Let's talk about scripts - Creative Europe Special: White Snail / Elsa Kremser, Levin Peter

14. Jänner 2026, Filmhaus am Spittelberg

Masha, ein belarussisches Model, träumt von einer Karriere in China. Misha arbeitet in einer Minsker Leichenhalle und erweckt die Toten in seinen Ölgemälden zum Leben. Die beiden Außenseiter fühlen sich auf ungewöhnliche Weise voneinander angezogen und streifen gemeinsam durch die warmen Sommernächte. Misha eröffnet Masha eine unbekannte Welt, die ihr Gefühl von Schönheit und Sterblichkeit auf die Probe stellt. WHITE SNAIL ist die fragile Liebesgeschichte zweier Außenseiter, die erkennen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir knapp zwei Wochen vor Kinostart exklusiv die Sneak Preview des Films im Rahmen unserer Gesprächsreihe durchführen können. Elsa Kremser und Levin Peter werden mit Elisabeth Scharang zum Drehbuch ihres ersten Spielfilms sprechen und ihrer speziellen Umsetzung des Drehbuchs am Set.

 

Film: 19:30 | Karten direkt beim Kino 

Gespräch: 21:30 - Wir bitten um Anmeldung

Moderation: Elisabeth Scharang

Filmhauskino am Spittelberg, Spittelberggasse 3, 1070 Wien

 

In Kooperation mit Creative Europe Desk Austria im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.

 

Gesprächsreihe

If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees

Neuausschreibung 10. Runde

Thema: Familienfilm

 

Die Hauptpreisverleihung der 9. Runde am 10.12.2025 war gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für die Jubiläumsrunde der Ausschreibung des Wettbewerbs – wir sind stolz darauf, dass wir den Wettbewerb bereits zum 10. Mal organisieren!

 

Der zweistufige Drehbuchwettbewerb richtet sich an die österreichische Filmbranche. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher*innen und Auslandsösterreicher*innen sowie Personen mit ständigem (Haupt-)Wohnsitz in Österreich. Einzureichen sind Exposés für abendfüllende Kino-Spielfilme mit mindestens einer zentralen Frauenfigur* zum Thema: Familienfilm

Die Einreichfrist: 25. Februar 2026

 

Preisgeld 1. Stufe: 5× 4.000 Euro und dramaturgische Begleitung zur Entwicklung eines Treatments 2. Stufe: 1× 12.000 Euro und dramaturgische Begleitung zur Entwicklung eines Drehbuchs

 

Zusätzlich zur dramaturgischen Begleitung wird den Autor*innen je nach Exposé ein Kind oder eine jugendliche Person als Expert*in bei der Stoffentwicklung zur Seite gestellt.

 

Der zweistufige Wettbewerb

 

Der zweistufige Drehbuchwettbewerb IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT findet 2026 zum zehnten Mal statt. Ziel des Wettbewerbes ist es, die vermehrte Entstehung differenzierter, komplexer Frauen*figuren jenseits der Klischees für das österreichische und internationale Kino zu fördern. Insgesamt werden in zwei Wettbewerbsstufen Preisgelder in einer Gesamthöhe von 30.000 Euro vergeben. Die Preisgelder kommen den Autor*innen zugute. Dazu kommt eine dramaturgische Begleitung in einer Gesamthöhe von 10.500 Euro.

 

Mit einer gezielten Unterstützung von Drehbuchautor*innen bei der Entwicklung von Frauen*figuren jenseits der Klischees wollen das Drehbuchforum Wien und das Österreichische Filminstitut dazu beitragen, dass heimische Autor*innen ihre Ideen in einem finanziell abgesicherten Rahmen frei ausarbeiten können, ohne (wie oft üblich) in Vorleistung zu gehen und ohne sich an vermeintlichen Erfolgsrezepten orientieren zu müssen.

 

Zeitplan
25. Februar 2026                    Einreichtermin
Ende Mai 2026                       Preisverleihung der ersten Stufe
Juni 2026                               Pitching
Anfang November 2026         Treatment-Abgabe der fünf prämierten Stoffe
Ende November 2026            Hauptpreisverleihung

 

Alle Informationen zur Ausschreibung >

 

Eine Initiative des Drehbuchforum Wien, des Österreichischen Filminstituts/Gender*Diversity*Inclusion und des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport in Kooperation mit FC GLORIA Feminismus Vernetzung Film.

Drehbuchwettbewerb

Ausschreibung 2026

Der Drehbuchverband Austria freut sich, die Ausschreibung des Thomas Pluch Drehbuchpreises 2026 bekannt zu geben. Die Preise in der Gesamthöhe von 22.000 Euro werden vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport gestiftet und im Rahmen der Diagonale, Festival des österreichischen Films, verliehen.

 

  • Thomas Pluch Hauptpreis 
    Für das beste Drehbuch für einen abendfüllenden Kinospielfilm oder einen abendfüllenden Fernsehfilm (ab 70 Minuten). Mit 12.000 Euro prämiert.

 

  • Thomas Pluch Spezialpreis der Jury 
    Für ein Drehbuch mit besonders herausragend behandelten Aspekten. Der Jury steht frei, die Kategorie festzulegen. Zugelassen sind Drehbücher zu abendfüllenden Kinospielfilmen oder abendfüllenden Fernsehfilmen (ab 70 Minuten). Mit 7.000 Euro prämiert.
     

Ausgenommen für beide Kategorien sind Drehbücher für Fernsehfilme, die einer Reihe angehören (wie z.B. Tatorte). Drehbücher für Formate wie Landkrimis und Stadtkomödien mit eigenständigen Geschichten und Figuren sind zugelassen – außer sie entwickeln sich zu einer Reihe (wie z.B. Steiermark-Landkrimis.)

 

  • Thomas Pluch Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme
    Für das beste Drehbuch für Kino-Spielfilme mit einer Mindestlänge von 15 Minuten bis maximal 70 Minuten. Mit 3.000 Euro prämiert.


Es werden inhaltlich und handwerklich anspruchsvolle Werke ausgezeichnet, die sich eingehend und kritisch mit gesellschaftspolitischen, kulturell relevanten oder sozialen Themen beschäftigen, welche die Lebenswirklichkeit des Publikums berühren. Berücksichtigt werden nur Filme, die im vorangegangenen Produktionsjahr zur Erstaufführung gelangten.

 

Zeitraum der öffentlichen Erstaufführung: 1. Jänner 2025 – 23. März 2026

Die Einreichfrist endet mit 17. Dezember 2025 für Filme, die bereits eine Premiere oder Ausstrahlung hatten, für alle anderen gilt die Einreichfrist 28. Jänner 2026.

 

Details und Einreichformular >

Thomas Pluch Drehbuchpreis

Nächster Termin: 20. Jänner 2026

scriptLAB fiction unterstützt Drehbuchautor*innen bei der Erarbeitung von Treatments zu Langspielfilmprojekten, bei denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Drehbuchautor*innen, aber auch Nachwuchsautor*innen können ins Programm aufgenommen werden. Neben einer professionellen dramaturgischen Hilfestellung wird eine finanzielle Förderung für die Erarbeitung des Treatments vergeben.
Wir weisen darauf hin, dass scriptLAB kein Ausbildungsprogramm ist. Personen ohne jegliche Drehbuch- oder Schreib-Erfahrung sind daher von der Teilnahme ausgeschlossen.

 

Durch Kürzungen unserer Hauptförderstelle BMWKMS sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für ScriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.

 

Weitere Informationen >

Stoffentwicklung

Nächster Einreichtermin: 6. April 2026

scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden. Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.

 

Durch Kürzungen unserer Hauptförderstelle BMWKMS sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für ScriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.

 

Alle Einreichtermine 2026

  • 8. April
  • 16. September

Weitere Informationen >

Stoffentwicklung

If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees

Hauptpreisträgerin der 9. Runde

Das Drehbuchforum Wien, das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, das Österreichischen Filminstitut Gender*Inclusion*Diversity  und FC GLORIA Feminismus Vernetzung Film freuen sich sehr, die Hauptpreisträgerin von IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT bekannt zu geben:

 

  • Isa Schieche mit Lawles

 

In feierlichem Rahmen wurde am 10. Dezember 2025 bereits zum neunten Mal der Hauptpreis des Drehbuchwettbewerbs If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees in Höhe von 15.000 Euro im Filmcasino Wien vergeben.

Nachdem die 5 nominierten Stoffe von Lorenz Uhl und Jasmin Baumgartner, Eleonore Belasi, Sandra Bohle, Isa Schieche und Fatih Gürsoy nochmals kurz dem Publikum vorgestellt wurden, wurde das Treatment Lawles von Isa Schieche mit dem Hauptpreis von 15.000 Euro und zusätzlicher dramaturgischer Begleitung zur Entwicklung eines Drehbuchs ausgezeichnet!

 

Im Zentrum stehen gleich mehrere im wortwörtlichen Sinne starke Frauen*, ambivalente Figuren, die zwischen Härte und Verletzlichkeit oszillieren. Auf dem Rücken eines Motorrads, um genau zu sein, einer Honda Africa Twin, treffen wir auf einen queerfeministischen Gegenentwurf zu klassischen Genrefilmen. Die Autorin benutzt dabei angstfrei Elemente aus Western-, Action- und Postapokalypsefilmen für eine Erzählung, die trotzdem authentisch und tief in der FLINTA*-Kampfsport-Community verankert wirkt und so etwas Parabelhaftes bekommt. Gleichzeitig geht es um das zutiefst menschliche Bedürfnis, sich zugehörig und geborgen zu fühlen. 

(Auszug aus Jurybegründung)

 

Die hochkarätige Jury hat in der ersten Stufe aus 63 eingereichten Exposés 5 ausgewählt und somit für den Hauptpreis nominiert. Zusätzlich umfasste der Preis der ersten Stufe dramaturgische Begleitung durch erfahrene Drehbuchautor*innen, die gemeinsam mit den Preisträger*innen ausgewählt wurden. Die internationalen Jury bestand aus der Drehbuchautorin und Dramaturgin Geraldine Bajard, dem Drehbuchautor und Regisseur Mo Harawe, der Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Dramaturgin Jessica Lind, der Dramaturgin Anna Seifert-Speck und der Vorjahrespreisträgerin und Schauspielerin Jeanne Werner

 

Wir gratulieren der Preisträgerin sehr herzlich und möchten alle Nominierten zur Weiterentwicklung ihrer spannenden Treatments ermutigen!

 

Ein besonderes Highlight des Abends war die Keynote der Forscherin Eva Novrup Redvall von der Universität Kopenhagen zum Thema der nächsten Ausschreibung des Wettbewerbs Familienfilm.

 

Musikalisch gestaltet wurde der Abend von Sophie Katharina Schollum mit Querflöte, Gesang und elektroakustischen Elementen.  

 

Die für alle erfreuliche Botschaft war: der Wettbewerb geht aufgrund des großen Erfolgs und der bereits erwirkten nachhaltigen Veränderungen in die 10. Runde. Viele durch den Wettbewerb entstandenen Projekte sind in Stoffentwicklung oder Projektentwicklung. Alexandra Makarovas Film Perla feierte Anfang 2025 seine Weltpremiere auf dem Filmfestival Rotterdam und wurde kürzlich mit dem Publikumspreis der Diagonale, dem Wiener Filmpreis und der ROMY für den besten Film ausgezeichnet. Arman T.Riahi, der Gewinner der letzten Runde, ist mit seinem Projekt Riot / Girl bereits in der Herstellungsphase.

 

Einreichfrist ist diesmal der 25. Februar 2026, die Details zur Ausschreibung finden Sie unterhalb.

 

Danke vielmals an Peter Schernhuber vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport für die Finanzierung des Wettbewerbs, um den uns viele Länder beneiden, und an Roland Teichmann und Iris Zappe-Heller vom Österreichischen Filminstitut für die weiterhin engagierte Unterstützung des Wettbewerbs.

 

Alle weiteren Informationen >

Drehbuchwettbewerb

Jahresbericht 2024

Unsere Aktivitäten im Rückblick


Mit dem Jahresbericht geben wir unseren Mitgliedern und Fördergeber*innen Auskunft über all unsere Aktivitäten eines Jahres. 2024 war für uns wieder ein sehr engagiertes Jahr mit einem breitgefächerten Programm:

 

Durch die brisanten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz lag der Schwerpunkt zu Beginn des Jahres auf dem Thema KI in der Stoffentwicklung. Wir luden den Drehbuchautor und Dramaturg Oliver Schütte zu einer Masterclass und einem Hands-On Workshop ein, beim KI Schwerpunkt der Diagonale war Matthias Hornschuh von der Initiative Urheberrecht sowie der ehemalige Geschäftsführer der Federation of Screenwriters in Europe, David Kavanagh.

Highlights 2024 waren außerdem die Masterclasses und Workshops von Camilla Ahlgren und Geraldine Bajard, die Gespräche im Rahmen der Viennale mit Rusudan Glurjidze und Miguel Gomes und Maureen Faszendeiro und die Keynote von Oberstaatsanwältin Beatrix Winkler zum Thema „Politthriller“ bei der Preisverleihung der ersten Runde des 8. Drehbuchwettbewerbs IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT. Als Kick-Off zur 9. Runde des Wettbewerbs inspirierte die Philosophin Isolde Charim mit einer Keynote zum Thema der Ausschreibung „Gegenwart findet Hopeful End“.

 

Daneben gab es noch unsere Veranstaltungsreihen wie Let’s talk about scripts, Arbeit-Alltag-Welt-Exkursionen, table reading for dialogues und die Stoffentwicklungsprogramme scriptLAB fiction / docu und der Drehbuchwettbewerbs IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT - alle Details können Sie hier nachlesen:

 

Zum Jahresbericht >

Veranstaltungen zum Nachhören

 

Neues in unserer Mediathek: Audio-Mitschnitte
Sollten Sie eine unserer Veranstaltungen versäumt haben oder nochmals nachhören wollen – ausgewählte Audio-Mitschnitte unserer Gespräche finden Sie in unserer Mediathek.
Aktuell gibt es:

 

Drehbuch trifft Literatur - Maikäfer flieg!

Mit: Sandra Bohle und Mirjam Unger
Moderation: Christian Neubacher

Buch Wien Gespräch mit Olga Kosanović

Moderation: Nina Kusturica

 

Let´s talk about scripts! - Mother´s Baby 

Mit: Johanna Moder und Arne Kohlweyer

Moderation Mirjam Unger

 

Viennale Gespräch mit Lucrecia Martel

Moderation: Kathrin Resetarits

Let´s talk about scripts! - Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
Mit: Marie Luise Lehner
Moderation: Mirjam Unger

Mediathek

Diverse Geschichten

Drehbuchlesung, 22. Jänner 2026 / Save the Date

 

Auch 2026 wird es eine Lesung der im vergangenen Jahr im Drehbuchprogramm Diverse Geschichten entwickelten Bücher für Spielfilm und Serie im Metrokino Kulturhaus geben. 

Am 22.1.2026 werden großartige Schauspieler:innen ihr Können zur Verfügung stellen, um einen Einblick in die unterschiedlichen Geschichten zu ermöglichen. Und selbst wenn man nicht konkret nach einem Stoff sucht, lernt man auf diesem Weg entspannt neue Autor*innen kennen, mit denen man sich vielleicht in Zukunft eine Zusammenarbeit vorstellen kann.

Mit Stoffen von: Clarissa Sophia Brandeis, Paula Essam, Teresa Haberbusch, Bernhard Jarosch, Ewa Kasp, Stefan Langthaler & Alfie Angel und Manuel Wetscher.

 

Ort. Metrokino Wien

In Kooperation mit dem Drehbuchforum Wien

 

Ein Abend mit den BMWKMS Startstipendiat:innen 2025

Filmhaus am Spittelberg 27. Jänner 2026

Die Startstipendien für Filmkunst, die jährlich von der Sektion Kunst und Kultur des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) vergeben werden, ermöglichen jungen Filmschaffenden, durch finanzielle und inhaltliche Unterstützung ihre Ideen heranreifen zu lassen und daraus neue Langfilm-Projekte zu entwickeln.

Die sechs Startstipendiat:innen 2025 stellen nach Ende des Stipendiums in einem spannenden und facettenreichen Abend ihre Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilmideen vor, mit denen sie sich fürs Startstipendium beworben hatten und welche sie nun im Rahmen des Stipendiums weiterentwickelt haben.

Es stellen sich vor: Bon Alog, Daniel Fill, Lisa Polster, Reza Rasouli, Mona Rizaj und Astrid Rothaug

 

Dienstag, 27. Jänner 2026, 18 Uhr, Filmhaus am Spittelberg

Eintritt frei!

 

Seit mehr als 11 Jahren arbeiten wir mit der Filmabteilung des BMWKMS im Bereich der Stoffentwicklung und der Nachwuchsförderung im Zuge der Startstipendien eng zusammen. Wir beraten bei der Auswahl der Referent*innen der Workshops, und Wilbirg Brainin-Donnenberg hält am Beginn und am Ende der Startstipendien einen für das BMKÖS adaptierten united-writers-Workshop, der sich sehr positiv auf die Zusammenarbeit der Startstipendiat*innen untereinander auswirkt und immer sehr positives Feedback von den Startstipendiat*innen erhält .

Die Teilnehmer*innen der STARTstipendien können während des laufenden Programms bei freiem Eintritt bei den Veranstaltungen des Drehbuchforums teilnehmen und werden weiter vom Drehbuchforum betreut.

Zur Webseite >

Wettbewerb

Leitfaden Credits

Leitfaden für Österreichs Film- und TV-Branche zu korrekten Credits für Leistungen von Autorinnen und Autoren

 

Endlich, das Drehbuch, an dem man jahrelang geschrieben hat, ist verfilmt! 

Doch dann laufen die Titel und plötzlich wird auch die Regie unter „Buch“ genannt. Dabei hat die doch nur zwei Szenen leicht abgeändert und ein paar Locations gestrichen?! Ähnliche Szenarien wie diese kennt jede*r Drehbuchschaffende, entweder aus persönlicher Erfahrung oder aus dem Umfeld. Oft ist unklar, wem wofür ein Buch-Credit zusteht und wie dieser genau zu bezeichnen ist. 

 

Der Drehbuchverband Austria hat einen umfangreichen Leitfaden erarbeitet, der die Credits für Autor*innen in Spielfilm und Serie definiert. Orientiert hat sich die Arbeitsgruppe an internationalen Standards, was gerade in der stark von Koproduktionen geprägten Serienlandschaft wichtig ist. Auch die Gepflogenheiten der heimischen Filmlandschaft wurden berücksichtigt, um alle Aspekte, vom Spielfilm über Serie bis zum Writersroom, abzudecken und ganz wichtig: die Bedeutung der Drehbuchcredits, auch gegenüber Produktion und Regie, hervorzuheben.

 

Der Leitfaden wurde bei dem Arbeitsfrühstück Credits & Croissants am 22.1.2025 im Depot Wien vor zahlreichem Branchen-Publikum präsentiert und diskutiert. Auf der Diagonale'25 wird der Leitfaden im Rahmen des Film Meeting auch in Graz vorgestellt.

 

Den Leitfaden als PDF finden Sie auf der Webseite des Drehbuchverband Austria >

Veranstaltung

„Credits & Croissants“

Nächster Einreichtermin: 8. April 2026

scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden. Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.

Weitere Informationen >

Stoffentwicklung