IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT

Frauen*figuren jenseits der Klischées - Drehbuchwettbewerb

Preisverleihung 1. Stufe

27. Mai 2026, 20:15, Filmcasino Wien

Wir freuen uns sehr, Sie gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport und dem Österreichischen Filminstitut zur 1. Preisverleihung der 10. Runde unseres Drehbuchwettbewerbs If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischées am Mittwoch, 27. Mai 2026, 20.15 ins Filmcasino einzuladen.

 

Keynote Anne Gröger


Zu Gast ist die deutsche (Drehbuch)Autorin Anne Gröger, die wir für ein Keynote-Gespräch gewonnen  haben, bei dem sie über die lange Reise von der Idee bis hin zur Verfilmung von „Hey, ich bin der kleine Tod…aber du kannst auch Frida zu mir sagen“ berichten wird. 
Es ist eine Geschichte des Gelingens, die nicht die Schwierigkeiten bei der Finanzierung eines Familienfilms mit dem komplexen Thema Tod ausspart. 

Angestoßen durch einen Pitchaufruf, im Rahmen des Internationalen Kinderfilmfestivals Lucas in Frankfurt am Main, bei dem Anne Gröger den 3. Platz gewann, entstand aus der zum Herzensprojekt gewordenen Idee gleichzeitig ein Drehbuch und ein Roman. 

 

Als die erfreuliche Drehbuchförderung beim „besonderen Kinderfilm“ nicht in einer Herstellungsförderung mündete, gelang es 2021 den gleichnamigen Roman im dtv Verlag zu veröffentlichen. Gute Kritiken und zwei Literaturpreise halfen dann bei der weiteren Projektentwicklung des Films. Die Finanzierung für die Herstellung zusammenzustückeln war kein leichtes, umso erfreulicher, dass der Familienfilm dieses Jahr fertiggestellt wird. 

 

Anne Gröger wird mit Flora Mair über die ereignisreiche Herstellungsgeschichte des Films und ihre langjährige Erfahrung als Drehbuchautorin für Kinder- und Familienstoffe sprechen.

 

Im Anschluss laden wir zu Cocktails, Wein und kleinen Imbissen.

Mittwoch, 27. Mai 2026, 20.15 Uhr

Filmcasino, Margaretenstraße 78, 1050 Wien

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung bis 19.5.2026.

 

Anmeldung


Pitching - Save the Date

29. Juni 2026, 9 - 16 Uhr


Nach der ersten Preisverleihung veranstaltet das Drehbuchforum Wien und Film Fatale – Interessensgemeinschaft österreichischer Produzentinnen & Producerinnen in Kooperation dem Österreichischen Filminstitut/gender*in*equality ein ganztägiges Pitching. Für durch die Jury ausgewählten Teilnehmer*innen des Wettbewerbs wird so die Möglichkeit geschaffen, die für den Wettbewerb entwickelten Stoffe  Produzent*innen und Producer*innen aus der Filmbranche vorzustellen und sich im persönlichen Gespräch wertvolles Feedback zu holen.

Die Teilnehmer*innen werden im Anschluß an die Preisverleihung verständigt.

Ort: WKW , Straße der Wiener Wirtschaft 1, 1020 Wien

 

Eine Initiative des Drehbuchforum Wien, des Österreichischen Filminstituts/Gender*Diversity*Inclusion und des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport in Kooperation mit FC Gloria Feminismus Vernetzung Film, Film Fatale - Interessensgemeinschaft österreichischer Producerinnen & Produzentinnen, Propro Produzentinnenprogramm und der Fachvertretung Film und Musikwirtschaft der WKW.


Die Jury

Anne Gröger wurde 1983 in Hildburghausen geboren und ist in Dresden aufgewachsen. Nach dem Abitur ging sie für ein Jahr nach Kyiw, Ukraine und arbeitete im Straßenkinderzentrum ASPERN. Es folgte ein Studium in Trier (Medienwissenschaft, BWL, Politik). In dieser Zeit arbeitete sie an diversen Kurzfilmprojekten mit und absolvierte Praktika im Film- und Journalismusbereich. Von 2008 – 2010 studierte Anne Drehbuch an der Hamburg Media School. Seit Ende ihres Studiums arbeitet sie als freie Autorin für Film, Fernsehen und Hörspiele. Außerdem veröffentlichte sie zwei Romane für Kinder und Jugendliche. Momentan lebt Anne in Leipzig.

Senad Halilbašić, geboren in Bosnien und Herzegowina, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien und promovierte 2018 mit einer Arbeit zum Theater während des Bosnienkriegs. Er arbeitet als Drehbuchautor für Kino und Serie, u. a. für Souls (Drehbuchpreis beim Canneseries Festival), 7500 (Österreichischer Filmpreis 2021 für das beste Drehbuch), Der Pass sowie Tatort – Dunkelheit (Grimme-Preis-Nominierung). Sein Film Vier minus Drei feierte 2026 in der Panorama-Sektion der Berlinale Premiere und startet am 6.3. österreichweit im Kino. Im Frühjahr wird die Adaption von Herkunft gedreht. Aktuell entwickelt er mit Saša Stanišić die Verfilmung des Jugendromans Wolf.

Dorothea Löcker, geboren am 4. September 1948 in Wien. Verlegerin des Picus Verlags, Autorin und Illustratorin von Kinderbüchern, Lektorin und Grafikerin. Seit über 40 Jahren in der Kinderbuchbranche tätig, verfügt sie über umfassende Expertise in der Entwicklung und Gestaltung des Kinderbuchprogramms ihres Verlags. Mehrfaches Jury-Mitglied für das Mira-Lobe-Stipendium (Literarische Projekte der Kinder- und Jugendliteratur in Prosa, Lyrik, Dramatik und Illustration) sowie für den Romulus-Candea-Preis für Kinderbuchillustration. Lebt und arbeitet in Wien.

Antonia Prochaska (sie/ihr) lehrt zum Thema Kino an der Kunstuniversität Linz (künstlerisches Lehramt) und leitet an der Akademie des Österreichischen Films den Bereich der Filmbildung. In dieser Funktion, entwickelt sie angewandte Filmbildungsprojekte wie z.B. die Kann Film die Welt verbessern? Schulprojektwochen, oder die GEN SLASH Jugendjury, und kooperiert für den Young Audience Award mit der European Film Academy. Ein weiterer Fokus ist die internationale Vernetzung, der Austausch und Wissenstransfer für die Filmbildung. 2023 hat sie den Arbeitskreis für Filmbildung in Österreich initiiert, 2025 war sie Teil der Auswahlkommission des Goldenen Spatz und hat 2026 einen Think Tank zum Thema Kino ohne Kinder auf der Diagonale mitgestaltet. Ihr Diplom in Bildender Kunst hat sie 2015 mit einer künstlerisch forschenden Arbeit zum Thema Monster und Drastische Ästhetik im phantastischen Film abgeschlossen.

 

Ein österreichischen Kino zu stärken, das die Liebe zum Medium Film weckt und dabei junge Menschen und ihre Familien als relevantes und kritisches Publikum der Gegenwart in all seiner Vielseitigkeit ernst nimmt, und ist ihr Ziel.

Isa Schieche lebt und arbeitet als bildende Künstlerin und Filmemacherin in Wien. In ihrer bildhauerischen und filmischen Arbeit thematisiert sie Brauchtum und Handwerk, Schwesternschaft und Queerness. 2024 erhielt Isa Schieche den Max Ophüls Preis - Bester Kurzfilm für “Die Räuberinnen” und den Dorothea-von-Stetten-Kunstpreis. 2025 erhielt sie für “Lawles” den Hauptpreis des Drehbuchwettbewerbs If she can see it, she can be it.

Isa Schieche war Teil des Programmboards des Festival der Regionen, das im Juni 2025 in Braunau am Inn stattfand.

Ihre Filme wurden bei zahlreichen Festivals gezeigt wie dem SXSW-Texas, BFI Flare London, Diagonale Graz, Palm Springs International Film Festival, Frameline48 San Francisco und Kasseler Dokfest.


Pitching - Save the Date

29. Juni 2026, 9 - 16 Uhr

Ort: WKW , Straße der Wiener Wirtschaft 1, 1020 Wien

 

Nach der ersten Preisverleihung findet ein ganztägiges Pitching statt. Für durch die Jury ausgewählten Teilnehmer*innen des Wettbewerbs wird so die Möglichkeit geschaffen, die für den Wettbewerb entwickelten Stoffe  Produzent*innen und Producer*innen aus der Filmbranche vorzustellen und sich im persönlichen Gespräch wertvolles Feedback zu holen.

 

Die Teilnehmer*innen werden im Anschluß an die Preisverleihung verständigt.

 

Wir freuen uns sehr wieder mit der Wirtschaftskammer Wien - Fachvertretung Wien Film- und Musikwirtschaft zu kooperieren und das Pitching wieder in den bereits erprobten Räumlichkeiten der WKW stattfinden zu lassen.

 

Die Pitching-Veranstaltung ist eine Kooperation von Drehbuchforum Wien, Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, Österreichischen Filminstituts/Gender*Diversity*Inclusion, FC GLORIA – Feminismus Vernetzung Film, Film Fatale - Interessensgemeinschaft österreichischer Producerinnen & Produzentinnen, Propro Produzentinnenprogramm, und der Fachvertretung Film und Musikwirtschaft der WKW. 



Ausschreibung des 10. Drehbuchwettbewerbs

Thema: Familienfilm

 

Special Guest: Eva Novrup Redval

Wir konnten für den Kick-Off der 10. Runde am 10. Dezember 2025 Eva Novrup Redval von der Universität Kopenhagen für ein Keynote-Gespräch zu ihrem Buch "Writing and Producing for Children and Young Audiences - Cases from Danish Film and Television“ gewinnen (In Dänemark sind 25% der Fördermittel für Kinder- und Jugendfilm reserviert!). Eva Novrup Redval hat als Inspiration für Autor*innen auch aus ihren Studien berichten, welche Themen für Kinder und Jugendliche spannend sind. Als Motivation für Produzent*innen und Förderstellen wurde der große Erfolg verschiedener 2025 produzierter dänischer Filme analysiert. Moderation des Gesprächs: Antonia Prochaska (Leitung der Filmbildung bei der Akademie des Österreichischen Films) und Flora Mair (drehbuchFORUM Wien).

 

Die Details zur Neuausschreibung (Fokus, Zeitplan etc) finden Sie in der Rubrik "Bewerbung" 

 

Der zweistufige Drehbuchwettbewerb richtet sich an die österreichische Filmbranche. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher*innen und Auslandsösterreicher*innen sowie Personen mit ständigem Wohnsitz in Österreich. Einzureichen sind Exposés für abendfüllende Kino-Spielfilme mit mindestens einer zentralen Frauenfigur* zum Thema: Familienfilm

Die Einreichfrist: 25. Februar 2026

 

Preisgeld 1. Stufe: 5× 4.000 Euro und dramaturgische Begleitung zur Entwicklung eines Treatments 2. Stufe: 1× 12.000 Euro und dramaturgische Begleitung zur Entwicklung eines Drehbuchs

 

Der zweistufige Wettbewerb

 

Der zweistufige Drehbuchwettbewerb IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT findet 2026 zum zehnten Mal statt. Ziel des Wettbewerbes ist es, die vermehrte Entstehung differenzierter, komplexer Frauen*figuren jenseits der Klischees für das österreichische und internationale Kino zu fördern. Insgesamt werden in zwei Wettbewerbsstufen Preisgelder in einer Gesamthöhe von 30.000 Euro vergeben. Die Preisgelder kommen den Autor*innen zugute. Dazu kommt eine dramaturgische Begleitung in einer Gesamthöhe von 10.500 Euro.

 

Mit einer gezielten Unterstützung von Drehbuchautor*innen bei der Entwicklung von Frauen*figuren jenseits der Klischees wollen das Drehbuchforum Wien und das Österreichische Filminstitut dazu beitragen, dass heimische Autor*innen ihre Ideen in einem finanziell abgesicherten Rahmen frei ausarbeiten können, ohne (wie oft üblich) in Vorleistung zu gehen und ohne sich an vermeintlichen Erfolgsrezepten orientieren zu müssen.

 

 

Zeitplan
25. Februar 2026                    Einreichtermin
Ende Mai 2026                      Preisverleihung der ersten Stufe
Anfang Juni 2026                   Pitching
Anfang November 2026         Treatment-Abgabe der fünf prämierten Stoffe
Ende November 2026            Hauptpreisverleihung

 

Alle Informationen zu Ausschreibung >

 

 



Eine Initiative des Drehbuchforum Wien, des BMWKMS und des Österreichischen Filminstituts/gender*in*equality,  in Kooperation mit FC Gloria – Feminismus Vernetzung Film.

Konzept: drehbuchFORUM Wien (Wilbirg Brainin-Donnenberg) in Kooperation mit dem Österreichischen Filminstitut gender*in*equality (Iris Zappe-Heller), und FC Gloria – Feminismus Vernetzung Film.