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Wir hoffen, Sie hatten einen schönen und erholsamen Sommer!

Wir freuen uns sehr Ihnen schon einige Veranstaltungen im Herbst und Winter ankündigen zu können:
Am 2. und 3. Oktober 2026 findet jeweils ab 9h früh in der Filmakademie Wien die Konferenz Kritik der Dramaturgie statt, bei der spannende internationale Expert*innen das Thema „Kritik der Dramaturgie“ aus Theorie und Praxis beleuchten, es referieren auch einige unserer Mitglieder wie Thomas Reider, Kathrin Resetarits, Niklas Pollmann, Gabriele Sindler. Es ist eine Veranstaltung des deutschsprachigen Netzwerks Drehbuchforschung und der Filmakademie Wien in Kooperation mit dem Drehbuchforum Wien. Anmeldung unbedingt erforderlich.


Am 7. Oktober 2026 veranstalten wir in Kooperation mit New Voices ein Let’s talk about scripts mit Magdalena Chmielewska zu ihrem Film Teresas Körper im Admiralkino. Wir konnten das Projekt als erste Förderstelle mit scriptLAB docu unterstützen, Magdalena Chmielewska gewann neben zahlreichen anderen Preisen auch den Thomas Pluch Spezialpreis der Jury 2026. Die Moderation wird Elisabeth Scharang übernehmen.

 

Am 15. Oktober 2026 um 9.30 in der Früh sind wir wieder bei den Stadt Wien - Büchereien mit unserer Reihe Kino. Lesen. mit Mo Harawe zu seinem Drehbuch und Film The Village next to Paradise zu Gast. Die Veranstaltung richtet sich an Schulklassen und interessiertes Kinopublikum.

 

Aufgrund von Budgetkürzungen können wir unser bewährtes Table Reading for Dialogues nur mehr einmal pro Jahr anbieten, wir freuen uns sehr, dass es am 16. Oktober 2026 endlich wieder stattfinden kann. Bitte um Ihre Anmeldung und Zusendung Ihrer Drehbuchszenen bis 28. September 2026.

 

Noch ein kurzer Vorausblick auf bereits fixierte Veranstaltungen im November und Dezember:

Am 4. November 2026 freuen wir uns auf ein Let’s talk about scripts zu Gentle Monster mit Marie Kreutzer im Filmcasino und am 23. November 2026 auf ein Let’s talk about scripts zu Wiener Blues – The Loneliest Man in the World mit Tizza Covi und Rainer Frimmel in Kooperation mit dem Stadtkino im Künstlerhaus.

 

Am 26. November 2026 findet auf der Buch Wien eine neuerliche Kooperation mit Creative Europe Media Desk Austria statt: Wir konnten die Drehbuchautorin, Film- und Theaterregisseurin Nina Kusturica zu einem Gespräch über ihren neuen Film Mama Sarajevo gewinnen, es geht um persönliche und politische Reflexionen der Filmemacherin zum Marienhof, der alten Heimat, der Familienwohnung - 32 Jahre nach der Flucht aus Sarajevo, sowie Gedanken zum Imperialismus der Habsburger und zum Begriff Balkan.

 

Schon jetzt freuen wir uns, Sie zur Hauptpreisverleihung der 10. Runde unseres Drehbuchwettbewerbs If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischées am 30. November 2026 zum Thema/Genre Familienfilm im Filmcasino einzuladen. Wir werden dabei auch das 10-jährige Jubiläum des Wettbewerbs gebührend feiern.

 

Die nächsten Einreichtermine für unser erfolgreiches Stoffentwicklungsprogramm scriptLAB sind: scriptLAB docu - 16. September 2026 und scriptLAB fiction - 4. November 2026. Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen.

 

Ein weiterer Einreichtermin: Die Stadt Graz schreibt den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb 2027 aus, Einreichrfrist ist der 30. November 2026.

 

Wir gratulieren Markus Schleinzer mit Co-Autor Alexander Brom mit Rose zur Nominierung als Österreichischer Kandidat für den Auslandsoscar.

Wir gratulieren unserem Vorstandsmitglied Marie Kreutzer zu den zahlreichen Festivaleinladungen und dem Netflix Release von Gentle Monster und freuen uns auf das Let´s talk about scripts am 4. November. Wir danken Marie Kreutzer sehr für ihr langjähriges Engagement für Drehbuchautor*innen im Aufsichtsrat des österreichischen Filminstituts. Herzlichen Dank an Agnes Pluch, die von Andreas Babler als Nachfolgerin im ÖFI-Aufsichtsrat bestellt wurde, für ihre Bereitschaft.

Weiters gratulieren wir Manuel Wetscher und seinem Co-Autor Bernhard Jarosch zur Weltpremiere ihres Films Eklipse am Filmfestival Venedig (Sektion Orizzonti) und freuen uns, dass wir das Projekt mit scriptLAB fiction fördern konnten.

Olga Kosanovićs Dokumentarfilm Noch lange keine Lipizzaner feiert am 17. September 2026 um 20:00 Uhr im Gartenbaukino Wien die Dernière des großen Kinoerfolgs. Im Juni wurde der Film mit dem Österreichischen Filmpreis für den Besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Wir unterstützten mit scriptLAB docu als erste Förderstelle das Projekt und gratulieren Olga Kosanović zum tollen Erfolg.

 

Sowohl der Drehbuchverband Austria als auch das Drehbuchforum Wien engagieren sich seit vielen Monaten für die Investitions-Verpflichtung und Streamingabgabe. Die Verhandlungen stagnieren und wir fordern endlich die Einführung eines fairen Beitrags der internationalen Streamingplattformen zum österreichischen Film und unterstützen die Social Media Kampagne #FairStreamtBesser. 
Wir hoffen dringend auf die Einführung im Herbst!

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei unseren Veranstaltungen!

 

Herzliche Grüße 

Wilbirg Brainin-Donnenberg, Christian Neubacher, Flora Mair

drehbuchFORUM Wien

Let's talk about scripts - "Teresas Körper" mit Magdalena Chmielewska

Anmeldung

Kino. Lesen.
Mo Harawe zu The Village Next to Paradise

 

15.10.2026, 9.30 Uhr, Hauptbücherei Wien

 

Die Stadt Wien Büchereien und das Drehbuchforum Wien laden Schulklassen ein, sich anhand von österreichischen Filmen mit gesellschaftsrelevanten Themen zu beschäftigen. Ausgehend vom Drehbuch geht es um die Entwicklung der Geschichte und die spannende Umsetzung in einen Kinofilm. Manchmal ist auch ein Roman die Grundlage für den Weg vom Buch zum Film.

Bei der nächsten Ausgabe von Kino lesen ist der preisgekrönte somalisch-österreichische Drehbuchautor und Regisseur Mo Harawe mit seinem Film The Village next to Paradise zu Gast. Der Film feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes und erhielt fünf Auszeichnungen beim Österreichischen Filmpreis, darunter Bester Spielfilm, der Regiepreis und die Ehrung für das beste Drehbuch.

 

Moderation: Christian Neubacher (Drehbuchforum Wien)

Die Veranstaltung richtet sich an Schulklassen (10 - 16 Jahre) und interessiertes Kinopublikum.

 

Stadt Wien - Büchereien, 1070 Wien, Urban-Loritz-Platz 2a

In Kooperation mit den Büchereien Wien

Eintritt frei!

 

 

Kritik der Dramaturgie


Konferenz des deutschsprachigen Netzwerk Drehbuchforschung, der Filmakademie Wien und des Drehbuchforum Wien

2. und 3. Oktober 2026

Die Konferenz Kritik der Dramaturgie widmet sich aus doppelter Perspektive der Dramaturgie als kritische Praxis. Einerseits geht es um die Kritik an Dramaturgie – um normative Erzählstrukturen und ihre ideologischen Implikationen und die Frage, welche Geschichten durch welche Dramaturgien hervorgebracht oder auch verhindert werden. Andererseits geht es um die Kritik mit Dramaturgie – der Frage nach dem analytischen und transformativen Potential dramaturgischer Verfahren. Dramaturgie wird dabei als Architektur eines Werks und als angewandte Disziplin aufgefasst, die sich auf die konkrete ästhetische Gestaltung von Filmen und medialen Werken konzentriert. Damit positioniert sich Dramaturgie als wissenschaftliche Praxis im Feld der Ästhetik – vergleichbar mit der Poetik –, die reflexiv die Bedingungen und Möglichkeiten künstlerischer Gestaltung erforscht. Mit dem theoretischen Instrumentarium der Dramaturgie lässt sich untersuchen, wie mediale Anordnungen Wirklichkeit nicht nur repräsentieren, sondern rahmen, vermitteln und überhaupt erst konstituieren.

Die Kooperation des Netzwerk Drehbuchforschung, der Filmakademie Wien und dem Drehbuchforum Wien versammelt verschiedene internationale Expert*innen, die am 2. und 3. Oktober ihre Vorträge an der mdw abhalten und diskutieren.

 
2. & 3. Oktober 2026, jeweils 9:00 Uhr
Arthouse-Kino, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
Eintritt frei!

Anmeldung via E-Mail an Pipi Fröstl: froestl@mdw.ac.at

Details mit Programm >

Konferenz

Table Reading for Dialogues

16. Oktober 2026

 

Erneut laden wir ein, Dialogszenen zu unserem Table Reading einzureichen. Dabei werden ausgewählte Drehbuchszenen von professionellen Schauspieler*innen gelesen, um Autor*innen in der Phase der Drehbuchentwicklung, besonders bei der Gestaltung von Szenen und Dialogen, zu unterstützen.
In einem moderierten Gespräch werden gemeinsam mit den Schauspieler*innen und den anderen Autor*innen die Eindrücke ausgetauscht und mögliche Lösungen diskutiert. Table reading for Dialogues ist eine geschlossene Runde der Beteiligten.

Die Drehbuchautorin, Dramaturgin und Schauspielerin Hilde Berger stellt die Schauspieler*innen zusammen und leitet die Lesung.

3 bis 4 Autor*innen können teilnehmen. Mitglieder werden vorgereiht. Die Veranstaltung findet den ganzen Tag, voraussichtlich von 10 – 18 Uhr statt.

 

Die Teilnahme ist kostenlos!

Ein fertig ausgearbeitetes Drehbuch muss noch nicht vorhanden sein.

 

Anmeldung und Einreichunterlagen bis 28. September 2026

an office@drehbuchforum.at

 

Bitte keine fertigen Drehbücher einreichen!

Alle Unterlagen, vor allem die Szenen, in deutsch.

Alle weiteren Informationen >

Stoffentwicklung

Nina Kusturica zu Mama Sarajevo

 

Gespräch im Rahmen der Buch Wien

Do, 26. November 2026, 10 Uhr, Donaulounge, Buch Wien (Messe Wien, Halle D und C)

 

Die Drehbuchautorin, Film- und Theaterregisseurin Nina Kusturica spricht über den Schreib- und Entstehungsprozess ihres neuesten Films Mama Sarajevo. Darin kehrt sie mit ihrer Mutter von Wien nach Sarajevo zurück, um den Verkauf ihrer Familienwohnung im Marijn Dvor (Marienhof) zu organisieren - 32 Jahre nach der Flucht. Es geht ihr dabei um eine Erforschung eines Ortes und dessen, was dieser als alte Heimat bedeutet, politisch sowie persönlich.

Unter anderem dienten die Texte Maria Todorovas als Grundlage für eine intensive Beschäftigung mit Aspekten der Verbundenheit, der imperialistischen Methoden der Habsburger Monarchie, sowie der Verwendung des Begriffs Balkan.

 
Nina Kusturica

Nina Kusturica ist Film- und Theaterregisseurin sowie Autorin.

Ihre Kinofilme – darunter Ciao Chérie (2017), Little Alien (2009) und Auswege (2003), ebenso wie ihre Dokumentar- und Kurzfilme wurden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt und ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an ihrem neuen Kinodokumentarfilm Mama Sarajevo, der im Frühjahr 2027 in den heimischen Kinos zu sehen sein wird.

Am Theater inszenierte sie unter anderem am Dschungel Wien, im WERK X und im Kosmos Theater.

Sie lehrt Film und Filmschauspiel an Universitäten, gibt Workshops, arbeitet als dramaturgische Beraterin und ist regelmäßig als Jurorin und Beiratsmitglied für Förderinstitutionen und Filmfestivals tätig.

Geboren in Mostar, aufgewachsen in Sarajevo, lebt sie seit 1992 in Wien.

 

Moderation: Wilbirg Brainin-Donnenberg 

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung erneut in Kooperation mit Creative Europe MEDIA Desk Austria im BMWKMS stattfindet. 


Alle Details > 

Buch Wien 

If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees


Hauptpreisverleihung 10. Runde - Thema: Familienfilm und 10 Jahres-Jubiläum

Save the Date: 30.11.2026, 20.15 Uhr, Filmcasino

 

Am Montag, den 30. November 2026, findet die feierliche Hauptpreisverleihung des zweistufigen Drehbuchwettbewerbs IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT im Filmcasino in Wien statt. 

Die hochkarätige Jury wird aus den fünf Gewinner*innen der ersten Stufe das beste Treatment auszeichnen. Der/die Preisträger*in erhält 12.000 Euro und dramaturgische Begleitung zur Entwicklung eines Drehbuchs.

Zu unserer 10. Ausgabe werden wir das Jubiläum mit einem Rückblick feiern und alle Preisträger*innen der letzten Jahre dazu einladen. 

 

Die Preisträger*innen der 1. Wettbewerbsstufe


·      Diego Rojas Ortiz und Jorge Luis García mit Coral Child

·      Maximilian Fürst mit Der Erlebnisbericht

·      Lilli Schwabe und Kathi Senn mit Das Flüstern des Waldes

·      Ella Stanley und Moritz Licht mit Die Wimplewoods

·      Barbara Wolfram mit Wirbel

 

Eine faszinierende Bandbreite an Projekten und Protagonistinnen*, die ungewöhnliche Geschichten verspricht:

 

Die neunjährige Lucía, die in der Nähe einer Meeresforschungsstation aufwächst, entwickelt eine stille Freundschaft zu einem in den Korallen lebenden Wesen und lernt dabei, die Natur als etwas zu begreifen, das aktiv zurückblickt. Eine Geschichte, die dem Ozean eine intime, kindliche Präsenz verleiht und damit ökologische Trauer in eine unmittelbare Erfahrung transferiert. (Coral Child)

 

Eine achtjährige Pflegefamilientochter droht kurz vor dem Wiedersehen mit ihrer leiblichen Mutter alles zu verlieren, als sie in einer Kinderbande bestehen will und bei einem Ladendiebstahl erwischt wird. Die Geschichte zeigt, was es bedeutet als Frau, als Pflegemutter, als Mädchen und als Schülerin ganz selbstverständlich mehr Fürsorgearbeit leisten zu müssen als andere. (Der Erlebnisbericht)

 

In dem modernen Märchen entdecken zwei Waisenkinder ein uraltes Familiengeheimnis und folgen in den Wäldern den Spuren ihrer (Räuber-)Vorfahren. Es braucht keinen Prinzen mehr, der alle rettet. Das erledigen die Mädchen selbst, mit Hilfe von Pilzen. So lernen sie, dass der größte Schatz weder Gold noch Geld ist, sondern die Natur. (Das Flüstern des Waldes)

 

Die Heldin ist eine neugierige Maus, die von ihrem Froschkönig-Vater losgeschickt wird, um angesichts eines drohenden Krieges auf einem verlassenen Minigolfplatz das Tierreich zu retten. Uns begegnet ein Hamster mit Angststörungen, ein vierzehnjähriger Junge, der vom Zweiten Weltkrieg besessen ist, eine Eidechse, die gerne raucht, obwohl sie mit jedem Zigarettenzug kurz in Ohnmacht fällt. Ein Familienfilm der etwas wilderen Sorte. (Die Wimplewoods)

 

Eine zehnjährige Mathematikbegeisterte zieht mit ihren Müttern aufs Land und sucht Halt in Zahlen und Formeln, während um sie herum alles in Bewegung gerät. Sie startet mit zwei neuen Freund*innen eine Petition für einen umstrittenen Windpark, wodurch sie beim gemeinsamen Haustürwahlkampf lernt, dass Zuhören wichtiger ist als Rechthaben. (Wirbel)

 

 

Wir danken der fünfköpfigen Jury:

 

Anne Gröger Drehbuchautorin und Schriftstellerin

Senad Halilbašić Drehbuchautor und Dramaturg

Dorothea Löcker Verlegerin, Autorin und Illustratorin

Antonia Prochaska Leiterin des Bereichs Filmbildung der Akademie des Österreichischen Films

Isa Schieche Vorjahrespreisträgerin, Drehbuchautorin und Regisseurin

 

Die Biografien der Jurymitglieder sowie weitere Infos zum Wettbewerb finden Sie hier und unterhalb: https://www.drehbuchforum.at/stoffentwicklung/wettbewerb-if-she-can-see-it/

 

Der 2016 initiierte Drehbuchwettbewerb IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT. Frauen*figuren jenseits der Klischees unterstützt Autor*innen bei der Entwicklung innovativer Frauen*figuren mit dem Ziel mehr Vielfalt, Lebendigkeit und neue Vorbilder in die Drehbücher und damit auch in die österreichischen und internationalen Kinos zu bringen.

 

Dank an das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport – unser Partner des Wettbewerbs – danke an Peter Schernhuber für die Finanzierung des Wettbewerbs, um den uns viele beneiden. Danke an Roland Teichmann – Leiter des Österreichische Filminstitut und Iris Zappe-Heller - Stellvertretende Leiterin des Österreichischen Filminstituts und Beauftragte für Gender*Diversity*Inclusion für ihr kontinuierliches Engagement.

 

Drehbuchwettbewerb

#FairStreamtBesser

 

Filmwirtschaft startet Social-Media-Kampagne

 
Mehr als 100 prominente Schauspieler*innen, Regisseur*innen und weitere Filmschaffende treten gemeinsam für die Einführung einer Streamingabgabe in Österreich ein. Unter dem Kampagnenmotto #FairStreamtBesser machen sie mit persönlichen Videos und Sujets in den kommenden Wochen in den sozialen Medien darauf aufmerksam, warum internationale Streamingplattformen einen fairen Beitrag zum österreichischen Film leisten sollen.

Unterstützt wird #FairStreamtBesser unter anderem von Verena Altenberger, Manuel Rubey, Simon Schwarz, Valerie Huber, Pia Hierzegger, Lilian Klebow, Erwin Steinhauer, Ursula Strauss, Anton Noori, Gregor Seberg, Günther Lainer, Antonia Stabinger, Elke Winkens und Harald Sicheritz sowie zahlreichen weiteren Filmschaffenden aus unterschiedlichen Bereichen der österreichischen Filmwirtschaft.

„Wenn sich mehr als 100 Filmschaffende gemeinsam öffentlich zu Wort melden, ist das ein starkes Signal an die Politik. Die Streamingabgabe wird seit Monaten diskutiert. Im Herbst muss aus den Diskussionen eine Entscheidung werden. Österreich braucht endlich faire Wettbewerbsbedingungen und eine nachhaltige Finanzierung für den heimischen Film“, sagt Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Obmann des Fachverbandes der Film- und Musikwirtschaft.

 

Die Filmwirtschaft erwartet Entscheidung im Herbst
Die Forderung hinter #FairStreamtBesser ist klar: Internationale Streaminganbieter, die in Österreich Umsätze erzielen, sollen auch einen fairen Beitrag zum heimischen Filmstandort leisten – durch eine Kombination aus Streamingabgabe und Investitionen in heimische Produktionen. Vergleichbare Modelle bestehen bereits in zahlreichen europäischen Ländern. Die Kampagne wird in den kommenden Wochen mit Videos und Sujets der beteiligten Filmschaffenden über die sozialen Medien weitergeführt.

 

Der Start erfolgt bewusst am Tag des Sommergesprächs von Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler. Nach den politischen Diskussionen der vergangenen Monate erwartet die Filmwirtschaft nun konkrete Entscheidungen im Herbst.

 

„Andreas Babler hat sich klar zur Stärkung des österreichischen Films bekannt. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit den Koalitionspartnern eine dauerhafte Lösung umzusetzen. Mehr als 100 Filmschaffende senden mit #FairStreamtBesser ein starkes Signal: Wer von unserem Filmstandort, unseren Talenten und unserem Know-how profitiert, soll auch einen fairen Beitrag leisten. Die Branche ist bereit – im Herbst ist die Politik am Zug“, so Claudia Wohlgenannt, die Initiatorin der Kampagne und Obfrau der Film- und Musikwirtschaft in Wien.

 

Sowohl der Drehbuchverband Austria als auch das Drehbuchforum Wien engagieren sich seit vielen Monaten für die Investitions-Verpflichtung und Streamingabgabe und unterstützen die Kampagne! 


Weitere Informationen auf der WKO-Seite >

 

Streamingabgabe

Nächster Einreichtermin

16. September 2026

 

scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden. Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.

 

Durch Kürzungen unserer Förderstellen sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für ScriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.

 

Weitere Informationen >

Stoffentwicklung

Nächster Einreichtermin

4. November 2026

 

scriptLAB fiction unterstützt Drehbuchautor*innen bei der Erarbeitung von Treatments zu Langspielfilmprojekten, bei denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Drehbuchautor*innen, aber auch Nachwuchsautor*innen können ins Programm aufgenommen werden. Neben einer professionellen dramaturgischen Hilfestellung wird eine finanzielle Förderung für die Erarbeitung des Treatments vergeben.
Wir weisen darauf hin, dass scriptLAB kein Ausbildungsprogramm ist. Personen ohne jegliche Drehbuch- oder Schreib-Erfahrung sind daher von der Teilnahme ausgeschlossen.

 

Durch Kürzungen unserer Förderstellen sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für scriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.

 

Weitere Informationen >

Stoffentwicklung

Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


Ausschreibung 2027

Bis zum 30. November können Treatments zu folgendem Thema eingereicht werden: ECHOS

Echos im Innen und Außen. In der Landschaft, im Raum, im Körper, in der Zeit. Ein Widerhall, etwas, das zu uns zurückkommt, mitunter auf verschlungenen Wegen. Tönende Echos die uns Räume erkunden lassen, Hindernisse orten, Wege aufzeigen. 

Namensgeberin, die Nymphe Echo, war eine unerschöpfliche Geschichtenerzählerin, der schließlich die Stimme geraubt wurde. Am Ende blieben ihr nur ihre letzten Worte und sie immer und immer wieder zu wiederholen. 

Auf der Suche nach sichtbaren und unsichtbaren Spuren.

 

Der Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb wurde 1989 aufgrund einer Initiative des Autors und Regisseurs Bernhard Frankfurter (1946 - 1999) gemeinsam mit dem Kulturreferat der Stadt Graz initiiert. Damit soll das Lebenswerk des 1894 in Graz geborenen Filmpoeten Carl Mayer, der als einer der wichtigsten Drehbuchautoren der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gilt, gewürdigt werden.

Der Wettbewerb ist Carl Mayers Werk und dessen filmischer Leidenschaft gewidmet und stellt einen Beitrag zur qualitativen Verbesserung der deutschsprachigen Drehbuchkultur sowie Impuls für den heimischen (Kino-)Film dar.
Von den eingereichten Arbeiten werden authentische Filmsprache, innovative Dramaturgie und Expressivität der filmischen Sprache gefordert. Verlangt wird die anonyme Einreichung eines kinofilmgerechten fiktionalen oder dokumentarischen Treatments.

 

Die Landeshauptstadt Graz prämiert den Carl-Mayer-Drehbuchpreis mit 15.000,-- Euro für den Hauptpreis und mit 7.500,-- Euro für den Förderungspreis; der Carl-Mayer-Drehbuchpreis zählt zu den am höchsten dotierten Drehbuchpreisen Österreichs.


Jury

Françoise von Roy (Drehbuchberaterin, DE; Juryvorsitz)
Felix von Boehm (Produzent, DE)
Reza Rasouli (Drehbuchautor, Förderpreisträger 2026, IRN)
Franziska Pflaum (Drehbuchautorin, Regisseurin, AT)
Louise Peter (Drehbuchautorin, DE)

 

Die Verleihung findet gemeinsam mit dem Thomas Pluch Drehbuchpreis im Rahmen der Diagonale statt.

Details zur Einreichung >