirklichkeit des Publikums berühren. Benannt ist der Preis nach dem 1992 verstorbenen Drehbuchautor, Schriftsteller und Mitbegründer des Drehbuchverband Austria, Thomas Pluch. Ziel der Auszeichnung ist es, den Drehbuchautor*innen zu der ihnen gebührenden Anerkennung zu verhelfen sowie talentierten Nachwuchs zu fördern. Mit einem Preisgeld von insgesamt 22.000.- Euro ist der Thomas Pluch Drehbuchpreis einer der wichtigsten filmischen Auszeichnungen des Landes.

Der Preis feiert heuer sein 34-jähriges Bestehen und wir danken Peter Schernhuber als Vertreter des Preisstifters, dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport sehr für die kontinuierliche Unterstützung.

 

Die Nationale Jury prämiert den Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme und hat die Bücher für den Haupt- und Spezialpreis nominiert:

 

Jacob Groll, Drehbuchautor, Regisseur
Marie Luise Lehner, Drehbuchautorin, Schriftstellerin, Regisseurin
Joana Scrinzi, Editorin


Die Internationale Jury vergibt aus den nominierten Büchern den Haupt- und Spezialpreis: 

 

Lorenz Dangel, (Film) Komponist, Musiker, DE
Milan Dor, Drehbuchautor, Dramaturg, AT
Kyra Scheurer, Dramaturgin, Kuratorin, DE

Alle weiteren Informationen zu den Nominierten und den Jurien >

 

Preisverleihung

Montag, 23. März 2026, um 11 Uhr

Heimatsaal, Volkskundemuseum am Paulustor, 

 

Die feierliche Preisverleihung findet gemeinsam mit dem Carl-Mayer-Drehbuchpreis im Rahmen der Diagonale im Heimatsaal des Volkskundemuseums, Paulustorgasse 13a, in Graz statt.

Die Preise in der Gesamthöhe von 22.000 Euro werden vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport gestiftet, vom Drehbuchverband Austria organisiert und im Rahmen der Diagonale, Festival des österreichischen Films verliehen.  

 

Durch die Veranstaltung führt Wilbirg Brainin-Donnenberg (Geschäftsführerin Drehbuchforum Wien, Drehbuchverband Austria)

Musikalische Begleitung: Ilse Riedler (Saxophon)

 

Anschließend laden die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr, die Diagonale und das BMWKMS zu einem Sekt-Empfang.

 

 

Nächster Einreichtermin: 6. April 2026

scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden. Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.

 

Durch Kürzungen unserer Hauptförderstelle BMWKMS sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für ScriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.

 

Alle Einreichtermine 2026

  • 8. April
  • 16. September

Weitere Informationen >

Stoffentwicklung

Call for papers für die Konferenz: Kritik der Dramaturgie

Tagung des deutschsprachigen Netzwerks Drehbuchforschung

2./3. Oktober 2026, Filmakademie Wien


Die Konferenz »Kritik der Dramaturgie« widmet sich aus doppelter Perspektive der Dramaturgie als kritische Praxis. Einerseits geht es um die Kritik an Dramaturgie – um normative Erzählstrukturen und ihre ideologischen Implikationen und die Frage, welche Geschichten durch welche Dramaturgien hervorgebracht oder auch verhindert werden. Andererseits geht es um die Kritik mit Dramaturgie – der Frage nach dem analytischen und transformativen Potential dramaturgischer Verfahren.

 

Dramaturgie wird dabei als Architektur eines Werks und als angewandte Disziplin aufgefasst, die sich auf die konkrete ästhetische Gestaltung von Filmen und medialen Werken konzentriert. Damit positioniert sich Dramaturgie als wissenschaftliche Praxis im Feld der Ästhetik – vergleichbar mit der Poetik –, die reflexiv die Bedingungen und Möglichkeiten künstlerischer Gestaltung erforscht. Mit dem theoretischen Instrumentarium der Dramaturgie lässt sich untersuchen, wie mediale Anordnungen Wirklichkeit nicht nur repräsentieren, sondern rahmen, vermitteln und überhaupt erst konstituieren.


Mögliche analytische und methodologische Zugänge

 

- Qualitative Einzelstudien und Analysen filmischer Werke
- Berichte und Reflexionen aus der dramaturgischen Praxis
- Normen der Erzählstrukturen in Film und Fernsehen
- Produktionsbedingungen, Marktanforderungen & dramaturgische Konventionen
- Interdisziplinäre Perspektiven (Theater, Ausstellung, Performance, Musik…)
- Historische Transformationen dramaturgischer Praxen & Paradigmen
- Ideologische Implikationen dramaturgischer Modelle und kanonisierter Dramaturgien
- Postkoloniale, feministische Kritik an US- und eurozentrischen Erzählparadigmen
- Politisches Potenzial nicht-linearer, fragmentierter, offener und essayistischer Erzählformen
- Experimentelle, kollektive und partizipative dramaturgische Ansätze
- Ästhetische Erfahrungen durch dramaturgische Entscheidungen
- dramaturgische Strukturierung & affektive, emotionale Effekte
- Institutionelle Rahmenbedingungen dramaturgischer Ausbildung
- …


Zur Einreichung aufgefordert sind Wissenschaftler*innen gleichermaßen wie Drehbuchautor*innen, Dramaturg*innen, Regisseur*innen und andere Filmpraktiker*innen.
Wir begrüßen Einzelvorträge (20 Min.) ebenso wie Panel-Vorschläge mit 3-4 Beiträgen (je 15 Min.) sowie Praxisberichte aus aktuellen Produktionen mit Reflexion der angewandten dramaturgischen Strategien (20 Min.).
Konferenzsprache ist deutsch, Vorträge können auch auf Englisch gehalten werden. 
 
Einreichung
Einreichungen samt abstract (max. 2000 Zeichen) und Kurzbiografie (max. 1000 Zeichen) bitte an: froestl@mdw.ac.at (Pipi Fröstl).

Bei Panel-Vorschlägen reichen Sie bitte zusätzlich ein Gesamtabstract sowie Einzelabstracts für alle Beiträge ein.Konferenz: 2./3. Okt 2026 an der Filmakademie Wien | mdw
Einreichungsfrist: 15. April 2025


Benachrichtigung über Annahme: Ende Juni
Ein Zuschuss zu den Reisekosten kann beantragt werden, Vergabe erfolgt bei Verfügbarkeit der Mittel. Im Anschluss an die Tagung ist eine Publikation geplant.
 
Kontakt & weitere Informationen
Filmakademie Wien| Fachbereich Film- und Medienwissenschaft | Institut für Film und Fernsehen | Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) | https://www.filmakademie.wien | Univ.-Prof. Dr. Christine Lang: lang-c@mdw.ac.at

 
Eine Tagung des Netzwerks Drehbuchforschung – vertreten durch: Christine Lang, Pascal Rudolph, Kerstin Stutterheim, Claus Tieber (MUK Wien) https://drehbuchforschung.wordpress.com


In Kooperation mit dem Drehbuchforum Wien

 

 

Call for papers

cine.finum - Drehbuchpreis für neues Kino

Ausschreibung

 

Die FINUM.Private Finance AG lobt, in Kooperation mit dem Österreichischen Filminstitut, einen Drehbuch-/ Exposèwettbewerb für fiktionalen Spielfilm aus und stiftet dafür einen Haupt- und einen Jurypreis. Der Wettbewerb soll der aktiven Nachwuchsförderung der (Spielfilm-) Drehbuchkultur dienen und österreichweit ausgeschrieben sowie prämiert werden. Er steht in der Folge jährlich unter einem anderen Thema.

Der Wettbewerb richtet sich an Autor*innen, die noch keinen Kino-Langfilm verfasst oder eingereicht haben, aber bereits ein fiktionales Kurzfilmdrehbuch oder einen realisierten Kurzspielfilm vorweisen können.

Damit will der Wettbewerb eine Lücke im Portfolio bereits bestehender Drehbuchwettbewerbe schließen und weitere Impulse für den heimischen Spielfilm setzen.

 

FINUM Private Finance AG dotiert

einen Hauptpreis mit Euro 5.000,-

einen Jurypreis mit Euro 2.500,-

 

Der Drehbuch-/Exposèpreis wird aufgrund einer Jurybewertung vergeben. Die Jury setzt sich aus vier Filmfachleuten und einem/er Juryvorsitzenden zusammen.

Sie entscheidet mit einfacher Mehrheit und ist verpflichtet, ihre Entscheidungen öffentlich bekannt zu geben und zu begründen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Die Teilnahme am Wettbewerb schließt eine spätere Einreichung des Stoffes beim ÖFI nicht aus.

Einreichfrist: bis 17. Mai 2026

 

THEMA 2026

Der cine.finum Drehbuch/Exposèwettbewerb 2026 steht unter dem Thema: Freundschaft

 

Was ereignet sich nicht alles aus platonischer, inniger, toxischer oder unerwartet konfliktreicher Freundschaft. Die Dramen verschiedener Beziehungsformen trusted-driving Konflikte, Geheimnisse und Loyalitäten eignen sich im Kino für  emotional dichte Geschichten ebenso wie für schicksalhafte Dramen oder Komödien. Vom gegenseitigen Vertrauen über Missverständnisse, kleine Tragödien durch falsche Annahmen mit großen Konsequenzen. Karriereentscheidungen, Familienveränderungen, Krankheit oder Tod – wie halten Freundschaften in Zeiten des Wandels? Gemeinsame Träume, unterschiedliche Wege dorthin, Inspiration vs. Rivalität oder ein brisanter Geheimnisbruch, der Freundschaft auf die Probe stellt. Auch unterschiedliche Moralvorstellungen, Weltanschauungen oder Lebensmodelle lösen Spannungen und im besten Fall auch Spannung aus.

 

Das Exposè ist ausschließlich als PDF an die Wettbewerbsorganisation unter folgendem upload link (link zum upload Formular) zu übermitteln. Die PDF Datei wird gespeichert und ausschließlich an die Jury weitergegeben. Weitere Details zum cine.finum Drehbuch-/Exposèwettbewerb finden Sie bei den Regularien Beachten Sie bitte auch die Einreichbestimmungen des Drehbuchwettbewerbes. 

Ende der Einreichfrist ist der 17. Mai 2026. Die Juryentscheidung wird im September 2026 erfolgen, 2 Wochen davor wird dazu eine shortlist veröffentlicht.

 

Organisation: Harald Posch   
E-mail: cine@finum.at

Alle weiteren Informationen >

Wettbewerb