
Let's talk about scripts - "Teresas Körper" mit Magdalena Chmielewska
7. Oktober 2026, Admiralkino Wien - New Voices meets Drehbuchforum
Teresas Leben ist von den Schmerzen bestimmt, die sie in ihrem Körper trägt – unsichtbar, doch stets präsent. Auf der Suche nach Linderung legt sie sich auf den Boden, zu Hause oder unter den geliebten Sauerkirschbaum. Doch als Traumata aus der Vergangenheit sie wieder einholen, muss Teresa fliehen und begibt sich mit ihren erwachsenen Töchtern Magda und Ola auf eine Reise mit ungewissem Ausgang. Zwischen dokumentarischer Beobachtung und fiktionalisierter Erzählung verwebt Magdalena Chmielewska in ihrem poetischen Langfilmdebüt TERESAS KÖRPER Leid, Hoffnung und den Wunsch nach Befreiung zu einem eindringlichen Porträt weiblicher Erfahrung, familiärer Beziehungen und widerständiger Selbstbehauptung.
Wir freuen uns sehr auf das Gespräch mit Magdalena Chmielewska über die Drehbucharbeit und sind sehr stolz darauf, dass das Projekt in der Stoffentwicklung durch ScriptLAB docu unterstützt werden konnte. 2026 wurde das Drehbuch mit dem Thomas Pluch Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.
Teresas Körper (AT/PL 2026, 76 min)
Film: 19:30 (Kartenreservierung im Kino)
Gespräch: 20.45
Admiralkino, Burggasse 119, 1070 Wien
In Kooperation mit dem Label New Voices
Alle Spielzeiten + mehr Infos: https://www.new-voices.at/
Let´s talk about scripts!

Kino. Lesen.
The Village Next to Paradise
Mit Mo Harawe (Drehbuch und Regie)
15.10.2026, 9.30 Uhr, Hauptbücherei Wien
Die Stadt Wien Büchereien und das Drehbuchforum Wien laden Schulklassen ein, sich anhand von österreichischen Filmen mit gesellschaftsrelevanten Themen zu beschäftigen. Ausgehend vom Drehbuch geht es um die Entwicklung der Geschichte und die spannende Umsetzung in einen Kinofilm. Manchmal ist auch ein Roman die Grundlage für den Weg vom Buch zum Film.
Bei der nächsten Ausgabe von Kino lesen ist der preisgekrönte somalisch-österreichische Drehbuchautor und Regisseur Mo Harawe mit seinem Film The Village next to Paradise zu Gast. Der Film feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes und erhielt fünf Auszeichnungen beim Österreichischen Filmpreis, darunter Bester Spielfilm, der Regiepreis und die Ehrung für das beste Drehbuch.
Moderation: Christian Neubacher (Drehbuchforum Wien)
Die Veranstaltung richtet sich an Schulklassen (10 - 16 Jahre) und interessiertes Kinopublikum.
Stadt Wien - Büchereien, 1070 Wien, Urban-Loritz-Platz 2a
In Kooperation mit den Büchereien Wien
Eintritt frei!

Kritik der Dramaturgie
Konferenz des deutschsprachigen Netzwerk Drehbuchforschung, der Filmakademie Wien und des Drehbuchforum Wien, 2. und 3. Oktober 2026
Die Konferenz Kritik der Dramaturgie widmet sich aus doppelter Perspektive der Dramaturgie als kritische Praxis. Einerseits geht es um die Kritik an Dramaturgie – um normative Erzählstrukturen und ihre ideologischen Implikationen und die Frage, welche Geschichten durch welche Dramaturgien hervorgebracht oder auch verhindert werden. Andererseits geht es um die Kritik mit Dramaturgie – der Frage nach dem analytischen und transformativen Potential dramaturgischer Verfahren. Dramaturgie wird dabei als Architektur eines Werks und als angewandte Disziplin aufgefasst, die sich auf die konkrete ästhetische Gestaltung von Filmen und medialen Werken konzentriert. Damit positioniert sich Dramaturgie als wissenschaftliche Praxis im Feld der Ästhetik – vergleichbar mit der Poetik –, die reflexiv die Bedingungen und Möglichkeiten künstlerischer Gestaltung erforscht. Mit dem theoretischen Instrumentarium der Dramaturgie lässt sich untersuchen, wie mediale Anordnungen Wirklichkeit nicht nur repräsentieren, sondern rahmen, vermitteln und überhaupt erst konstituieren.
Die Kooperation des Netzwerk Drehbuchforschung, der Filmakademie Wien und dem Drehbuchforum Wien versammelt verschiedene Expert*innen, die am 2. und 3. Oktober ihre Vorträge an der mdw abhalten.
2. & 3. Oktober 2026, jeweils 9:00 Uhr
Arthouse-Kino, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
Eintritt frei!
Anmeldung via E-Mail an Pipi Fröstl: froestl@mdw.ac.at
Konferenz

Table Reading for Dialogues
16. Oktober 2026
Erneut laden wir ein, Dialogszenen zu unserem Table Reading einzureichen. Dabei werden ausgewählte Drehbuchszenen von professionellen Schauspieler*innen gelesen, um Autor*innen in der Phase der Drehbuchentwicklung, besonders bei der Gestaltung von Szenen und Dialogen, zu unterstützen.
In einem moderierten Gespräch werden gemeinsam mit den Schauspieler*innen und den anderen Autor*innen die Eindrücke ausgetauscht und mögliche Lösungen diskutiert. Table reading for Dialogues ist eine geschlossene Runde der Beteiligten.
Die Drehbuchautorin, Dramaturgin und Schauspielerin Hilde Berger stellt die Schauspieler*innen zusammen und leitet die Lesung.
3 bis 4 Autor*innen können teilnehmen. Mitglieder werden vorgereiht. Die Veranstaltung findet den ganzen Tag, voraussichtlich von 10 – 18 Uhr statt.
Die Teilnahme ist kostenlos!
Ein fertig ausgearbeitetes Drehbuch muss noch nicht vorhanden sein.
Anmeldung und Einreichunterlagen bis 2. September 2026
Bitte keine fertigen Drehbücher einreichen!
Alle Unterlagen, vor allem auch die Szenen, in deutsch.
Stoffentwicklung

If she can see it, she can be it. Frauen*figuren jenseits der Klischees
Hauptpreisverleihung 10. Runde - Thema: Familienfilm und 10 Jahres-Jubiläum
Am Montag, den 30. November 2026, findet die feierliche Hauptpreisverleihung des zweistufigen Drehbuchwettbewerbs IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT im Filmcasino in Wien statt.
Die hochkarätige Jury wird aus den fünf Gewinner*innen der ersten Stufe das beste Treatment auszeichnen. Der/die Preisträger*in erhält 12.000 Euro und dramaturgische Begleitung zur Entwicklung eines Drehbuchs.
Zu unserer 10. Ausgabe werden wir das Jubiläum mit einem Rückblick feiern und alle Preisträger*innen der letzten Jahre dazu einladen.
Die Preisträger*innen der 1. Wettbewerbsstufe
· Diego Rojas Ortiz und Jorge Luis García mit Coral Child
· Maximilian Fürst mit Der Erlebnisbericht
· Lilli Schwabe und Kathi Senn mit Das Flüstern des Waldes
· Ella Stanley und Moritz Licht mit Die Wimplewoods
· Barbara Wolfram mit Wirbel
Eine faszinierende Bandbreite an Projekten und Protagonistinnen*, die ungewöhnliche Geschichten verspricht:
Die neunjährige Lucía, die in der Nähe einer Meeresforschungsstation aufwächst, entwickelt eine stille Freundschaft zu einem in den Korallen lebenden Wesen und lernt dabei, die Natur als etwas zu begreifen, das aktiv zurückblickt. Eine Geschichte, die dem Ozean eine intime, kindliche Präsenz verleiht und damit ökologische Trauer in eine unmittelbare Erfahrung transferiert. (Coral Child)
Eine achtjährige Pflegefamilientochter droht kurz vor dem Wiedersehen mit ihrer leiblichen Mutter alles zu verlieren, als sie in einer Kinderbande bestehen will und bei einem Ladendiebstahl erwischt wird. Die Geschichte zeigt, was es bedeutet als Frau, als Pflegemutter, als Mädchen und als Schülerin ganz selbstverständlich mehr Fürsorgearbeit leisten zu müssen als andere. (Der Erlebnisbericht)
In dem modernen Märchen entdecken zwei Waisenkinder ein uraltes Familiengeheimnis und folgen in den Wäldern den Spuren ihrer (Räuber-)Vorfahren. Es braucht keinen Prinzen mehr, der alle rettet. Das erledigen die Mädchen selbst, mit Hilfe von Pilzen. So lernen sie, dass der größte Schatz weder Gold noch Geld ist, sondern die Natur. (Das Flüstern des Waldes)
Die Heldin ist eine neugierige Maus, die von ihrem Froschkönig-Vater losgeschickt wird, um angesichts eines drohenden Krieges auf einem verlassenen Minigolfplatz das Tierreich zu retten. Uns begegnet ein Hamster mit Angststörungen, ein vierzehnjähriger Junge, der vom Zweiten Weltkrieg besessen ist, eine Eidechse, die gerne raucht, obwohl sie mit jedem Zigarettenzug kurz in Ohnmacht fällt. Ein Familienfilm der etwas wilderen Sorte. (Die Wimplewoods)
Eine zehnjährige Mathematikbegeisterte zieht mit ihren Müttern aufs Land und sucht Halt in Zahlen und Formeln, während um sie herum alles in Bewegung gerät. Sie startet mit zwei neuen Freund*innen eine Petition für einen umstrittenen Windpark, wodurch sie beim gemeinsamen Haustürwahlkampf lernt, dass Zuhören wichtiger ist als Rechthaben. (Wirbel)
Wir danken der fünfköpfigen Jury:
Anne Gröger Drehbuchautorin und Schriftstellerin
Senad Halilbašić Drehbuchautor und Dramaturg
Dorothea Löcker Verlegerin, Autorin und Illustratorin
Antonia Prochaska Leiterin des Bereichs Filmbildung der Akademie des Österreichischen Films
Isa Schieche Vorjahrespreisträgerin, Drehbuchautorin und Regisseurin
Die Biografien der Jurymitglieder sowie weitere Infos zum Wettbewerb finden Sie hier und unterhalb: https://www.drehbuchforum.at/stoffentwicklung/wettbewerb-if-she-can-see-it/
Der 2016 initiierte Drehbuchwettbewerb IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT. Frauen*figuren jenseits der Klischees unterstützt Autor*innen bei der Entwicklung innovativer Frauen*figuren mit dem Ziel mehr Vielfalt, Lebendigkeit und neue Vorbilder in die Drehbücher und damit auch in die österreichischen und internationalen Kinos zu bringen.
Dank an das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport – unser Partner des Wettbewerbs – danke an Peter Schernhuber für die Finanzierung des Wettbewerbs, um den uns viele beneiden. Danke an Roland Teichmann – Leiter des Österreichische Filminstitut und Iris Zappe-Heller - Stellvertretende Leiterin des Österreichischen Filminstituts und Beauftragte für Gender*Diversity*Inclusion für ihr kontinuierliches Engagement.
Drehbuchwettbewerb

Nächster Einreichtermin
16. September 2026
scriptLAB docu unterstützt Dokumentarfilmregisseur*innen bei der Erarbeitung von Konzepten abendfüllender Kino-Dokumentarfilme, zu denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. scriptLAB ist als Labor zu verstehen, als Versuchs- und Experimentierraum, in dem ohne äußeren Druck Konzepte erarbeitet werden können.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Dokumentarfilmemacher*innen, aber auch Nachwuchsfilmschaffende können in das Programm aufgenommen werden. Für die Einreichung sollte das Projekt schon soweit recherchiert und eingegrenzt sein, dass die Frage nach der geeigneten Dramaturgie gestellt werden kann.
Durch Kürzungen unserer Förderstellen sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für ScriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.
Stoffentwicklung

Nächster Einreichtermin
4. November 2026
scriptLAB fiction unterstützt Drehbuchautor*innen bei der Erarbeitung von Treatments zu Langspielfilmprojekten, bei denen eine dramaturgische Begleitung gewünscht wird. Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene Drehbuchautor*innen, aber auch Nachwuchsautor*innen können ins Programm aufgenommen werden. Neben einer professionellen dramaturgischen Hilfestellung wird eine finanzielle Förderung für die Erarbeitung des Treatments vergeben.
Wir weisen darauf hin, dass scriptLAB kein Ausbildungsprogramm ist. Personen ohne jegliche Drehbuch- oder Schreib-Erfahrung sind daher von der Teilnahme ausgeschlossen.
Durch Kürzungen unserer Förderstellen sind wir gezwungen wir die finanzielle Unterstützung für scriptLAB Stipendiat*innen vorrübergehend von 2.200 (für Nachwuchsautor*innen) bzw. 3.300 (für Profis) herabzusetzen auf 2.000 Euro und 3.000 Euro, um keine Plätze streichen zu müssen.
Stoffentwicklung

Streaming & Co.
Best Practice Case Study: Vienna Game
Mit Stefan Brunner, Bettina Kuhn (Producerin) und Sandra Bohle (Moderation)
3. Dezember 2026, 18:00-22:00, Grand Loft im Filmquartier Wien
Die sechsteilige Disney+ Original Serie “Vienna Game” widmet sich dem Wiener Kongress 1814/15, der ersten großen europäischen Weichenstellung im 19. Jahrhundert, reich an Humor, Suspense, Intrigen, Twists und skurrilen Charakteren. Gedreht wurde die Satire-Serie von Creator und Autor Stefan Brunner 2024, der Release ist im November.
Die TV und Online-Landschaft verändert sich rasant, die Player Netflix, Apple TV+, Amazon Prime Video und Sky sorgen für eine Dynamisierung des Marktes, die positive aber auch negative Seiten hat.
Diese Aspekte wollen wir bei der Veranstaltung beleuchten. Inhaltlich und produktionstechnisch spannen wir den Bogen von der Entwicklung der Idee bis zur Realisierung der Serie, mit Best Practice Beispielen und Fragen aus dem Publikum.
Das dreistündige moderierte Gespräch findet in zwei Blöcken zu je 90 Minuten statt mit einer ausführlichen Pause dazwischen um Vernetzung und Verpflegung. Anschließend laden wir zu einem Umtrunk.
Die Veranstaltung richtet sich an Drehbuchautor*innen, Regisseur*innen, Produzent*innen, TV-Redakteur*innen, Dramaturg*innen, Förderstellen, Streaming-Redakteur*innen.
Details und Anmeldung folgen demnächst.
Save the date

#FairStreamtBesser
bin mir nicht sich was wir da genau bringen sollen, können wir Mo besprechen
Filmwirtschaft startet Social-Media-Kampagne
Mehr als 100 prominente Schauspieler*innen, Regisseur*innen und weitere Filmschaffende treten gemeinsam für die Einführung einer Streamingabgabe in Österreich ein. Unter dem Kampagnenmotto #FairStreamtBesser machen sie mit persönlichen Videos und Sujets in den kommenden Wochen in den sozialen Medien darauf aufmerksam, warum internationale Streamingplattformen einen fairen Beitrag zum österreichischen Film leisten sollen.
Unterstützt wird #FairStreamtBesser unter anderem von Verena Altenberger, Manuel Rubey, Simon Schwarz, Valerie Huber, Pia Hierzegger, Lilian Klebow, Erwin Steinhauer, Ursula Strauss, Anton Noori, Gregor Seberg, Günther Lainer, Antonia Stabinger, Elke Winkens und Harald Sicheritz sowie zahlreichen weiteren Filmschaffenden aus unterschiedlichen Bereichen der österreichischen Filmwirtschaft.
„Wenn sich mehr als 100 Filmschaffende gemeinsam öffentlich zu Wort melden, ist das ein starkes Signal an die Politik. Die Streamingabgabe wird seit Monaten diskutiert. Im Herbst muss aus den Diskussionen eine Entscheidung werden. Österreich braucht endlich faire Wettbewerbsbedingungen und eine nachhaltige Finanzierung für den heimischen Film“, sagt Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Obmann des Fachverbandes der Film- und Musikwirtschaft.
Die Filmwirtschaft erwartet Entscheidung im Herbst
Die Forderung hinter #FairStreamtBesser ist klar: Internationale Streaminganbieter, die in Österreich Umsätze erzielen, sollen auch einen fairen Beitrag zum heimischen Filmstandort leisten – durch eine Kombination aus Streamingabgabe und Investitionen in heimische Produktionen. Vergleichbare Modelle bestehen bereits in zahlreichen europäischen Ländern. Die Kampagne wird in den kommenden Wochen mit Videos und Sujets der beteiligten Filmschaffenden über die sozialen Medien weitergeführt.
Der Start erfolgt bewusst am Tag des Sommergesprächs von Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler. Nach den politischen Diskussionen der vergangenen Monate erwartet die Filmwirtschaft nun konkrete Entscheidungen im Herbst.
„Andreas Babler hat sich klar zur Stärkung des österreichischen Films bekannt. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit den Koalitionspartnern eine dauerhafte Lösung umzusetzen. Mehr als 100 Filmschaffende senden mit #FairStreamtBesser ein starkes Signal: Wer von unserem Filmstandort, unseren Talenten und unserem Know-how profitiert, soll auch einen fairen Beitrag leisten. Die Branche ist bereit – im Herbst ist die Politik am Zug“, so Claudia Wohlgenannt, die Initiatorin der Kampagne und Obfrau der Film- und Musikwirtschaft in Wien abschließend.
Streamingabgabe

Buch sucht Film
Präsentation der ausgewählten Titel im Rahmen der Buch Wien: 26. November 2026
Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels hat zur neuen Initiative „Buch sucht Film“ eingeladen. Eingereicht werden konnten Werke aus allen Genres (Krimi, Belletristik, Sachbuch, Kinder- und Jugendbuch etc.). Der Fokus lag auf Neuerscheinungen, die nicht länger als drei Jahre zurückliegen.
Eine Fachjury wird aus allen Einreichungen zehn Titel für die finale Präsentation vor Vertreter:innen der Filmbranche (Produzent:innen, Drehbuchautor:innen, Regisseur:innen) auswählen. Auf der Buch Wien 2026 haben die ausgewählten Verlage im Rahmen einer moderierten Präsentation jeweils fünf Minuten Zeit, das Fachpublikum für ihre Geschichte zu begeistern. Im Anschluss bietet ein Get-together Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen sowie Gespräche über Inhalte, Lizenzen und Verfilmungsoptionen zu führen.
Jury
Die Entscheidung über die Auswahl der eingereichten Werke trifft eine unabhängige Fachjury. Diese besteht 2026 aus Christine Dollhofer (Filmfonds Wien), Milan Dor (Drehbuchforum Wien), Elisabeth Hinterholzer (Filmladen), Klaus Lintschinger (ORF) und Marijana Stoisits (Vienna Film Commission). „Buch sucht Film“ ist eine Initiative des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels, die von der Stadt Wien Kultur gefördert wird.
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Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb
Ausschreibung 2027
Bis zum 30. November können Treatments zu folgendem Thema eingereicht werden: ECHOS
Echos im Innen und Außen. In der Landschaft, im Raum, im Körper, in der Zeit. Ein Widerhall, etwas, das zu uns zurückkommt, mitunter auf verschlungenen Wegen. Tönende Echos die uns Räume erkunden lassen, Hindernisse orten, Wege aufzeigen.
Namensgeberin, die Nymphe Echo, war eine unerschöpfliche Geschichtenerzählerin, der schließlich die Stimme geraubt wurde. Am Ende blieben ihr nur ihre letzten Worte und sie immer und immer wieder zu wiederholen.
Auf der Suche nach sichtbaren und unsichtbaren Spuren.
Der Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb wurde 1989 aufgrund einer Initiative des Autors und Regisseurs Bernhard Frankfurter (1946 - 1999) gemeinsam mit dem Kulturreferat der Stadt Graz initiiert. Damit soll das Lebenswerk des 1894 in Graz geborenen Filmpoeten Carl Mayer, der als einer der wichtigsten Drehbuchautoren der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gilt, gewürdigt werden.
Der Wettbewerb ist Carl Mayers Werk und dessen filmischer Leidenschaft gewidmet und stellt einen Beitrag zur qualitativen Verbesserung der deutschsprachigen Drehbuchkultur sowie Impuls für den heimischen (Kino-)Film dar.
Von den eingereichten Arbeiten werden authentische Filmsprache, innovative Dramaturgie und Expressivität der filmischen Sprache gefordert. Verlangt wird die anonyme Einreichung eines kinofilmgerechten fiktionalen oder dokumentarischen Treatments.
Die Landeshauptstadt Graz prämiert den Carl-Mayer-Drehbuchpreis mit 15.000,-- Euro für den Hauptpreis und mit 7.500,-- Euro für den Förderungspreis; der Carl-Mayer-Drehbuchpreis zählt zu den am höchsten dotierten Drehbuchpreisen Österreichs.
Jury
Françoise von Roy (Drehbuchberaterin, DE; Juryvorsitz)
Felix von Boehm (Produzent, DE)
Reza Rasouli (Drehbuchautor, Förderpreisträger 2026, IRN)
Franziska Pflaum (Drehbuchautorin, Regisseurin, AT)
Louise Peter (Drehbuchautorin, DE)
Die Verleihung findet gemeinsam mit dem Thomas Pluch Drehbuchpreis im Rahmen der Diagonale statt.
